Wann gibt es endlich (wieder)... zu kaufen?

hb-ex hier im Forum hat einen richtig großen Caravan. Für den hat er einen Tiguan gekauft. Der bietet eine relativ hohe Anhängelast und die Möglichkeit, am Abreisetag auch vom Platz zu fahren, wenn der 20 cm unter Wasser steht. Sowas ist nachvollziehbar. Wenn man dann auch noch 3 Kinder unterbringen muss, kann ich ein großes SUV auch noch irgendwie nachvollziehen.

da darf ich dich (leider?) korregieren
- der WW wurde weit vor dem Tiguan erworben
- der WW wird vor allem mit dem CV gezogen
- der Tiguan war eine (schaps-)idee meiner Frau und ist recht lange vergangenheit
- der WW hat einen mover und fährt meist selbst aus dem rutschigen Untergrund
so long
 
Heutzutage ist rückwärts einparken eh ein Problem. In der Innenstadt ist man selten allein und der nachfolgende Wagen lässt einem so gut wie nie den Platz. Deshalb parke ich vorwärts ein und bin damit viel schneller aus dem Verkehr heraus. Aber solche übersichtlichen Autos wie den 02 BMW gibt es nicht mehr. Vermutlich bauen die die Autos so unübersichtlich, damit sie Rückfahrkameras, automatische Einparkassistenten und diese Piepser verkaufen können. Letztere gehören eher in den anderen Thread. Ich stand in einem Parkplatz, doppelreihig und 90° zur Fahrtrichtung. Auf der anderen Seite, um 2 Autos versetzt, fährt jemand mit seinem Mercedes heraus und gegen meine Stoßstange. Nix passiert, aber der Mann sagte: Es hat aber garnicht gepiepst. Klar, wenn man im 45°-Winkel kommt, piepst es zu spät oder nicht. All das Zeug, das den Leuten angeblich das Leben erleichtert, sorgt nur dafür, dass die das Hirn abschalten und sich voll drauf verlassen.

Ist sowie so eine Unsitte, das Rückwärtseinparken, mit einer Ausnahme: Wenn wir bei einer Ausfahrt unsere Saab-Schätze in Reih und Glied aufstellen.:smile::top::hello:
Wir lachen immer, wenn jemand auf den Parkplätzen im Supermarkt rückwärts eingeparkt hat und dann, mit dem Einkaufswagen und dem ganzen Geraffel nicht an die Klappe kommt, weil dahinter in der Zwischenzeit ein anderer eingeparkt hat.:tongue:

Vorwärts einparken ist blödsinnig und gefährlich. Nicht nur deswegen:

Aha...!
...um beim Ausparken mit einem Fahrzeug mit schlechter Rundumsicht rückwärts in den fließenden Verkehr einfahren zu müssen... :hmmmm2:

Sondern auch, weil der Vorwärtseinparker auch allen anderen die Sicht auf den fließenden Verkehr raubt. Das war schon immer so, auch in der guten alten Zeit mit gradlinigen Karosserien und großen Fensterflächen.An einer A-Säule schaut es sich nämlich leichter vorbei als einer C-Säule. Aber richtig asozial ist die Unsitte des Vorwärtseinparkens, seit Seitenlinien zum Heck ansteigen und hintere Fenster schon ab Werk getönt sind. Durch ein Kombi- oder SUV, selbst durch ein Kompaktwagenheck schaust Du nämlich nicht mehr durch. Jedenfalls nicht mehr, wenn es nicht nur um ein, sondern um mehrere verkehrswidrig geparke Fahrzeuge geht. Über eine Reihe von Motorhauben dagegen kann man vom Fahrersitz aus wunderbar den Verkehr auf der Straße beobachten.
Ein Vorwärtseinparker neben Dir (selbst ein paar Parklätze entfernt), und Du dürftest genaugenommen ohne Einweiser/Sicherungsposten nicht mehr ausparken, weil Du blind in den fließenden Verkehr reinstößt. Selbst wenn Du Dich centimeterweise vortastest: wenn jemand Deine Stoßstange rasiert bist DU schuld. Oder wenn Du einen Radfahrer zum Schnellabsteigen veranlaßt... Daß Du nichts sehen konntest, weil irgendjemand zu blöd zum einparken war hilft Dir bei der Klärung der Haftungsfrage nicht, im Gegenteil.

Jeder, der ohne triftigen Grund (wie z.B. auf dem Ikeaparkplatz ein Sofa in den Kofferraum stellen) vorwärts einparkt, gehört verprügelt oder zumindest der Lächerlichkeit preisgegeben.
 
Und was machst Du beim Rückwärtseinparken aus dem fliesenden Verkehr?asdf
Du tust ja gerade so, als wären die Parkplätze direkt neben der Überholspur der A61.:mad:

Mich jedenfalls wirst Du nicht rückwärts einparken sehen .... und jetzt darfst Du mich verprügeln.
So ein Schwachsinn.
 
Wenn ich schon viele PC und Notebooks bessessen habe und unheimlich viel Zeit davor verbracht habe, bin ich dann IT-Experte? Nein.

nicht zwangsläufig. In meinem Keller stehen aber 4 oder 5 PCs und im Haus liegen noch 3 Laptops und diverse Tablets.
Ich bilde mir aber ein, mich ganz gut damit auszukennen.
Ich baue meine Websites selber und baue mir meine PCs selbst zusammen.
Ich habe zwar von Linux, Photoshop und Lohnbuchhaltung absolut keine Ahnung. Aber für MySQL, HTML, CSS und JavaScript reichts dann doch noch.

Wie gesagt, ich habe meine Argumente hier und in anderen Threads schon oft dargelegt und nachvollziehbar entkräftet hat die keiner. Ich bin mir selbst am nächsten, andere sind mir egal, von solchen Leuten gibt es halt viele, man muss sich damit abfinden. Deine geposteten Bremswege schaffen moderne Kombis mit fetten Rädern genauso, dass SUV die Brems-Granaten überhaupt wären ist ja wohl lachhaft. Wie war das nochmal mit keine Ahnung von Autos...

natürlich schaffen moderne Autos Bremswege um die 35 Meter. Es ging aber hier um den Renault Twingo.
Einen guten Kombi (9-5 Aero) hatte ich . War gut...aber Kofferraum zu klein.

Ressourcen verschwenden oder Parkplätze vernichten oder auf die Crash-Kompatibilität scheißen - ist das nicht asozial im eigentlichen Sinn, bezogen auf die Fahrzeugwahl?

Ich denke mal; da gibt es ganz andere Maschinen und Autos, welche Reccourcen verschwenden. Das fängt bei mir mit (Akku) E Autos an und hört nicht bei LKWs auf.
Parkplatz ist mir egal.
Auf mein Grundstück (5000m² ) passen einige Autos. Ansonsten wohne ich ziemlich ländlich. Da gibt es dieses Parkproblem (Gottseidank) nicht.
Zur Crashkompatibilität habe ich (und du) meinen eigene Meinung.
Es gibt nicht nur SUVs, die den Weg eines Kleinwagens kreuzen können....

Asoziales Verhalten findet man auch bei Wohlhabenden, Asozial ist doch nicht mit Schulden oder Hartz IV verbunden. Ich kenne einige Leute mit eher geringem Bildungsstand, einfachen Jobs und geringem Gehalt, aber gerade die sind oft sehr sozial eingestellt.

HartzIV habe ich mit keinem Wort erwähnt. Würde mich auch davor hüten. Da ist man schneller, als einem lieb ist. Zitat Wiki „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten: Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch seine eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.
Weil ich einen XC90 fahre, bin ich jetzt abnorm? Wie doof ist das denn?
Weil der XC90 nicht der Norm entspricht, ist er abnorm und somit asozial? Wer legt das fest? Du?

hb-ex hier im Forum hat einen richtig großen Caravan. Für den hat er einen Tiguan gekauft. Der bietet eine relativ hohe Anhängelast und die Möglichkeit, am Abreisetag auch vom Platz zu fahren, wenn der 20 cm unter Wasser steht. Sowas ist nachvollziehbar. Wenn man dann auch noch 3 Kinder unterbringen muss, kann ich ein großes SUV auch noch irgendwie nachvollziehen.

Kann er machen. Obwohl er das (-zumindest die Reihenfolge ) oben revidiert hat. Ist aber auch egal.
Ein VW kommt mir aber aus tiefster Abneigungung nicht mehr vor die Tür.
T3/T5 waren genug Abenteuer.
Abgesehen davon...hab ich auch schon erwähnt- muss ich mein Boot ins Wasser kriegen und auch wieder raus.
Macht sich schlecht mit nem Twingo und 1,5 Tonnen hinten dran.
 
Und was machst Du beim Rückwärtseinparken aus dem fliesenden Verkehr?asdf
Du tust ja gerade so, als wären die Parkplätze direkt neben der Überholspur der A61.:mad:

Mich jedenfalls wirst Du nicht rückwärts einparken sehen .... und jetzt darfst Du mich verprügeln.
So ein Schwachsinn.

Beim Rückwärtseinparken habe ich meine Spiegel und die Heckscheibe. Ich sehe, wer hinter mir fährt. Ich sehe auch, wer mir auf der anderen Fahrbahnseite entgegenkommt (sollte ich dessen Fahrbahnseite mitnutzen müssen).
Aber wenn ich in einer Parklücke stehe, entweder selber falschrum, oder neben Falschparkern, dann sehe ich vom Verkehr nichts mehr, sondern nur noch Blech oder spiegelndes Glas. Stehe ich richtig, also rückwärts in der Parklücke neben Fahrzeugen, deren Fahrer parken können, dann kann ich durch die nicht getönten Seitenscheiben hindurch und über die Motorhauben hinwegschauen. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Bevor ich jetzt den Knüppel raushole und losdresche habe ich aber noch eine Frage: hast Du überhapt schon einmal rückwärts eingeparkt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht es euch gut?
Ich wollte einen praktischen Kombi, der sich gut allein ohne elektronische Hilfen einparken lässt, in welche Richtung auch immer, und ihr macht ein Drama daraus:hmmmm2:
 
Und was machst Du beim Rückwärtseinparken aus dem fliesenden Verkehr?asdf
[...]

Wie wär's mit: "Die Möglichkeit wahrnehmen vorher die Verkehrssituation zu beobachten, um das Manöver darauf abstimmen zu können" ...denn das ist nunmal einfacher wenn man rückwärts (also mit einscheschränkter Übersicht) in den ruhenden Verkehr einfährt als in den fließenden.

Ich bremse definitiv lieber für Leute, die auf eine Parklücke zielen, und dies vielleicht sogar per Blinker ankündigen (Blinker. ...die Älteren unter Euch werden sich vielleicht erinnern...), als für diese egoistischen Vollpfosten, die blind rückwärts aus Parklücken auf die Straße ballern!
 
mir nicht, ich ärger mich jeden tag über diese panzer, die kaum noch auf einen parkplatz in der stadt passen asdf

Das mag vielleicht im Parkhaus oder auf einem Parkplatz relevant sein-doch aber nicht als Rechtsparker am Strassenrand?!
Wie oft hat man denn neben sich einen SUV?
Wie oft hat man denn neben sich eine Schnarchnase, welche nicht weiß, wie breit der Golf ist?
Wie oft hat man denn einen 3 Türer neben sich, der einem mit konstanter boshaftigkeit die Türkante ins Blech haut?
Irgendwas ist ja immer.

Das geht mit einem großen Kombi nicht? Also ich kenne Leute, die schaffen das mit einem 9000 ...

Wie ich schon sagte: ich hatte einen 9-5 Kombi...der wurde mir zu klein.
Priorität war für mich: Allrad, große Anhängelast, großer Kofferraum.
Da wirds ganz schnell ganz dünn.
E Klasse Kombi kam noch in die nähere Auswahl. Aber die rosten schlimmer, als jeder Fiat Panda aus den 80er Jahren.
 
Beim Rückwärtseinparken habe ich meine Spiegel und die Heckscheibe. Ich sehe, wer hinter mir fährt. Ich sehe auch, wer mir auf der anderen Fahrbahnseite entgegenkommt (sollte ich dessen Fahrbahnseite mitnutzen müssen).
Aber wenn ich in einer Parklücke stehe, entweder selber falschrum, oder neben Falschparkern, dann sehe ich vom Verkehr nichts mehr, sondern nur noch Blech oder spiegelndes Glas. Stehe ich richtig, also rückwärts in der Parklücke neben Fahrzeugen, deren Fahrer parken können, dann kann ich durch die nicht getönten Seitenscheiben hindurch und über die Motorhauben hinwegschauen. Das ist ein erheblicher Unterschied.
Bevor ich jetzt den Knüppel raushole und losdresche habe ich aber noch eine Frage: hast Du überhapt schon einmal rückwärts eingeparkt?
Jetzt sag ich Dir mal, was mir an solchen Argumentationen nicht gefällt: Das immer gleich losgedroschen wird (ehrlich, Du hast den Knüppel doch schon in der Hand), dass Rentner immer an allem Schuld sind, dass es überall Idioten gibt, bloß selber ist man der Beste. Das habe ich leider auch bei Dir herausgehört, wenn es so nicht ist, dann bitte ich Dich um Entschuldigung. Übrigens "falschrum" in diesem Sinne gibt es nicht, beides ist ja erlaubt.

Ich bin Rentner und als solcher könnte ich jetzt sagen: Wer es nicht beherrscht, also nicht gelernt hat, rückwärts auszuparken, der verdient den Führerschein nicht. Aber bitte es kann ja jeder machen, wie er will. Ich bleibe dabei, rückwärts einparken ist für mich grundsätzlich ein Unfug (ich gehe davon aus, dass Du weißt, was "grundsätzlich" heißt). Diese Unsitte geht inzwischen so weit, dass in Parkplätzen, die in Einbahnstraßen schräg zur Fahrbahn angeordnet sind, schon rückwärts eingeparkt wird. Wer das Autofahrens ohne Assistenzsysteme nicht beherrscht, sollte ..... den Rest kannst Du Dir denken.
 
natürlich schaffen moderne Autos Bremswege um die 35 Meter. Es ging aber hier um den Renault Twingo.
...
Abgesehen davon...hab ich auch schon erwähnt- muss ich mein Boot ins Wasser kriegen und auch wieder raus.
Macht sich schlecht mit nem Twingo und 1,5 Tonnen hinten dran.

Nochmal, es geht nicht darum, dass alle Kleinwagen fahren sollen. Es gibt auch Kombis und Limousinen mit Allrad und Platz, verschiedene Marken, verschiedene Motorisierungs- und Ausstattungslevel. Da ist für jeden was dabei. Weniger Gewicht, weniger Stirnfläche, niedrigerer Schwerpunkt als beim SUV gleicher Plattform. Mehr Fahrspaß. Ich verstehe nicht, warum du so auf den Kleinwagen rumreitest?


Zitat Wiki „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten: Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch seine eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.
Weil ich einen XC90 fahre, bin ich jetzt abnorm? Wie doof ist das denn?
Weil der XC90 nicht der Norm entspricht, ist er abnorm und somit asozial? Wer legt das fest? Du?

Du hast recht. Ich habe vergessen, dass Rücksichtnahme schon lange nicht mehr allgemein der anerkannten gesellschaftlichen Norm entspricht. Von daher ist Rücksichtslosigkeit unter Umständen gar nicht mehr asozial. Ich bin aber bei weitem nicht der einzige, der SUV aus den in diesem Thread genannten Gründen ablehnt, siehe auch andere Beiträge im Thread. Also verstößt du gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft. Hm, und jetzt?
 
Natürlich wäre das asozial, wenn man es mit der hier so schwerpunktmäßig genannten Sicherheit bewertet. Ich bitte Dich: gebrauchte Bremsscheiben und Beläge....
Also da muss es aber schon weit gekommen sein.

Wenn die Scheiben gleichzeitig auch nicht mehr verkehrssicher sind, dann natürlich, aber muss ja nicht sein, und an so viel Dummheit habe ich nicht denken wollen .. :rolleyes: ganz naiv dachte ich eher an jemanden, der lieber kostenfrei die Restlebensdauer von gebrauchten Scheiben durch häufigere Eigenleistung des Wechsels nutzt...

Zur SUV Diskussion, naja, imposant sind manche ja, andere eher nur unförmig. Als Daily Driver in Deutschland, besonders bei bei häufigem Stadtverkehr, finde ich die Dinger allerdings eher unangebracht. Von der Tatsache mal abgesehen, dass selbst 1 Tonne für meist nur 50-100kg Nutzlast schrecklich unsinnig erscheint. Kann halt jeder selbst entscheiden, ob das jetzt gut so ist oder nicht, wenn dabei nur nicht der menschliche Hang zum Wettrüsten und Wettprotzen eine Rolle spielen würde... :rolleyes:
 
@aero84: Könnte es sein, dass Du und ich aneinander vorbeireden? Ich meine das Einparken in quer angeordneten Parkplätzen, typischerweise in Supermärkten u.ä. Du redest evtl, von Parkplätzen längs entlang der Straße. In solche parke ich selbstverständlich rückwärts ein, das denke ich ist doch wohl von Dir gemeint und auch in meinen Augen das einzig sinnvolle.
 
Jetzt sag ich Dir mal, was mir an solchen Argumentationen nicht gefällt: Das immer gleich losgedroschen wird (ehrlich, Du hast den Knüppel doch schon in der Hand), dass Rentner immer an allem Schuld sind, dass es überall Idioten gibt, bloß selber ist man der Beste. Das habe ich leider auch bei Dir herausgehört, wenn es so nicht ist, dann bitte ich Dich um Entschuldigung. Übrigens "falschrum" in diesem Sinne gibt es nicht, beides ist ja erlaubt.

Beides ist zwar erlaubt, aber nicht beides ist sinnvoll. Wenn man es genau nimmt verbietet nämlich §1 (2) StVO das Vorwärtseinparken.
Dadurch, daß man beim Vorwärtseinparken mit sehr eingeschränkter Sicht in den Verkehr einfahren muß, und vor Allem dadurch daß man den Fahrern anderer Fahrzeuge mit dem Fahrzeugheck die Sicht versperrt, gefährdet man andere. Zumindest behindert und belästigt man sie, denn sie müssen dann einen Sicherungsposten auftreiben. (§10 StVO)


Ich bin Rentner und als solcher könnte ich jetzt sagen: Wer es nicht beherrscht, also nicht gelernt hat, rückwärts auszuparken, der verdient den Führerschein nicht. Aber bitte es kann ja jeder machen, wie er will. Ich bleibe dabei, rückwärts einparken ist für mich grundsätzlich ein Unfug (ich gehe davon aus, dass Du weißt, was "grundsätzlich" heißt). Diese Unsitte geht inzwischen so weit, dass in Parkplätzen, die in Einbahnstraßen schräg zur Fahrbahn angeordnet sind, schon rückwärts eingeparkt wird. Wer das Autofahrens ohne Assistenzsysteme nicht beherrscht, sollte ..... den Rest kannst Du Dir denken.

Natürlich kann ich rückwärts ausparken. Wenn neben mir aber andere Fahrzeuge stehen darf ich es aber nicht! Und wenn ich selber richtig (im sinne von sinnvoll) in der Parklücke stehe, aber neben mir ein Vollpfosten falschrum steht, dann darf ich das auch nicht mehr. Jedenfalls nicht ohne Sicherungsposten. Oder gewölbten Spiegel auf der anderen Straßenseite. Oder Aufklärungsdrohne mit Echtzeitbildübertragung.

Ist das denn so schwierig, zu verstehen worauf ich hinauswill? Mit Vorwärtseinparken nimmt man sich selbst und anderen Parkenden die Sicht auf die Straße. Man schafft vermeidbare Gefahrensituationen. Und das völlig ohne Grund. Vorwärtseinparken ist auch nicht einfacher. Dazu braucht man mehr Platz als fürs Rückwärtseinparken.* (Das ist reine Geometrie... die Hinterräder haben immer einen kleineren Kurvenradius). Wer vorwärts einparkt behindert und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer, und das auch noch grundlos. Er hat noch nicht einmal selber etwas davon. Wenn man solche Leute nicht als Vollpfosten bezeichnen darf, wen denn dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
@aero84: Könnte es sein, dass Du und ich aneinander vorbeireden?

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß es sich nur um ein Mißverständnis handelt...

Ich meine das Einparken in quer angeordneten Parkplätzen, typischerweise in Supermärkten u.ä. Du redest evtl, von Parkplätzen längs entlang der Straße. In solche parke ich selbstverständlich rückwärts ein, das denke ich ist doch wohl von Dir gemeint und auch in meinen Augen das einzig sinnvolle.

Ich reden von nahezu jedem Parkplatz, egal ob parallel oder senkrecht zur Straße. Auf Supermarktparkplätzen mag das Vorwärtseinparken ja noch vertretbar sein - zum einen gibt es einen vernünftigen Grund (Zugänglichkeit des Kofferraums), zum anderen wird eh nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren, was das Gefahrenpotential erheblich reduziert.

Aber an einer Straße muß grundsätzlich rückwärts geparkt werden. Bei senkrecht zur Straße angeordneten Parkplätzen wird aus dem grundsätzlich ein ausnahmslos. Bei parallel zur Straße angeordneten Parkplätzen richtet man mit dem Vorwärteinparken ja keinen Schaden an, außer an seinen eigenen Felgen (und dem Reifen und der Vorderradaufhängung), wenn man über den Bordstein rumpelt. Mir wär mein Geld zu schade, aber bitte, solange man niemand anderem schadet oder niemanden gefährdet soll ja jeder tun, was er mag.
Aber wenn die Parkplätze dagegen senkrecht (quer) zur Straße angeordnet sind, dann nimmt man mit vorwärts eingeparktem Fahrzeug sich selbst und anderen die Sicht. Dann gefährdet man Andere!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal, es geht nicht darum, dass alle Kleinwagen fahren sollen. Es gibt auch Kombis und Limousinen mit Allrad und Platz, verschiedene Marken, verschiedene Motorisierungs- und Ausstattungslevel. Da ist für jeden was dabei. Weniger Gewicht, weniger Stirnfläche, niedrigerer Schwerpunkt als beim SUV gleicher Plattform. Mehr Fahrspaß. Ich verstehe nicht, warum du so auf den Kleinwagen rumreitest?

Mag alles sein. Wir sind aber ein freies Land. Hier kann jeder selbst entscheiden, was aus ihm wird, was er will und vor allem: was er sich für ein Auto kauft.
Ich hatte so querbeet ziemlich alles.
Vom Kleinwagen, über Coupe, weiter zum Van, Kombi,Bus und was weiß ich.
Heute ists eben ein SUV.
Und nun? Bin ich deswegen ein schlechter Mensch...nur weil dir der per se ' SUV nicht gefällt?
Gewicht, Stirnfläche, Verbrauch sollte dich nicht stören....geht auf meine Kappe.
Wobei ich beim dahercruisen auf der Autobahn nicht mehr brauche, als mit dem AERO.




Du hast recht. Ich habe vergessen, dass Rücksichtnahme schon lange nicht mehr allgemein der anerkannten gesellschaftlichen Norm entspricht. Von daher ist Rücksichtslosigkeit unter Umständen gar nicht mehr asozial. Ich bin aber bei weitem nicht der einzige, der SUV aus den in diesem Thread genannten Gründen ablehnt, siehe auch andere Beiträge im Thread. Also verstößt du gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft. Hm, und jetzt?

Ich versteh deine Denkweise nicht. Warum soll ich rücksichtslos sein? Weil Oma Erna, oder Försters Katrinchen nicht am SUV vorbei gucken können?
Können die auch nicht am Auto von netten DHL Boten.
Weil beide vielleicht die Welt von oben betrachten wenn Oma nach einen Asthma Anfall oder Katrinchen beim Whatsapp schreiben während der Fahrt in (m)einen SUV knallen?
Gut; da hört dann die Rücksicht bei mir auf.
Laut statistischem Bundesamt, ziehen zwar meist die Insassen eines Klein(eren)wagens den Kürzeren , wenn diese gegen einen SUV fahren-aber weder verursachen SUV Fahrer mehr Unfälle als andere noch geht aus der Statistik hervor, wer der Unfallverursacher ist.
 
Aha...!
...um beim Ausparken mit einem Fahrzeug mit schlechter Rundumsicht rückwärts in den fließenden Verkehr einfahren zu müssen... :hmmmm2:

Irgendwie bist Du auf dem total falschen Dampfer!

Ich rede von Parklücken in Fahrtrichtung, nicht quer dazu. Ich parke vorwärts ein und fahre auch vorwärts aus. Rückwärts aus solchen Parklücken herauszufahren, ist grob fahrlässig.
Wenn man dabei etwas über den Bordstein fährt, so extrem langsam und nicht in einem extrem spitzen Winkel. Dann passiert überhaupt nichts.


Dagegen sollte man bei Parkplätzen quer zur Fahrtrichtung individuell entscheiden, ob vorwärts oder rückwärts. Beim Rückwärtseinfahren blockiere ich zwar kurz den Verkehr, aber gefährde ihn nicht. Ist ein Gehweg dahinter, komme ich gut an den Kofferraum, stehen neben mir zwei SUV oder Transporter und ich bin allein, kann ich so gut herausfahren. Rückwärts ausfahren geht eigentlich nur mit Glück. Bevor man etwas sieht, steht man schon zur Hälfte draußen. Supermarktparkplätze sind wieder etwas ganz anderes.

Was Radfahrer angeht, so soll man natürlich nicht alle über einen Kamm scheren. Aber hier bei uns wurden für Millionen Radwege angelegt, aber vor allem die mit Rennrädern fahren trotzdem auf der Straße. Die benutzen sogar den Autobahnzubringer trotz Verbotsschild. Mit anderen Tugenden, plötzlich mit einem Affenzahn über ein Zebrastreifen zu fahren, rote Ampeln grundsätzlich zu ignorieren und Einbahnstraßen falsch herum zu benutzen, hat ja jeder schon seine Erfahrungen gemacht. Ein großer Teil der Radfahrer benimmt sich rücksichtsloser als mancher SUV-Fahrer und muss ja auch ziemlich verblödet sein, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
c010.gif
 
Zurück
Oben