Saab 900 vs Saab 900NG - Versuch eines Vergleichs...

Die entscheidenden Fehler wurden doch Anfang 2000 gemacht. Der YS3F kam nur noch auf 50.000 Einheiten pro Jahr.

Ja, da fand nach meiner Meinung ein weiterer Umbruch statt.
Ich versuchte mich aufgrund des Themas hier auf 900 / 900-II (evtl. samt Pflege dieses zum 9-3I) zu beschränken.
 
Ohne Elfer wäre Zuffenhausen auch längst Geschichte.
Andersrum wird ein Schuh draus: Ohne die "Nebenkriegsschauplätze" (Transaxle, 500E, Boxster, Cayenne *seufz*) wäre der Elfer und auch Porsche längst Geschichte.
Ich finde, der 902 ist von der Gestaltung her eine gelungene Weiterentwicklung des 901 - den Zeitgeist betrachtend.
Ja, so sehe ich das auch. Wie hätte man in den frühen Neunzigern einen 900-Nachfolger anders gestalten sollen? Schlüsselelemente wie die aufsteigende Fensterlinie und der Hockeystick sind ja vorhanden - ebenso wie saabtypische Schrullen wie die Form der Kopfstützen oder die Position des Zündschlüssels. Das war schon das saabigste, was man aus einem Vectra herausholen konnte. Die Retrowelle mit New Beetle und New Mini startete ja wesentlich später und war (vorerst) auch nur Nischenbaureihen vorbehalten.
 
Optisch fand ich die "Weiterentwicklung" ganz ok.

Knackpunkt für mich war der unsägliche Kofferraum, aber die Ladekante war wohl der Stabilität geschuldet, für mich ein Rückschritt in Richtung 99er.
Und der zweite Knackpunkt war eben der Knackpunkt, besser gesagt, die Knackpunkte. Es knackte und knarzte eben an vielen Ecken, wenn man alte Eifeleler Strassen mit reichlich Bodenwellen abfuhr.

Die Sache mit der schlechteren Straßenlage habe ich erst viel später erfahren.
 
Die entscheidenden Fehler wurden doch Anfang 2000 gemacht. Der YS3F kam nur noch auf 50.000 Einheiten pro Jahr.

Naja, wenn man sich die jährlichen Produktionszahlen anschaut, dann war kein einziges Saab-Modell ein Sargnagel (oder eben alle):
900: 56.800 (+ auslaufende Produktion Saab 99/90: ca. 10.000 p.a.)
902+9-3I: 70.701
9-3II: 64.185

Interessant auch die Oberklasse bei Saab:
9000: 38.700
9-5I: 37.200

Ende der 90er war Fließheck total out. Insofern kann man die Entscheidung von GM, mit dem 9-3II (und dem 9-5I!) kein Fließheck zu bringen, nachvollziehen. Leider war es viel zu kurzfristig gedacht, ab Mitte der 2000er Jahre war Fließheck wieder in, bis heute. Ich denke aber, das eigentliche Problem war, dass GM am Anfang nichts investiert hat und auch mehrere wichtige Entwicklungen bei Saab abewürgt oder verzögert hat, bis es zu spät war (z.B. SUV 9-3X (nicht zu verwechseln mit dem 2008er 9-3X) 9-3 Kombi).
 
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Der 902 übertrifft den 901 in Höhe, Breite und Radstand. Lediglich in der Länge, bedingt durch längere Überhänge, ist der 901 größer. Hier vom zierlichen 902 zu sprechen ist eher einer optischen Täuschung geschuldet.
 
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Oder wie sagte es letztens ein SAAB-Bekannter:
"Dieser 902... wie ein rundgelutschtes Bonbon. Den 901 mit Ecken und Kanten genommen, drauf rumgelutscht, und dann wieder ausgespuckt."

Welchen 900 hätte man da bitte in den Mund genommen?

Ich finde, dass es DEN klassischen 900 in der Form gar nicht gibt. Mal viel Chrom, dann viel Schwarz, Airflow, diverse Scheinwerfer- und Grill-Kombinationen, Steil- und Schrägnase. An der Grundkarosse ändert sich zwar wenig, aber die Anbauten prägen den Charakter für mich dahingehend, dass es sich einmal um einen veritablen Oldtimer handelt, mit anderem Zierrat ist er dann gerade wieder "nur" ein Youngtimer. Von den technischen Varianten mal ganz abgesehen. Kurz: Der 900 war in seiner enorm langen Bauzeit einigen Änderungen drastischen unterworfen, die den vermeintlichen Charakter durchaus auch zu verwässern verstanden haben bzw. gar nicht erst haben entstehen lassen. Nicht zuletzt das Facelift 87 zur schrägen Nase wird ja auch gern als Verunstaltung empfunden.
Gegenüber dem Ur-Modell von 78 waren die 93er mit Airflow-Kit schon rundgelutscht und zeitgeistigem Firlefanz unterworfen (bspw. Vent-Cover, Reflektorblende).

Das kontroverseste Element des 900II ist aber sicher nicht seine Seitenlinie, sondern sein Heck. Das unten sitzende Kennzeichen und die lackierte, später die Reflektor-, Blende zwischen den Leuchten war für einige sicher abschreckend, für andere anziehend modern (Zeitgeist!). Mit der Änderung beim Übergang zum 9³I ist dieses Element weggefallen und, meiner bescheidenen Meinung nach, wurde das Design damit zeitloser und gefälliger.

Das Problem des 900II ist weniger das Auto an sich, als vielmehr das Selbstverständnis von SAAB vs. GM (Entwicklungsziele), die Berichterstattung und die schon zuvor gerümpfte Nase der vorherigen 900-Fahrer. Die vermeintliche Unabhängigkeit und der gefühlte und gelebte Non-Konformismus des damaligen Eigner waren mit dem großen Konzern im Nacken gar nicht mehr möglich.

Damit kommen wir zu den Stückzahlen: Wie oben schon festgestellt, gewinnt der 900 absolut, jedoch muss man das Verhältnis zur Bauzeit sehen und beim 900II fairerweise den 9³I addieren. Siehe da, man erhält ähnliche Ergebnisse. Dass der 900 fertigungsseitig aber im Prinzip noch aus den 60er Jahren stammte und somit in seiner Bauzeit höchstens anfangs kostendeckend gefertigt werden konnte wird ihm, wie auch der Automobilsparte von SAAB, Ende der 80er zum Verhängnis: Die Verluste sollten nicht länger aufgefangen werden, GM übernahm.
Insofern war ein Entwicklungsziel des 900II unter anderem die Stückkosten zu drücken. Partiell hat sich diese Stückkostensenkung auch auf den Preis ausgewirkt: Der 900II war günstiger als sein Vorgänger. Dass GM damit Marktanteile gewinnen wollte, war - zumindest für Europa - ein klassischer Trugschluss (in den USA mag das so funktioniert haben). Das Auto war nun weniger exklusiv, die Opel-Händler wollten nicht, sollten aber... der ganze Auftritt bekam Schlagseite.

Wie gesagt: Die Stimmung zu und um das Auto herum war und ist meiner Meinung nach ein größeres Problem als die Qualitäten des Autos selbst. - Der Mensch ist subjektiv und bleibt es auch. Dass man dies in Deutschland und beim Thema Auto insbesondere gern anders sieht... nunja... deshalb führen wir diese Diskussion. Und auch das nicht zum ersten Mal.
 
Hat jemand die exakten Längen über alles? Dann wäre es kein Problem, die im gleichen Maßstab abzubilden.

Wenn die Längen ü.a. in Wikipedia richtig sind (4740 : 4637 mm), dann stimmen die Abbildungen fast genau. Es muss sich um eine optische Täuschung handeln, die evtl. durch die schräge Darstellung noch verstärkt wird.
 
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...Dass der 900 fertigungsseitig aber im Prinzip noch aus den 60er Jahren stammte und somit in seiner Bauzeit höchstens anfangs kostendeckend gefertigt werden konnte wird ihm, wie auch der Automobilsparte von SAAB, Ende der 80er zum Verhängnis: Die Verluste ..,..
Hab mal gehört, dass die alten 900er über 80 Stunden zur Herstellung benötigten. ZB wurden die Bauteile zum Teil mit Handwägelchen ans Band gekarrt.
GM hat mit neuen Fertigungsanlagen diese Zeit mehr als halbiert.
Hat leider letztlich auch nicht geholfen.
 
Ich finde, dass es DEN klassischen 900 in der Form gar nicht gibt. Mal viel Chrom, dann viel Schwarz, Airflow, diverse Scheinwerfer- und Grill-Kombinationen, Steil- und Schrägnase. ....

So etwas nennt mal "Modellpflege".

Entgegen der heutigen immer wiederkehrenden Hinweise auf die "Alteisenfraktion", wurde die Entwicklung eines 900-Nachfolgers Anfang
der 90er auch von überzeugten SAABfahrern mit viel Spannung erwartet.
Das sehr gute Fahrwerk mit einem Hauch mehr Komfort oder etwas mehr Platz auf der Rückbank und eine automatisierte Klimaanlage wurden diskutiert, allerdings nicht im grossen Kreis des Internets:cool:
Und natürlich war man gespannt auf die Technikinnovation die es im 9000 schon gab.

Umso mehr verunsicherten erste Meldungen zur "neuen" Plattformstrategie beim Nachfolger.
Die Präsentation des 902 war dann breit angelegt und ich erinnere mich gut an die Veranstaltung bei der örtlichen SAAB-Vertretung.
Was da in mehrfacher Ausführung im showroom stand, löste nicht nur bei mir wenig Begeisterung aus.
Die obligatorische Probefahrt mit einem 185PS-Turbo verlegte ich damals auf einen Geschäftstermin mit ein paar Stunden Fahrzeit.
Der Funke sprang auch da nicht über und wir nutzten anschliessend neben dem 900TU verschiedene 9000CS.
 
So etwas nennt mal "Modellpflege".

Modellpflege ist mir wohl bekannt, allerdings missfiel mir der Vergleich mit dem Bonbon und DEM klassischen 900. Ausgespuckt wurde weder der eine, noch der andere.
 
Ich finde es interessant, wieviele hier davon berichten, dass bei der damaligen Probefahrt im 902 der Funke einfach nicht überspringen wollte. Das scheint mir ein spezielles Saab-(Fahrer?)-Phänomen zu sein. Ein Bekannter von mir hat über 20Jahre bei BMW als Verkäufer gearbeitet, dort gab es jedesmal fast nur gejubele wenn eine neue Dreier- oder Fünfer-Generation vorgestellt wurde. Die Kunden haben zudem massenweise blind per Telefon geordert. An enttäuschte Kunden, die dann lieber beim Vorgängermodell geblieben sind, kann er sich so gut wie nicht erinnern. Nur den vorletzten Siebener von Bangle hat man mehrheitlich nicht verstanden.
 
Welcher ist denn nun größer?

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Kommt wohl auf den Standpunkt an.
 
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Ich bin ehrlich, der 902 ist so ziemlich der einzige Wagen aus dem Hause Saab mit dem ich absolut nichts anfangen kann und der mir überhaupt nicht gefällt. Der wirkt auf mich uralt und seiner Zeit hinterher. Durch die komische Form der Plastestoßstangen inkl. Schweller und diesem verunglückten Teil zwischen den Rückleuchten erscheint er mir eher wie z.B. ein Zeitgenosse des MB 190 und nicht der ersten C-Klasse, die aus dem identischen Zeitraum stammt. Die kleinen Veränderungen zum 9-3I (SE) machen unheimlich viel aus. Ich empfinde den 902 als einen Wagen der 80er in den 90ern.
Ist aber reine Geschmackssache, also nicht böse sein...
 
Nachdem ich jahrelange 900/I gefahren bin, jeden Kilometer gerne und mit viel Spaß dabei muss ich bekennen, mittlerweile den als Notlösung angelachten 9-3/I so richtig gut zu finden !
Der hat alles, was mir am Klassiker gut gefallen hat, den Turbobums, wenngleich viel kultivierter, die schmale, aber relativ lange Karosserie, die guten Sitze ... dafür hat der auch noch eine Durchladeklappe in der Rückbank, eine gut funktionierende Klimaautomatik, schaltbare, funktionierende Sitzheizung, gute Beleuchtung der Armaturen und Bedienelemente, ein wirklich gutes und perfekt schaltbares Getriebe und eine gut klingende (AS3) Stereoanlage. Dafür nehme ich auch das etwas "plasticky" Interieur und die knacksigen Lenkstockhebel in Kauf. Die "Stufe" im Kofferraum ist in der Praxis irrelevant, das einhändige Umlegen der Rückbank dagegen nicht. Am Fahrwerk habe ich nichts auszusetzen und an den Bremsen auch nicht. Bin eher der Gleiter und beanspruche die Bremsen nicht so stark, ist schließlich Energieverschwendung. Habe aber die "Handbremse vorne"-Typen vom 900/I mit Ihren Mopedformat-Bremsbelägen aber noch in Erinnerung und frage mich, wie mies die 900/II Bremse dagegen gewesen sein muss ...

Schade finde ich, dass diese Autos so niedrig bewertet sind und viele gnadenlos in Grund und Boden gefahren werden ...
 
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Zu dem Bild: ich verstehe bis heute nicht, warum man den Fünftürer unter das Coupe montiert hat. Der 1:1-Vergleich wäre doch viel aussagekräftiger gewesen...
Abseits aller design-technischer Spekulationen, warum die PR-Abteilung das damals gemacht haben könnte, gibt es dafür eine faktische und praktische Antwort: der 900 NG kam zum Verkaufsstart nur als Fünftürer auf den Markt, das Coupé folgte erst einige Monate später. Insofern wäre es unpassend gewesen, zum Launch in einem der zentralen Kampagnen-Motive eine Karosserieform abzubilden, die es zu dem Zeitpunkt noch nicht zu kaufen gab.
Der grüne 902 Fünftürer auf dem Bild ist zudem noch ein V6, wie er auch auf Prospekten, in der Pressemappe usw. immer wieder hervorgehoben wird.
Ich möchte gerne mal wissen, was unter GM-Regie dann Anfang der '90er in der (Um)bruchzeit saabintern los gewesen ist.
Auch hier gilt die gleiche faktische Antwort:
der V6 war zur Markteinführung die Top-Motorisierung, da der Turbomotor erst später im Debüt-MY verfügbar war. Daher war es logisch, ein Modell mit diesem Motor beim Launch des 900 NG in den Vordergrund zu stellen.
Abgesehen davon, daß es die Einführung eines V6 in einem Saab (900) eben eine zusätzliche "Sensation" darstellte und für Neugier (vor allem in der Presse als Multiplikator) gesorgt haben dürfte.
Ich kenne keine Quelle, die besagt, daß GM beeinflußt hätte, den Turbomotor verzögert einzuführen. Nach meinen Kenntnissen war der Grund einfach der, dass man mit der Freigabe des neu entwickelten B204L noch nicht soweit war, aber eben den Verkaufsstart des 900 NG nicht weiter nach hinten legen wollte (oder durchaus dies von GM nicht geduldet wurde, weil es Teil des Einstiegs von GM gewesen sein soll, daß Saab den NG bis Ende 1993 auf den Markt bringt ...).
 
Allzu spät kann die Markteinführung des 902-Turbos nicht gewesen sein, denn bei der Vorstellung des 902 beim damaligen Vertragshändler in Heidelberg stand mind. ein 902-Turbo als Probefahrzeug zur Verfügung.
 
Als inzwischen langjähriger Fahrer von diversen Saab 900 I in verschiedensten Motorisierungen, Karosserieformen und auch Karosseriezuständen (von 50 Tkm bei Kauf bis 350 Tkm) kann ich mich @Hardy Ausführungen anschließen, nur dass sich bei mir der Vergleich auf 900 OG zu 900 NG bezieht bzw. leicht abgewandelt:
Der hat alles, was mir am 900 OG gut gefällt, den Turbobums, wenngleich viel kultivierter, die schmale, aber relativ lange Karosserie, die guten Sitze ... dafür hat der auch noch eine Durchladeklappe in der Rückbank, eine gut funktionierende Klima, schaltbare, funktionierende Sitzheizung, gute Beleuchtung der Armaturen und Bedienelemente, ein wirklich gutes und perfekt schaltbares Getriebe und eine gut klingende (AS2) Stereoanlage. Das Holz im Cockpit hat mindestens die gleiche Qualität wie ich sie nachgerüstet in meinem 900 OG Cabrio hatte. Die knacksigen Lenkstockhebel sind 90er. Das Glasschiebedach hat auch geschlossen etwas besonderes und steht offen dem im OG in nichts nach. Die "Stufe" im Kofferraum ist in der Praxis irrelevant, das einhändige Umlegen und vor allem variable Umlegen der Rückbank dagegen ein großer Fortschritt, zumindest bei meinen Anforderungen. Am Fahrwerk habe ich nichts auszusetzen und an den Bremsen auch nicht. Vor allem nicht im Vergleich zu den Bremsen im 900 OG.

Ich ticke sicherlich auch ein wenig eigen: mir ist es heute grundsätzlich egal, ob ich künftig (nach Fertigstellung) in den 900 8V Einfachvergaser oder den 900 NG Turbo steige.
Im Alltag (wo ich inzwischen eh nur noch selten ein Auto brauche, eher auf Berufs- bzw. Urlaubsfahrten mit mal kleinerer und mal größerer Besetzung) bereiten mir der 900 OG und der 900 NG gleich viel Freude beim Fahren (auch bei unterschiedlicher Motorisierung, weil die Leistung für mich nicht ausschlaggebend ist), auf Langstreckenfahrten auf der Autobahn rund um die Richtgeschwindigkeit ist der 900 NG dabei ohne Zweifel der Saab, der mich entspannter ans Ziel bringt (und zwar nicht nur im Vergleich zum 8V).
Für mich war es auch ein Prozeß. Zu Beginn meiner Saab-Affinität haben mich nur der 900 OG (und 9000 CC) interessiert, der 900 NG war vor fast 20 Jahren für mich noch ein 08/15 Auto (so wie ein 9000 CS) und daher für mich nicht erstrebenswert. Über die Jahre habe ich beim Hinsehen gelernt, daß auch beim 900 NG noch die gleichen (bzw. sogar noch mehr) praktische Details gelten, die für mich meine 900 OG trotz der "Oldtimer-Aura" stets als Alltagswagen wertvoll machten. Inzwischen ist der 900 NG mehr Exot als der 900 OG, die Oldtimer-Aura in der Nähe, und das ist für mich persönlich auch ein interessantes Kriterium, gegen Ende meines "Saab-Zyklus" letztes Jahr noch einen 900 NG erworben zu haben und diesen künftig neben einem 900 OG im Familienfuhrpark zu betreiben.
Zum Thema Vergleich: Bei allen meinen 900 OG habe/hatte ich gelernt, die Aufwände zur ausgiebigen Rostvorsorge zu akzeptieren (auch völlig ok für eine Konstruktion aus den 70ern und Bauzeit in den 80ern). Der 900 NG erscheint mir an der Stelle jedoch von Werk aus durchaus ein Fortschritt (auch wenn ich direkt nach Kauf habe Arbeiten ausführen lassen müssen). Aber hier fehlt mir natürlich noch der Langzeitvergleich.

Fazit:
ich stelle mich nicht hin und sage, der eine Typ ist besser als der andere. Es ist für mich eine Frage der Einstellung zum Hobby, einen 30-40 Jahren alten Saab zu fahren, und da stellt der 900 NG inzwischen für mich eine reizvolle Ergänzung, und vielleicht eines Tages sogar Alternative dar.



 
Allzu spät kann die Markteinführung des 902-Turbos nicht gewesen sein, denn bei der Vorstellung des 902 beim damaligen Vertragshändler in Heidelberg stand mind. ein 902-Turbo als Probefahrzeug zur Verfügung.
Mag sein. Aber z.B. ist in der deutschen Preisliste zum 1.9.1993 weder der Turbomotor genannt noch das Coupé. In der offiziellen (deutschen) Broschüre zum MY 1994/Markteinführung ist zwar der Turbomotor genannt, aber noch ohne Angaben wie z.B. die Verbrauchswerte usw. . wie bei den anderen 3 Motoren. Und das Coupé wird in der Broschüre weder gezeigt noch erwähnt.
 
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