Werkzeug: simpel und nützlich

Ist ganz ok, schade, dass es keine magnetische Halterung hat, das ist beim Schrauben auf engem Raum ausgesprochen nützlich.
Magnethalterungen für die Bits haben m.E. ihr Für und Wider.

Mit Magnet ist einfacher beim Bitwechsel, hat aber nur wenig Halt.

Pfiffig finde ich da den neueren Rapidaptor von Wera. Der lässt einem die Freiheit, entweder magnetisch zu halten oder zu verriegeln.

Den kann man natürlich auch mit dem Felo nutzen, was diesen dann allerdings etwas verlängert.
 
Mir gehts dabei nicht um den Bit, sondern die durch den Magneten fixierte Schraube.
 
Stimmt, ist praktisch, aber dafür gibts denke ich Adapter wir den Rapidaptor.

Oder man magnetisiert sich halt die Bits.
 
Ich benutze gerade die 10er Sechskantnuss aus dem Felo-Satz für die Montage eines Hochbeets. :smile:

Die Nüsse haben interessanterweise einen Magneten im Gegensatz zur Bithalterung des Ratschendrehers.

Und weniger Hub als gewöhnliche Nüsse.

Das passt gerade sehr gut, um Schrauben gegenzuhalten.
 
Hallo, bei der Rekonstruktion meines 9-5 stoße ich an die Genzen, was mit einem normalen Winkelschleifer möglich ist!
Gibt es Werkzeuge mit denen man an unübersichtlichen und schwierig zugänglichen Stellen Bleche heraus getrennt werden können!
Es besteht ja auch immer die Frage, was befindet sich hinter dem Blech das raus soll!
 
mal mit ner FEIN probiert?
 
Fein Multimaster kann hier und da ein hilfreiches Werkzeug haben. Manchmal hilft der Dremel mit Trennscheibe.

Und manchmal muß man leider mehr heraus trennen, als einem zunächst lieb ist, um an die Wurzel des übels zu kommen.
 
Ich habe mir für feinere Arbeiten, als sie mit der Flex möglich sind, einen Akku-Winkelschleifer mit 75-mm-Scheibe von Bosch blau zuglegt. Der hat für solche Arbeiten genug Kraft und mit 2 Akkus auch genug Ausdauer für ausgedehntere Arbeiten. Außerdem einen Stabschleifer mit Trennscheibe, den Dremel für ganz feine Sachen, ein Multitool, eine Druckluft-Karosseriesäge.
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch hierfür nicht.
 
Fein Multimaster kann hier und da ein hilfreiches Werkzeug haben.

Fein ist natürlich feines Werkzeug.

Aber kann man mit einem Oszillierer Bleche durchtrennen? Die Oszilliersägeblätter sind doch eher für Holz, ggf. Stein u.a. harte, spröde Materialien gedacht oder gibt es da spezielle Aufsätze?
 
Das geht auch durch Blech.
Aber es ist übelst laut, das (relativ) dünne Blech fängt schnell an zu schwingen.
 
Fein ist natürlich feines Werkzeug.

Aber kann man mit einem Oszillierer Bleche durchtrennen? Die Oszilliersägeblätter sind doch eher für Holz, ggf. Stein u.a. harte, spröde Materialien gedacht oder gibt es da spezielle Aufsätze?
geht auch durch Blech
 
Richtig, passende Sägeblätter vorausgesetzt, das geht erstaunlich gut. Ich habe damit im Blechbereich schon einiges gemacht. Darauf gebracht hat mich tatsächlich ein Bekannter von mir, der ist Kfz-Mechanikermeister und hat einen Schwerpunkt auf Unfall-Instandsetzungen und auch Oldtimer-/Youngtimer-Restaurationen. Macht also viel mit Blech und nutzt so ein Gerät schon seit einer Ewigkeit.
 
Danke für eure Antworten!

Bei meinem Vater in der Kellerwerkstatt hatte ich vor ein paar Monaten einen ca. 30 Jahre alten Fein Oszillierer gefunden, natürlich Netzbetrieben.

Mit so Geräten habe ich Null-Erfahrung, daher meine Fragen.

Letztes Jahr habe ich mir von Parkside ein akkubetriebenes Kombigerät mit Oszillieraufsatz gekauft. Nicht Performance, also ohne Brushless Motor.

So sehr ich Parkside für Gelegenheitsarbeiten mag:

Sollte ich irgendwann mal schlecht erreichbares Blech trennen wollen, werde ich nicht das Parkside, sondern das Fein-Gerät meines Vaters mit entsprechenden Aufsätzen verwenden. :rolleyes::smile:
 
Zuletzt bearbeitet:
(...) Sollte ich irgendwann mal schlecht erreichbares Blech trennen wollen, werde ich nicht das Parkside, sondern das Fein-Gerät meines Vaters mit entsprechenden Aufsätzen verwenden. :rolleyes::smile:
Versteif nicht auf die Marke. Nimm das, womit man am Besten drankommt. Eine Auswahl hat patapaya ja in #788 vorgestellt.
Und manchmal kommt man mit dem einfachen dünnen und scharfen Karosseriemeißel auch erstaunlich weit …
 
Klar.

Was ich damit sagen wollte: Mein Vater hat wahrscheinlich ein Teil in der Werkstatt, dass besser als mein Parkside Teil ist, zumindest für anspruchsvollere Arbeiten.

Winkelschleifer hat der auch (ich glaub Metabo, also auch für den professionellen Anwebdungsbereich), ich persönlich habe einen Akkubetriebenen, auch von Parkside :smile: Diesmal allerdings mit Brushless Motor.

Wie Du in meinen Augen korrekt sagst: Nicht versteifen, sondern versuchen, für den Einzelfall das korrekte Werkzeug finden. :top:

Am Besten natürlich im vorhandenen Inventar, oder in dem des Vaters.
 
Was die Marke und v.a. den "brushless"-Hype angeht: Das wird in meinen Augen erst relevant, wenn die Geräte gewerblich, also intensiv genutzt werden. Ich habe bei meinem Hobby jedenfalls bisher noch keins meiner noch so alten low-Budget-Geräte "geschafft", noch nicht eine Kohlebürste wechseln müssen, selbst bei den Geräten nicht, bei denen bereits ein Satz Kohlen mitgeliefert wurde.

Das einzige, was mich absolut genervt hat, ist die Inkonsistenz der Akku-Modelle bei Parkside, die innerhalb von 2 Jahren die Bauform ihrer 12-V-Akkus von Akkuschraubern geändert haben und darüber hinaus offensichtlich für jeden ihrer Geräte-Typen (Akkuschrauber, Multitool, Dremel-Werkzeug) nochmal spezielle Akku-Formen verwendet haben. Ansonsten kann ich den Geräten nichts Schlechtes nachsagen.

Zu Winkelschleifer: Mir kommen nur noch Geräte mit Drehzahlregelung ins Haus.
Und als faule Sau, die nicht gerne Scheiben wechselt, gibt es natürlich mehr als einen...
1714068976031.png
 
Die Akku-"Infrastruktur" bei Parkside find ich persönlich sehr gut.

Allerdings kann ich lediglich für die 18/20V Akkus sprechen.

Die 12V Akkus sind wohl mittlerweile einem Verbund mehrerer Hersteller angeschlossen.

Die letzten Brushless-Modelle gabs für wenig Geld, ohne Akku, aber da habe ich halt noch ein paar von.

Was die langfristig taugen zeigt sich noch, wobei ich eher ein Low Performance User bin .

Die Röhm-Bohrfutter von Parkside aus chinesischer Produktion empfinde ich als Mischung aus Licht und Schatten, man kann mit den Dingern auf jeden Fall für recht wenig Geld gut arbeiten.

Aber @patapaya , werkzeugtechnisch bist Du anscheinend nicht so extrem schlecht ausgestattet...:smile::top:
 
Und wenn es ganz eng wird, dann mit einem Geradschleifer / Stabschleifer. Am kleinsten sind die Hartmetallköpfe. Aber auch die teuersten wenn sie was taugen.
 
Zurück
Oben