Medikament gesucht

:biggrin:wie denn, hab' doch gar keinen Kl1.
Wenn ich DAMIT anfangen würde, dann
Würde ich das mit der Macke und der MC
sofort unterschreiben.
Einen 901 haben zu wollen ist doch
völlig normal! Gell
 
Ein Bekannter hat die Vorwürfe seiner Frau, er würde zu viel Zeit und Geld in seine (mittlerweile durchaus beachtliche) Youngtimersammlung stecken und die Familie vernachlässigen mit einer einzigen, sehr simplen Gegenfrage gekontert:
"Wäre es Dir lieber, ich mir eine Geliebte zulege, wie andere Männer mit meinem Gehalt und in meinem Alter?"

:biggrin:



Zurück zum Thema:
Bei Autobahn würde ich vom Automaten abraten. Den kann ich mir durchaus als sehr angenehm in einem saugmotorisierten Cabrio vorstellen, zum gemütlichen Gleiten über Brandenburger Alleen, aber auf der Autobahn... also nee.
 
(...) Und was war die Folge . . . . . . .
wir wurden aus dem Paradies vertrieben !(...)

Wir? Naja... :rolleyes: ... dem mit dem Apfel, oder dem mit den 77 Jung-Sääben? :biggrin: Oder gab's da noch andere? :stupido:
 
Und dann "der goldene Ritter naht"'nachspielen?:biggrin::cool:
 
@KGB

77x Jung-Sääbe? Tolle Aussichten.....77x "Nein...ich bin noch nicht soweit" oder "Was? Solche Vollgasschweiereien mache ich nicht!". Wahlweise auch "Aua...Menno.....der Ladedruck tut weh!"
Pff. Nee.....denn lieber 'nen dreckig versauten Turbo der alles mitmacht und nach mehr verlangt. ("Was? Das war's schon? Komm sofort zurück auf den Fahrersitz! Ich bin noch nicht fertig mit dir!")
 
....'nen dreckig versauten Turbo der alles mitmacht und nach mehr verlangt. ("Was? Das war's schon? Komm sofort zurück auf den Fahrersitz! Ich bin noch nicht fertig mit dir!")

SM Saab???

Jetzt mal "Butter bei die Fiche":
Gibt es ernsthafte technische Gründe, die gegen
den Automaten sprechen?
Vorteil wäre m.E. die ablehnenden Befindlichkeiten der Saabisti
die das Modell eher zur Standuhr degradieren - und dem Neuling
einen seeehr günstigen Einstieg zum 901 bescheren.
Ich pers. verbinde mit dieser Kombination:
pflegenden Rentnerhand, volles Wartungsheft, gute Rostvorsorge
.... natürlich auch eher lahm eingefahren.

Wenn der Automat stört, könnte man doch auf Schalter umbauen
( was ich aber nicht vorhätte).
 
Das Problem ist, daß der Automat hauptsächlich für den amerikanischen Markt gedacht war. Das Ding hat nur drei Gänge, m.W. keine Wandlerüberbrückung und ist recht kurz übersetzt. Also: zum cruisen bei 55mph sicher ganz angenehm, aber bei Autobahnrichtgeschwindigkeit dreht erstens der Motor unnötig hoch (was ihm nichts ausmacht, der kann das ab, aber der Fahrer nicht: Spritverbrauch und Geräuschpegel gehen durch die Decke). Zweitens wird das Getriebeöl bei diesen aberwitzig hohen Geschwindigkeiten (wir reden hier immerhin über 130km/h!) gekocht. Irgendwo hier hatte jemand, ich glaube es war René, aus Erfahrungswerten mal die Formel "Geschwindigkeit in km/h = Getriebeöltemperatur in Grad Celsius" ermittelt. Das ist für das Getriebe auch nicht allzu gesund.

Wir bräuchten langsam noch ein paar Rahmendaten mehr.
Wo wohnst Du? Ländlich, Großstadt? Bit Du von Kommunistenzonen betroffen?
Einsatzbereich - hätten wir, Liebhaberfahrzeug, das aber alltagstauglich genug sein muß, um auch mal ein paar Monate Mittelstreckenpendelei über die AB mitzumachen.
WAS suchst Du? Liegt der Fokus eher darauf, ein möglichst praktisches und komfortables Auto in halbwegs ansprechender Form zu haben, mit ABS und airbag und allem pipapo, oder darf es auch etwas rustikaler sein? Bei ersterem währe die Empfehlung ein später Schrägschnauzer, bei zweiterem hätte man noch deutlich mehr Auswahl.
 
Wohne eher ländlich, pendele täglich in kommunistenfrei Großstadt, suche 901 mit möglichst geringem
Einstiegskurs (damit Madame nicht gleich in Ohnmacht fällt und ich noch Luft habe für die Dinge , die am 901
noch kommen mögen). Der 901 sollte nicht "verbraucht sein", rostmässig möglichst i.O. sein, zumindest untenrum
Schönheitsrost darf sein, die zu beseitigen traue ich mir schon zu.
Turbo darf, muss aber nicht sein. Suche KEINEN Sedan, der gefällt mir optisch nicht. Es darf auch ruhig ein 5 d sein,
der ist sogar praktischer als der 3 d. Airbag braucht nicht,(müssen die nicht nach X-Jahren getauscht werden?). ABS
fände ich sinnvoll, aber auch kein MUST. Was an weiteren Schiebedach darf gerne sein, viel eher als Klima. Fenster kann
ich auch selbst kurbeln.
Kurz: mir käme es eher auf eine techn. solide Substanz als auf Turbo, Klima, eFh etc. an.
Einstieg hatte ich mal im Post geschrieben: bis 2,5k € bei frischem TÜV.
Diese Summe wäre meine, zu meiner Familie vertretbare moralische Summe.
Dabei rechne ich mit einer monetären RL von gut 2k €.

Ich weiß, Ihr habt's schon schwer mit mir....
 
Mit den Sedans fallen eine Menge potentiell günstigerer Wagen weg. Sedans mag nämlich niemand, deshalb bekommt man dort in der Regel bessere Autos für weniger Geld...
Ich hätte Dir sonst auch einmal vorgeschlagen, einen Blick auf einen späten 99 aus Finnland oder auf den Saab 90 zu werfen. Die Autos, die bei Valmet vom Band liefen, sind zumeist überdurchschnittlich gut erhalten, und 99 und 90 sind auch mit dem recht rustikalen, aber spaßigen Vergasermotor sehr ausreichend motorisiert.
 
Den "Sedaneffekt" sehe ich in ähnlicher Form beim Rentnerautomaten.
Den90er hatte ich tatsächlich bisher nicht auf
dem Schirm, den 99er dagegen durchaus schon, wobei ich festgestellt habe, dass diese nicht unbedingt günstiger zu erstehen sind.
Aber ich verstehe:

vllt. sollte ich's mal mit einem "Suche Saab"
Threat versuchen.
 
Da kann es schnell mal passieren, dass dich an der Ampel eine Kindergartengruppe mit ihren Bollerwagen überholt.
Nö. An der Stelle gheht die BW noch reölativ gut.
Bei Autobahn würde ich vom Automaten abraten. Den kann ich mir durchaus als sehr angenehm in einem saugmotorisierten Cabrio vorstellen, zum gemütlichen Gleiten über Brandenburger Alleen, aber auf der Autobahn... also nee.
Jou. Stimmt.
Das Problem ist, daß der Automat hauptsächlich für den amerikanischen Markt gedacht war. Das Ding hat nur drei Gänge, m.W. keine Wandlerüberbrückung und ist recht kurz übersetzt. Also: zum cruisen bei 55mph sicher ganz angenehm, aber bei Autobahnrichtgeschwindigkeit dreht erstens der Motor unnötig hoch (was ihm nichts ausmacht, der kann das ab, aber der Fahrer nicht: Spritverbrauch und Geräuschpegel gehen durch die Decke). Zweitens wird das Getriebeöl bei diesen aberwitzig hohen Geschwindigkeiten (wir reden hier immerhin über 130km/h!) gekocht. Irgendwo hier hatte jemand, ich glaube es war René, aus Erfahrungswerten mal die Formel "Geschwindigkeit in km/h = Getriebeöltemperatur in Grad Celsius" ermittelt. Das ist für das Getriebe auch nicht allzu gesund.
Ja, stimmt. War ich.
Also 130 sind somit natürlich noch nicht das Problem. Aber darüber sollte man bei hochsommerlichem Wetter (auf dieses bezieht sich meine o.g. Rechnung nämlich) dann dochj nur sehr kurz fahren.
Ansonsten ist ein Getriebeöltemperaturmanometer empfehlenswert.
Zum für-und-wider der BorgWarner habe ich hier schon öfter mal mehr geschrieben. Bei Bedarf mal die Suche etwas dazu quälen.
 
Ist ja interessant , was man hier so lesen kann :cool:

Obwohl ich ja ein anderes Objekt zur Restauration mir gekauft hatte , gebe ich nun auch mal meine Erfahrungen zum Besten .
Egal was Du Dir kaufst , es wird immer mehr kosten als Du denkst , weil die Macken und Fehler immer erst nach dem Kauf Dir auffallen . erst wenn man daran arbeitet , zeigen sich immer wieder neue Mängel , die man natürlich nicht erdulden kann .

Kurz um : Kaufst Du einen Wagen mit neuem TÜV und legst richtig viel Kohle auf den Tisch , kann es Dir blühen, dass nach eineinhalb Jahren große Arbeiten ins Haus stehen . So , nun ist viel Geld weg und die Karre ist erst noch hinüber . Kaufst Du eine Ruine ( so wie ich das immer mache ) hast Du zwar viel Arbeit , kannst aber immer nach dem Zustand Deines Kontos an Deinem Auto arbeiten und hast am Ende ein zuverlässiges Fahrzeug , da Du ja weisst, was Du alles gemacht hast. Geld gibst Du für beide am Ende vom Lied gleich aus, nur bei der Bastelbude alles in Raten . Aber die Schrauberei macht ja auch Freude .
Abgesehen davon , dass ich die Preise schon etwas frech ansehe , für so olle 900ter ( ich hatte damals für meinen 900Tu Jg 1978 als ich ihn gekauft habe und das war 1982 gerade mal 150 Schweizer Franken bezahlt. Mit dem Tu bin ich 6 Jahre dann gefahren und hatte keine Reparaturen daran in dieser Zeit . Aber bis er fertig war , habe ich viel Arbeit reingesteckt . Wobei ich jetzt zugeben muß , mein 9K ist um Welten besser zu fahren macht echt Spaß und war auch recht günstig, wobei ich nichts daran machen mußte - außer Tanken .
Also dann gibt es noch diese Möglichkeit, Du kaufst Dir eine olle 900ter Ruine - billig und einen 9K , dann hat Deine Frau Freude ( am 9K ) und Du beim Basteln an Deinem 900 :smile:

michel
 
Egal was Du Dir kaufst , es wird immer mehr kosten als Du denkst , weil die Macken und Fehler immer erst nach dem Kauf Dir auffallen . erst wenn man daran arbeitet , zeigen sich immer wieder neue Mängel , die man natürlich nicht erdulden kann .

Ja, recht haste, ist mir bewusst, daher der Versuch rel. günstig einzusteigen um Rücklagen zu haben.

Kurz um : Kaufst Du einen Wagen mit neuem TÜV und legst richtig viel Kohle auf den Tisch , kann es Dir blühen, dass nach eineinhalb Jahren große Arbeiten ins Haus stehen . So , nun ist viel Geld weg und die Karre ist erst noch hinüber .

Ja, recht haste, ist mir bewusst, daher der Versuch rel. günstig einzusteigen um Rücklagen zu haben. Die Königsdiziplin: Günstiger Einstieg UND frischer TÜV...

Kaufst Du eine Ruine ( so wie ich das immer mache ) hast Du zwar viel Arbeit , kannst aber immer nach dem Zustand Deines Kontos an Deinem Auto arbeiten und hast am Ende ein zuverlässiges Fahrzeug , da Du ja weisst, was Du alles gemacht hast. Geld gibst Du für beide am Ende vom Lied gleich aus, nur bei der Bastelbude alles in Raten . Aber die Schrauberei macht ja auch Freude .
Ja, aber man muß bedenken, dass ich keine Hebebühne/ Grube habe, um den Unterboden bzw. die neuralgischen "Rost"Punkte im "Unterleib" des Wagens in Eigenregie zu fixen. Das würde dann eine Werkstatt übernehmen müssen - was erst recht viel Geld kosten würde. Daher der Versuch, einen Wagen mit günstigem Einstieg (s.o.)...
Und da ist mir die "Idee mit dem Automaten gekommen, da ich den Sedan nicht mag. Die Automatik ist wohl nicht nur damals beim Verkauf verpönt gewesen - auch Wagen mit Automatik stehen sich heutzutage die Reifen eckig - obwohl vllt. Wagen mit guter Substanz darunter zu finden sind (waren vermutl. eher die "Rentnermobile, durchaus gepflegt, Garagenwagen etc.)

Abgesehen davon , dass ich die Preise schon etwas frech ansehe , für so olle 900ter

Ja, auch damit liegst du richtig. Die Preise mögen nicht den versicherungsrelevanten "Marktwert" mehr entsprechen. Man sieht das daran, dass die neueren 902 z.T. bereits günstiger angeboten werden, obwohl besser ausgestattet (Sicherheit, Komfort etc.) - aber diese Modelle sind - in meinen persönlichen Augen - nicht mehr das, was ein 901 ausmacht: der 901,ein Typ, einer mit Ecken und Kanten vllt., aber ein Typ, der gefahren werden will. Nicht runtgelutscht und dem Gesetz des Marktes nachgeformt. Einer, der mich vom "Höher, Schneller, Weiter Zwang unserer Leistungsgesellschaft herunterbremsen kann, der mich abholt, wenn's mal zu hektisch war - das ideale Blutdrucksenkungsmittel. Und wenn mal was defekt ist: er darf das, ist ja schliesslich schon alt und erfahren - und darf meine Zuneigung und Pflege dann gerne erfahren. Modernere Autos - auch ein 9K zähle ich persönlich (!) zu einer moderneren Spezies - geben mir in diesem Sinne nichts. Er ist wirklich ein toller Wagen, ob der mich aber so mit Leidenschaft herunterkühlen kann? Ich persönlich glaube das für mich nicht.
Die überzogenen Preise, das sie dennoch bezahlt werden, scheint eine Folge der Attraktivität des Modells sein, welche (gerade neu?) entdeckt wird. Ja, auch mich hat ja das 900er Fieber gefasst. Gegen dieses Fieber suche ich ein Medikament (daher dieser Fred) - aber mir schwant immer mehr : Lebenslang infiziert, keine Heilung in Sicht...:eek:

..einen 9K , dann hat Deine Frau Freude ( am 9K ) und Du beim Basteln an Deinem 900 :smile:

Neee, das kann ich ihr nicht antun - sie hängt zu sehr an ihrem Punto, den sie seit 10 Jahre hat (Huch ich hab's: sie scheint genauso infiziert zu sein, nur (noch) nicht vom 901....):redface:



PS: bin heute einen 901 Automaten gefahren:
Soo eine Wanderdüne war'S gar nicht. Geräuschpegel halt etwas höher, das stimmt. Im Leerlauf zitterte der Wagen, als wenn er jeden Moment loswollte, Hebel stand dabei auf "P".
Leicht erhöhte Drehzahl beim Schalten auf R. Schaltete aber rel. weich.
Frage: sind die Vibrationen normal?:questionmark:
 
Die Preise mögen nicht den versicherungsrelevanten "Marktwert" mehr entsprechen. Man sieht das daran, dass die neueren 902 z.T. bereits günstiger angeboten werden, obwohl besser ausgestattet (Sicherheit, Komfort etc.) - aber diese Modelle sind - in meinen persönlichen Augen - nicht mehr das, was ein 901 ausmacht: der 901,ein Typ, einer mit Ecken und Kanten vllt., aber ein Typ, der gefahren werden will. Nicht runtgelutscht und dem Gesetz des Marktes nachgeformt.
Exakt. Das gibt es aber bei anderen Fahrzeugen auch, dass spätere Serien einfach nicht mehr das bieten, was die Fangemeinde sucht.
Modernere Autos - auch ein 9K zähle ich persönlich (!) zu einer moderneren Spezies - geben mir in diesem Sinne nichts. Er ist wirklich ein toller Wagen, ob der mich aber so mit Leidenschaft herunterkühlen kann? Ich persönlich glaube das für mich nicht.
Klar ist der 9k das modernere und bequemere Auto. Und ihn zu fahren ist bestenfalls halb so anstrengend, wie beim 900er. Aber er macht dafür auch nur 10% so viel Spaß.
Nette Karre, um völlig unbeteiligt scnell von A nach B zu kommen. Aber nichts, zum Fahren um des Fahrens willen. Das bringt von den beiden nur der 900er.
Die überzogenen Preise, das sie dennoch bezahlt werden, scheint eine Folge der Attraktivität des Modells sein, welche (gerade neu?) entdeckt wird.
Wenn man sich mal einige Modelle einiger anderer Marken anschaut, wird man feststellen, dass der 900er, wie in ihren jeweiligen Bereichen eigentlich fast alle SAABs, quasi verschenkt wird.
PS: bin heute einen 901 Automaten gefahren:
Soo eine Wanderdüne war'S gar nicht. Geräuschpegel halt etwas höher, das stimmt.
Bis hier her korrekt.
Im Leerlauf zitterte der Wagen, als wenn er jeden Moment loswollte, Hebel stand dabei auf "P".
Leicht erhöhte Drehzahl beim Schalten auf R. Schaltete aber rel. weich.
Frage: sind die Vibrationen normal?:questionmark:
Nö. Warum die Hütte in P vibrieren sollte, ist mir unklar. Welche Drehzahl? Wie ist/war das Verhalten in den anderen Schaltstufen im Stand bei im Leerlauf laufendem Motor?
 
Jetzt geh endlich los und kauf dir nen 900!
Die Autos wachsen leider nicht auf Bäumen und es gibt immer weniger vernünftige Angebote, da darf man irgendwann auch nicht mehr zu wählerisch (resp. zögerlich) sein.
 
Bei "P" Leerlauf ca. 900 1/min. Bei Schalten auf "R" wurde die LDrehzahl Autom. auf ca. 950 1/min erhöht.
Ich weiß, Anfängerfehler: auf "N" hab' ich nicht getestet.
Automat schaltete weich durch, Kickdown leicht verzögert, kam dann aber und schaltete bei ca. 5000 1/min in den höheren Gang ( ca. bei 120 KM/h
 
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