Elite...

aber DAS ist nunmal die realität - nicht der hehre gedanke an den treuen staatsbediensteten - den gibts nicht mehr...

Doch! Den gibt's! Nur gehen sehr ernsthaft und lange arbeitende Beamte wie so viele gute Beispiele, die es in allen Bereichen gibt, leider in der Masse der eher rumhängenden, den Tag vertrödelnden, immer dicker werdenden, im Internet surfenden, faulen Sesselp****** unter! :mad: Also kann man den wenigen guten und ehrlichen Beamten eigentlich nur noch raten, sich genauso schmarotzend und faul zu benehmen, weil das schlechte Allgemeinbild reißen sie mit ihrer guten Arbeit eh nicht mehr raus.. Traurig!!

Und das gesamte Beamtentum abschaffen finde ich nicht nur gefährlich, sondern völlig daneben! Zumindest in gewissen Ebenen oder bestimmten heikleren Bereichen wie Justiz z.B. muss das auf alle Fälle bleiben! Da ist meiner Meinung nach eine sehr klare Bindung an den Staat als "Staatsbeamter" nötig! Bei anderen Berufen oder auch auf den unteren Verwaltungsebenen, wo es eben mehr um Dienstleistung, als um Staat geht, kann man von mir aus aber gerne über die Abschaffung der Verbeamtung nachdenken..


..jeder Lehrer und wer auch immer MUSS kündbar sein. Denn WAS in aller Welt sollte ihn sonst dazu zwingen, einen guten Job zu machen?

Zur Info: Es gibt durchaus nicht verbeamtete Lehrer.. Aber ob die unbedingt einen besseren Job machen?? Im Schulsystem gibt's wohl eher andere Probleme, die dazu führen, dass keiner mehr Bock auf diesen sch*** Job hat! Verbeamtung hin oder her! Die lockt da auch keinen mehr hinter'm Ofen vor..

Und um seine Rente muß der sich auch selber kümmern - während die Verwaltungen immer fetter werden und es sich von seinen (und meinen) Steuern gut gehen lassen.

Hmm.. Weißt, was ein Lehrer/eine Lehrerin machen muss, wenn er/sie sich Jahrzehnte in einer Schule kaputtgeschafft hat (also auch ganz ausnahmsweise mal völlig "untypisch" sehr ernsthaft und stundenlang am Tag und AUCH IN DEN FERIEN), die ersten Jahre nach der eigenen Schulzeit nichts verdient hat wegen Studium?? Zu schaffen ist heutzutage selbst ein voller Lehrauftrag kaum noch, also als "Beispielsrechnung" der halbe: Da kommen in der Pension grade mal so die 1000 € zusammen!! Davon kann man heutzutage wohl weder leben, noch sterben.. Geschweige denn, den Ruhestand "genießen".. Abgesehen davon, dass man von dem sowieso nichts mehr hat, wenn man sich in den sogenannten "Schulen" kaputt und krank geschafft hat! Mitten unter dummen Schülern, bekloppten Eltern und faulen Kollegen, deren Arbeit man noch mitmachen darf! :mad:

Und die Lehrer, die an meiner Schule irgendwelche "Zulagen" nach Leistung bekamen (sowas gibt's durchaus schon!), die haben sich zwar nen großkotzigen Namen gemacht mit Computerweiterbildung für Kollegen (war ja ein Klacks, Computer war ja ihr Hobby, also keine Mehrarbeit), aber sie haben sich einen feuchten Kehricht um Schüler und deren Probleme gekümmert und einen hundsmiserablen Unterricht gemacht! Und sowas wird dann aber besser bezahlt, weil's ja mehr "Leistung" bringt! Klar... Geile Idee! :mad:
 
Man kann seine wirtschaftliche Verhältnisse sehr wohl auch so absichern, ohne verbeamtet zu sein. Und zwar in dem man *achtung* kontinuierlich Leistung bringt !

Übrigens muß ja auch jemand die Autos fertigen und Häuser bauen ...
keine Widerrede...

... aber Deiner Logik nach sollten wir doch dringend die Autofirmen verstaatlichen und die Angestellten verbeamten, damit da auch keiner den Bremsschlauch verkehrt einbaut (*huch* verantwortungsvolle Tätigkeit) und in sicheren Verhältnissen hübsch konsumiert. Häuserbauer als nächstes und schlußendlich den Rest der privaten Wirtschaft auch noch.

=> Dieses Experiment hatten wir erst auf deutschem Boden. Ging vor ca. 20 Jahre PLEITE. Die DDR war nicht moralisch oder politisch fertig (zumindest noch nicht ganz); das Ende kam, weil sie absolut kompletter abgewirtschaftet hatte.
Da hast du mich (vielleicht absichtlich?) ein bischen falsch verstanden oder zumindest falsch zitiert.:cool:

Ich sage nur: Staatliche Aufgaben gehören in staatliche Hand. Der Automobilbau gehört meines Wissens nicht dazu.

Neben dem "Schaden", den Herr Ackermann produziert, sollte man doch auch mal seine Leistung für das Gemeinwesen anerkennen: Immerhin führt der recht erfolgreich einen Konzern mit mehr als 26.000 Mitarbeitern in Deutschland, die allesamt Steuern zahlen (selbst wenn der Konzern selbst keine Steuern zahlen würde) und damit für einen ganzen Haufen Sesselp***ser aufkommen.
Ach ja, die selbstlosen Helden der Arbeit...

Übrigens: Private Sicherheitsfirmen boomen, so doll kann's mit der hiesigen Polizei auch nicht sein.
Und, merksch was?
 
Ich sage nur: Staatliche Aufgaben gehören in staatliche Hand. Der Automobilbau gehört meines Wissens nicht dazu.
Schwimmhallen ja wohl eben so wenig.
Deine Ansätze sind, gelinde gesagt, absurd. Entweder entstammst Du einer Beamtensippe, oder Du hast den Ausgang vom 'Experiment DDR' irgendwie falsch verstanden.
 
Dann erklär Du mir, warum ein privates, gewinnorientiert wirtschaftendes Unternehmen billiger sein soll, als eine kostendeckend arbeitende Behörde.

...ganz einfach - es ist bedeutend flexibler. es kann die ressourcen an arbeitskräften bedeutend effizienter nutzen. sowohl, was die qualifikation derer angeht als auch deren anzahl... ein privates unternehmenmuss nicht den ganzen verwaltungstechnischen wasserkopf mitschleppen und finanzieren. und weil du es so betonst - gewinne wird ein privatunternehmen nur dann einfahren, wenn das preis-leistungsverhältnis des produktes, welches es anbietet stimmt. wäre dem nicht so, wäre dieses unternehmen ziemlich schnell am ende - ergo kann ein solches unternehmen durchaus billiger sein! im gegensatz zu einer behörde ist das für ebendieses unternehmen sogar existentiell wichtig. ach - gibt es überhaupt eine behörde, die kostendeckend arbeitet...???

Da ist gar nix durcheinander gewürfelt. Der Segen, den uns die Privatisierungswelle gebracht hat ist meiner Ansicht nach in einem sehr übersichtlichen Rahmen...
Dein Beispiel vom Aufbau Ost führt meiner Meinung nach in eine andere Richtung und sollte an anderer Stelle diskutiert werden.

es sagt doch auch keiner, dass die privatisierung überall ein allheilmittel ist! natürlich funktioniert das nicht überall. auch ich bin der meinung, dass justiz, polizei, feuerwehr etc. durchaus behördlich organisiert sein sollten - doch dann bitte schlanker!!

und das mit dem aufbau ost - ich will nicht streiten - aber es gäbe auch in den "alten bundesländern" genug beispiele, wie beamtentum schildaer verhältnisse schaffte und schafft - völlig ohne konsequenzen für die verursacher dessen - und das nervt echt...

Ein PIN-Sklave trägt sein schmales Salär zu den einschlägigen Discountern, stärkt deren Arbeitsmarktpolitik und mehrt das Vermögen der Betreiber. Wenn er dann an die Luft gesetzt wird kostet er der Solidargemeinschaft Geld.
Was ist besser?

ein "staatssklave", der unproduktiv in seinem ressortleiter-sessel sitzt, seine sechs wochen krank im jahr auskömmlich für schwarzarbeit nutzt und dafür - und darüber hinaus (pension) die allgemeinheit kostet - besser....???

Ist der USA-Vergleich genehm?

nein - vielleicht ja mal was europäisches...?
 
Schwimmhallen ja wohl eben so wenig.
Deine Ansätze sind, gelinde gesagt, absurd. Entweder entstammst Du einer Beamtensippe, oder Du hast den Ausgang vom 'Experiment DDR' irgendwie falsch verstanden.

Danke für die Blumen, aber weder das eine noch das andere trifft zu.

Und was das Ende der DDR angeht, so habe ich sehr wohl verstanden, dass es für die ehemalige BRD betriebswirtschaftlich gesehen billiger gewesen wäre, den ganzen Laden an die Russen zu verschenken...

Sorry, aber persönlich werden kann ich auch.
 
So, und jetzt kommt mal wieder auf den Boden, Jungs.

Auch ich spreche mich gegen Bürokratismus und amtsschimmelhafte staatliche Gängelung aus. Und dass zur Zeit in unserem Lande pro Binnenschiffer zwei Beamte in der Wasser- und Schifffahrtsbehörde "beschäftigt" werden halte ich auch für skandalös. Aber deswegen in eine generelle Beamtenschelte zu verfallen ist einfach unangebracht und niveaulos.

Auch mein derzeitiger Arbeitgeber arbeitet sehr eng mit staatlichen Organen zusammen, und ich persönlich habe für den Geologischen Dienst (ehemals Geologisches Landesamt NRW) gearbeitet. Und meine Erfahrungen zeigen mir, dass dort sehr engagierte, fleissige und v.a. kompetente Menschen am Werk sind. Dort werden, staatlich finanziert, Daten erhoben, die sehr wohl wirtschaftlich verwendet werden.
Überhaupt wird sehr viel, sehr teure Grundlagenforschung von staatlicher Stelle aus betrieben und die Ergebnisse der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Es wird also sehr wohl produktiv gearbeitet.
 
Das Problem beginnt da, wo eine Verwaltung anfängt, sich selbst zu verwalten.
 
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