Ist das technisch Machbare immer auch sinnvoll?

Natürlich, denn soweit ich das übersehe ist das ein nachgebauter LR.
(...)
Paßt doch perfekt zu dem Thema.
Da treffen sich ein paar Engländer in einem Pub, betrauern das Ende des Defenders und beschließen einfach das Konzept weiter zu führen. Gestiegene Anforderungen an Fußgängerschutz oder Abgasverhalten? Egal, sie ziehen das durch und geben dem Projekt den Namen des Pubs … :biggrin:
(In den ersten Phasen hat mein Brötchengeber bei der Entwicklung mitgemischt, und einige Kollegen sind danach ganz zu Ineos gewechselt. Noch sind sie nicht wiedergekommen, da geht es also weiter.)

Das es technisch machbar ist hat sich gezeigt. Ob es sinnvoll war müssen die Initiatoren entscheiden.
 
Aber wer wie ich eine Zeit lang eine DS mit Hochdruckbremse gefahren ist den schockt nix mehr in Sachen Dosierbarkeit:biggrin:
Auf meinem Hof stehen Fahrzeuge aus vier Dekaden, Elektro und Verbrenner, mit Bremsen unterschiedlichster Druckpunkte und Pedalwege. Dennoch schaffe ich es, mich nach ein paar Metern auf diese Bremsen einzustellen. Ich muß ein Wunderkind sein. :biggrin:
 
Auf meinem Hof stehen Fahrzeuge aus vier Dekaden, Elektro und Verbrenner, mit Bremsen unterschiedlichster Druckpunkte und Pedalwege. Dennoch schaffe ich es, mich nach ein paar Metern auf diese Bremsen einzustellen. Ich muß ein Wunderkind sein. :biggrin:

... ich dann anscheinend auch ... als Wunderkind würde ich mich jedoch nicht bezeichnen... stosse wohl eher nicht in solche Grenzbereiche vor :rolleyes:, daran wird es liegen.
 
Scheint ein VW Problem zu sein:biggrin:
In unserem 9-3III und dem V70, beide MY08 sind die Bremsen sehr gut dosierbar.
Aber wer wie ich eine Zeit lang eine DS mit Hochdruckbremse gefahren ist den schockt nix mehr in Sachen Dosierbarkeit:biggrin:
Ich bin mit den Bremsen vom 9-3I auch zufrieden.
In richtig brenzlige Situationen bin ich allerdings noch nicht geraten. Fahre selten >130km/h.

Am Abenteuerlichsten fand ich mal die Bremsen eines alten MG, mit dem ich mal ein paar Meter gefahren bin, nur in der 30er Zone.

Da brauchte man Kraft.

Zum Thema Grenadier:

Brauchen tut man den in D wahrscheinlich eher selten.

Aber ich sehe ihn als echten Geländewagen und als Nachfolger eines echten Klassikers.

Ein "typisches" SUV-Publikum würde der nicht anziehen.

Hätte ich ein paar € zuviel am Konto, würde der als Garagenzierde und gelegentliches Sonntagsfahrzeug ins Haus kommen.

Vielleicht würde ich auch noch einen Jagdschein, der zum Fahrzeug passt, machen :cool:
 
Screenshot_20230920_084050_Chrome.jpg
Airbags braucht man übrigens auch nicht:tongue:

Eigentlich dürfte ich den modernen SAAB gar nicht fahren und müsste statt dessen den Käfer bewegen:confused:

Jedes noch so moderne Fahrzeug wird immer noch vom Fahrer gesteuert, die Helferlein bleiben im Hintergrund und müssen nicht zwingend genutzt werden.
Kann sein , dass dies mittlerweile anders ist, unsere Alltagswagen sind ja schon 14 bzw. 23 Monate alt.
 
Kannst mal sehen, wie alt deine Karren schon sind - völlig überholte altmodische Technik.
Lies mal die Ankündigung des neuen E-Mustang...
https://www.kfz-betrieb.vogel.de/fo...utschland-a-89c4d87824616c762d27beed439b9893/
Auch hier ein Kann und kein Muss, übrigens fährt auch unser Koreaner bis 180km/h teilautonom und macht das gut.

Trotz aller Technik ist aber der Mensch noch gefordert, da KI der natürlichen in Teilbereichen unterlegen sein kann.
Beim autonomen Fahren können das schlechte Fahrbahnmarkierungen etc. sein.

Dessen muss man sich bewusst sein und nicht blind auf die Technik vertrauen, verteufeln sollte man die Technik jedoch nicht.

Übrigens höre ich immer noch LPs und CDs, ich lese Bücher etc. meine Kids streamen und finden ihren alten Vater sonderbar:smile:

Vor 50 Jahren wurden Einspritzanlagen als nicht beherschbar und langzeittauglich abgetan, heute wird das repariert, SIDs werden entpixelt, der Mensch lernt lebenslang hinzu.
 
"...legendären Sport Quattro aus dem Hause Audi, mit dem Walter Röhrl in den achtzigern legendäre Siege im Rallyesport..."

Vielleicht baut irgendwer mal einen legendären 900 Turbo, das würde wirklich Sinn machen.
Muss aber nicht unbedingt elektrisch sein.

Gerne weiterhin Frontantrieb, identische Abmessungen, Trionic
und ein Gewicht von unter 1000 kg .

Obwohl, bis auf den letzten Punkt klappt das ja schon.
 
Dass dieses Auto auf dem legendären Quattro "basiert" kann ich nicht nachvollziehen. Die Form ist dem Quattro entlehnt, es ist also ein reiner Nachbau und damit eine reine Marketingstrategie. Nicht weniger aber auch nicht mehr. Alles andere an dem Auto ist eben anders als beim "legendären Quattro".
 
Ist halt Marketing Blah Blah.

Mir gehts um die Form und das Interieur. Ist aber alles Geschmacksache.
 
Ist halt Marketing Blah Blah.

Mir gehts um die Form und das Interieur. Ist aber alles Geschmacksache.
War ja auch nicht ein Kommentar auf Deinen Äußerung, sondern auf den Text in dem öffentlichen Werbebeitrag. Wie Du sagst: Blah Blah.
 
Ich wundere mich, daß Ihr das alles lesen konntet.
Bei mir tauchte in den links immer das Insert auf, daß allen Datenkraken ohne Einschränkung erlaubt werden soll, ihre faulen Eier in mein PC-Nest legen dürfen.
Was ich mit meinem (ganz realem) Verfolgungswahn abgelehnt habe.
Ganz nebenbei, aber doch zum Thema Moderne Zeiten :
In den Stuttgarter Nachrichten war kürzlich ein Artikel zu lesen: "Ihr (modernes) Auto spioniert Sie aus !"
Und die Hersteller verwenden die Daten nicht nur, sondern machen ein zusätzliches Geschäft daraus !
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dir nur ein einziges Mal irgendein Hirbel die Vorfahrt nimmt und in dem Moment der Bremsweg deines ollen Saabs einen Meter zu lang ist, hättest du garantiert gern die besseren Bremsen moderner Autos gehabt...
weil die dann dein Problem gelöst hätten.

Ja, aber in über 35 Jahren und >2.000.000 km, davon den Löwenanteil in einem 9k, habe ich nicht ein einziges Mal stärkere Bremsen gebraucht, und mir nur ein mal zwecks mehr Sicherheitsreserven solche gewünscht. Also sehe ich das nach wie vor nicht als mein Problem an. Nur Glück wird es auch nicht gewesen sein. Zwischen 900 und 9k liegt auch noch mal etwas Luft, der 9k kann durchaus einmal ausreichend gut bremsen, nur halt nicht öfter hintereinander... :rolleyes:
 
Auch hier ein Kann und kein Muss, übrigens fährt auch unser Koreaner bis 180km/h teilautonom und macht das gut. Trotz aller Technik ist aber der Mensch noch gefordert, da KI der natürlichen in Teilbereichen unterlegen sein kann.
Beim autonomen Fahren können das schlechte Fahrbahnmarkierungen etc. sein.

Ich frage mich immer, wie das gehen soll in der Zukunft, solange der menschliche Fahrer noch die Verantwortung hat. Man lässt immer mehr die Technik fahren, aber es wird dennoch von einem erwartet, im richtigen Moment die Technik zu korrigieren. Wenn wir immer weniger selbst fahren, werden wir auch die Reaktionen und Bewegungsabläufe nach und nach verlernen, mal ganz abgesehen davon, dass ich es für ausgeschlossen halte, ohne selbst zu fahren die Konzentration aufrecht zu halten.

Dessen muss man sich bewusst sein und nicht blind auf die Technik vertrauen, verteufeln sollte man die Technik jedoch nicht.

Nein, kein Mensch sollte moderne Technik verteufeln, deren Sinnhaftigkeit immer mal wieder in Frage stellen aber schon, wie übrigens alles im Leben, auch Altbewährtes.

Übrigens höre ich immer noch LPs und CDs, ich lese Bücher etc. meine Kids streamen und finden ihren alten Vater sonderbar:smile:

Tja, so unterschiedlich kann man moderner Technik gegenüber eingestellt sein. Auch wenn ich nichts von modernen Autos halte, die Annehmlichkeiten von digitalen, kompakten Medien und Datenübertragung nutze ich nur zu gerne. :smile:

Vor 50 Jahren wurden Einspritzanlagen als nicht beherschbar und langzeittauglich abgetan, heute wird das repariert, SIDs werden entpixelt, der Mensch lernt lebenslang hinzu.

"Entpixeln" tun die Displays sich ja schon selbst, die Pixel wiederfinden ist die Kunst... :biggrin:

Ich habe auch keine Zweifel, dass sich moderne Technik in Zukunft beherrschen lässt, jedoch meine ich schon zu beobachten, dass immer mehr Werkstätten, auch Markenwerkstätten, von "ihrer" Technik überfordert sind. Neue Technik beherrscht man erstmal nicht. Nach ein paar Jahren, wenn sie sich durchgesetzt hat, dann schon.
 
Wenn dir nur ein einziges Mal ...
Wenn ein einziges Mal so ein Halbautomat vor dir ohne Grund plötzlich eine Vollbremsung gemacht hat, weil irgendeine Zeitung über die Straße geflattert ist, bist du gleich über 3 Dinge froh: dass du schlau genug warst, gnügend Sicherheitsabstand zu halten, dass du in der Lage bist, eine Zeitung von einem Menschen zu unterscheiden und dass deine alte Karre so einen Scheiß nicht macht.
 
Ich fahr viel Fahrrad, dadurch verlernt man die wesentlichen verkehrsbedingten notwendigen Aktionen nicht: Gucken, Lenken, Bremsen >>> Situative Geschwindigkeitsanpassung bis zum Stillstand. Das wird immer so bleiben, auch im motorisierten Verkehr. Das ist übrigens in §1 StVO allgemein in im §3 explizit zur "richtigen Geschwindigkeit" festgelegt. Autonomes Fahren ist daher, rechtlich gesehen, ein Hirngespinst. Der fahrende Mensch wird im Individualverkehr immer verantwortlich bleiben.
 
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