Politisches und Gesellschaftliches rund um e-Mobilität

Es fährt auch nicht jeder Deutsche zwangsläufig mehrere hundert Kilometer am Tag, bloß weil das Land groß ist.
 
Warum nicht? Der Test ist doch sehr wohlwollend formuliert und die versprochene Reichweite wird fast erreicht.

Ich meinte die Reichweite. 270 km ist nix! Das schrob ich oben schonmal: Reichweite im Test heißt Batterie zu 100% geladen und gefahren bis Batterie leer. Im Regelfall (Reichweite real) fährt man n Batterie-Auto aber nur bis 20% leer und zu 80% voll, sonst dauert das Nachladen zu lange. Davon abgesehen: Mit 270 km Reichweite würde ich ihn nicht mal geschenkt nehmen. Ein Fahrzeug, bei dem nicht unter allen Bedingungen 400 km und im Regelfall um die 500 km (mit Tempo 130, 140 auf der Autobahn) drin sind, kommt mir nicht in die Garage. Kann ja jeder halten wie er will bzw. wie er es benötigt. :cool:

Mein nächster wird erstmal ein Hybrid. Damit decke ich die alltäglichen Fahrten weitestgehend elektrisch ab und "Eilfälle" mit wirklich großer Strecke (hatte ich zufällig gerade an 4 Septemberwochenenden) nutze ich Benzin.
 
...Reichweite im Test heißt Batterie zu 100% geladen und gefahren bis Batterie leer...

Das stimmt halt so nicht.
Die Hersteller wissen selber genau, dass sie von den unteren und oberen "Enden" der Batterie fern bleiben müssen damit diese keinen Schaden nimmt. Deshalb ist das, was dir als User im PKW als 100% angezeigt wird nur die Nettokapazität, die je nach Hersteller mit 10/90 oder 20/80 oder sogar noch konservativer freigegeben wird. Insofern kann die Batterie theoretisch über einen relativ großen Bereich des SOC mit hoher Leistung geladen werden.
Jedoch sollte eine Ladeleistung von 1C aufgrund thermischer Belastung der Batterie nicht dauerhaft deutlich überschritten werden. Grundsätzlich gilt, je größer die Batterie, desto größer darf die Ladeleistung werden, je kleiner die Batterie desto niedriger muss die Ladeleistung sein.

Jedoch, der IONIQ der ersten Generation hat zwar eine recht kleine Batterie, kann aber durch ein sehr ausgeklügeltes Temperatumanagement direkt nach dem Fahren mit hoher Last auf der AB, sofort mit hoher Leistung (70 kW) an der LS geladen werden.
Damit ist er schneller wieder fahrbereit und auf der Gesamtstrecke letztlich schneller unterwegs als z.B. ein eTron der zwar eine große Batterie hat aber die versprochenen 150 kW Ladeleistung nur sehr kurz zulässt, bevor die Leistung abgeregelt werden muss.

Irgendwo habe ich dazu eine Grafik, wenn ich sie finde reiche ich sie noch nach.
 
Das kann möglich sein, ändert jedoch nix daran, dass die 270 km doch 1. sehr theoretischer Natur sind und 2. ohnehin nicht ausreichend sind. Un din betreffenden Foren habe ich wenig von Begeisterungsstürmen zu diesem Gefährt gelesen, jedenfalls nicht die reale Reichweite betreffend ...
 
Das kann möglich sein, ändert jedoch nix daran, dass die 270 km doch 1. sehr theoretischer Natur sind und 2. ohnehin nicht ausreichend sind. Un din betreffenden Foren habe ich wenig von Begeisterungsstürmen zu diesem Gefährt gelesen, jedenfalls nicht die reale Reichweite betreffend ...
Die Reichweite bei den e-mobilen ist ähnlich, wie bei den Verbrennern. Wird eigentlich unter normalen realen Bedingungen nie erreicht.

Bei den E-mobilen darf man dann kein Radio anhaben, keine Heizung, es muss 25 °C warm sein etc.etc. Das haben bisher alle Test ergeben, dass die angegebenen Reichweite "Theorie" ist.
 
Das kann möglich sein, ändert jedoch nix daran, dass die 270 km doch 1. sehr theoretischer Natur sind und 2. ohnehin nicht ausreichend sind. Un din betreffenden Foren habe ich wenig von Begeisterungsstürmen zu diesem Gefährt gelesen, jedenfalls nicht die reale Reichweite betreffend ...

Klar, in entsprechende Foren wird immer ein Haar in der Suppe gefunden.
Tatsache ist jedoch, dass die ADACler mit einem Testverbrauch von 16,3 kWh/100km den Karren auch ziemlich hergenommen haben.
Ich kenne Nutzer, die mit 11-13 kWh auf 100 km auskommen. Die Reichweite wird in erster Linie mit dem Fuß bestimmt.
 
Das ist ja beim Verbrenner auch nicht anders ...
 
Klar, in entsprechende Foren wird immer ein Haar in der Suppe gefunden.
Tatsache ist jedoch, dass die ADACler mit einem Testverbrauch von 16,3 kWh/100km den Karren auch ziemlich hergenommen haben.
Ich kenne Nutzer, die mit 11-13 kWh auf 100 km auskommen. Die Reichweite wird in erster Linie mit dem Fuß bestimmt.

Das konmmt aufs Fahrprofil an. Wenn man auch Autobahn oder Schnellstraßen fährt und man zwar nicht rasen, aber auch nicht hinter LKW hinterher fahren will, sind mit dem Teil nicht mehr als 250-300 km Reichweite drin. Und genau das ist auch in entsprechenden Foren zu finden - in Threads, in denen es nicht um Haare in der Suppe geht, sondern um die sachliche Mitteilung des eigenen Verbrauchs ...

Fakt ist, den Verbrenner tankst Du voll, wenn der Sprit nicht gerade übermäßig teuer ist - randvoll. Und Du kannst das Teil so gut wie leer fahren. Mit meinem 952 immer mindestens 650 km Reichweite auf die Art. Die brauche ich nicht zwingend. Aber ich will mich auch nicht auf 300 km zurecht stutzen lassen - und vielleicht die letzten 20 km mit Herzrasen durch die Gegend schleichen - wie in diversen Foren auch von Enthusiasten berichtet wird ;) Ein wenig mehr Ehrlichkeit wäre nett.
 
Das kann möglich sein, ändert jedoch nix daran, dass die 270 km doch 1. sehr theoretischer Natur sind und 2. ohnehin nicht ausreichend sind. Un din betreffenden Foren habe ich wenig von Begeisterungsstürmen zu diesem Gefährt gelesen, jedenfalls nicht die reale Reichweite betreffend ...
Die 270 Kilometer sind aber schon die Reichweite im Test unter realen Bedingungen. Die Werksangabe ist 311.

Daß er für Dein Fahrprofil ungeeignet ist, macht ihn ja nicht zu einem schlechten Auto.
 
Gab es da nicht mal Versuche mit Induktionsschleifen unter der Fahrbahn?
Angenommen, die Autobahnen und Bundesstraßen könnten ausgerüstet werden,
dann müsste man die Akkus nur noch zur Fahrt zu und von der Anschlussstelle
nutzen. Damit wäre das Problem der Reichweite kein Thema mehr.
 
Gab es da nicht mal Versuche mit Induktionsschleifen unter der Fahrbahn?
Angenommen, die Autobahnen und Bundesstraßen könnten ausgerüstet werden,
dann müsste man die Akkus nur noch zur Fahrt zu und von der Anschlussstelle
nutzen. Damit wäre das Problem der Reichweite kein Thema mehr.
Kann man auf so einen großen Bereich mit Induktion sinnvoll arbeiten? Stelle ich mir sehr problematisch vor.
 
Kann man bei dem notwendigen elektromagnetischen Feld noch fahren wenn man einen Herzschrittmacher hat? Wie wirkt sich solch ein Feld auf andere elekrische Geräte aus?
 
Und wieviele Megawatt müsste man da einspeisen?
 
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