1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Ab und zu schaue ich hier mal wieder rein und wundere mich, wo die beschriebenen (Dauer-)Geschwindigkeiten gefahren wurden.

A5 Darmstadt - Frankfurt (8 Spuren, nur Nachts frei) hier haben Audi und Opel schon zu NS-Zeit Weltrekordfahrten gemacht (https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Rosemeyer)

Hier kann man zumindest Nachts jedes Auto ausfahren.
Ansonsten sind die Autobahnen im Osten auch tagsüber ziemlich frei.
 
In meiner Umgebung von 100-200 km gibt es (auf A6, A5, A8, A81, A 61, A3) zwar noch offene Teilstrecken , die sind allerdings so kurz,
dass Sie allenfalls eine legale Möglichkeit für einen relativ kurzen Zwischenspurt bieten.
Ja, in Süddeutschland generell schwierig, teilweise geht auf der A7 noch was.

Als ich Freunde in Weimar besucht habe, war ich allerdings erstaunt. Fast leere, dreispurige Autobahnen - auch tagsüber ziemlich leer.
 
A5 Darmstadt - Frankfurt ...

Eben, die Strecke gehört zu den paar Kilometern, wie oben genannt,
und wird gern von irgendwelchen Tempo-Touristen genutzt um die UTub-Kanäle zu füllen.

Das hat aber nichts mit fahrbarem Dauertempo zu tun.
 
Aus dem gleichen Grund frage ich mich immer wo die Spirit Einsparungen durch ein Tempolimit her kommen sollen. Hier ist man zumindest tagsüber mit 130 schon einer der schnellsten, häufig der schnellste wenn man überhaupt so schnell fahren kann. Wahlweise Tempolimit oder zu viel langsamer Verkehr. Ich bin froh wenn ich den Tempomat bei 130 drin lassen kann.
 
Aus dem gleichen Grund frage ich mich immer wo die Spirit Einsparungen durch ein Tempolimit her kommen sollen. Hier ist man zumindest tagsüber mit 130 schon einer der schnellsten, häufig der schnellste wenn man überhaupt so schnell fahren kann. Wahlweise Tempolimit oder zu viel langsamer Verkehr. Ich bin froh wenn ich den Tempomat bei 130 drin lassen kann.

So erlebe ich das auch.
 
Es spart Sprit, wenn der Verkehr harmonischer rollt. Fahren alle 125 km/h verbraucht die Flotte weniger als wenn manche 100 und andere 150 fahren. Ein Tempolimit reduziert die Geschwindigkeitsunterschiede und in Folge den Verbrauch.


Gruß Michael
 
Aus dem gleichen Grund frage ich mich immer wo die Spirit Einsparungen durch ein Tempolimit her kommen sollen. Hier ist man zumindest tagsüber mit 130 schon einer der schnellsten, häufig der schnellste wenn man überhaupt so schnell fahren kann. Wahlweise Tempolimit oder zu viel langsamer Verkehr. Ich bin froh wenn ich den Tempomat bei 130 drin lassen kann.

100 als Tempolimit könnte helfen, allerdings auch die Spaltung unserer Gesellschaft vorantreiben.
 
Als ich Freunde in Weimar besucht habe, war ich allerdings erstaunt. Fast leere, dreispurige Autobahnen - auch tagsüber ziemlich leer.

Genau dieses Teilstück, Weimar - Eisenach, da kann man ganz entspannt 75km in 20 Minuten abreißen.

Ich glaube über das Thema Tempolimit sollten wir hier nicht anfangen :biggrin:
 
Genau dieses Teilstück, Weimar - Eisenach, da kann man ganz entspannt 75km in 20 Minuten abreißen.

Ich glaube über das Thema Tempolimit sollten wir hier nicht anfangen :biggrin:

Befürwortet jetzt hier jemand nicht vorhandene Tempolimits und fordert dann im selben Atemzug, nicht über Tempolimit zu reden? :biggrin::hello:

A5 Darmstadt - Frankfurt (8 Spuren, nur Nachts frei) hier haben Audi und Opel schon zu NS-Zeit Weltrekordfahrten gemacht (https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Rosemeyer)

Hier kann man zumindest Nachts jedes Auto ausfahren.
Ansonsten sind die Autobahnen im Osten auch tagsüber ziemlich frei.

Hatten wir schonmal, entweder hier oder in einem anderen Thread.

Aber jetzt nochmal darauf zu verweisen finde ich drollig! :tongue:
 
Ja, in Süddeutschland generell schwierig, teilweise geht auf der A7 noch was.

Als ich Freunde in Weimar besucht habe, war ich allerdings erstaunt. Fast leere, dreispurige Autobahnen - auch tagsüber ziemlich leer.

Meine Favorit ist die A95 nach Garmisch. Für mich die schönste Rennstrecke (mit sanften Kurven und Blick auf die Alpen), wenn man sich die Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen raussucht.

Ich stelle da übrigens immer fest, dass der Verbrauch beim 901er bei starkem Leistungsabruf nur moderat steigt. Beim 30 Jahre jüngeren Jaguar XE mit Doppelturbolader und 300 aus 2 ltr gepressten Vierzylinder-Pferden sieht das schon ganz anders aus. Bei Geschwindigkeiten zwischen 160 und 220 und Zwischensprints braucht der mehr, als der Saab, liefert leistungsmäßig aber nicht. Die 100 Mehr-PS werden vom Fahrzeuggewicht gefressen.

Egal, die Jahre des Schnellfahrens dürften gezählt sein. Eine 9er Primär kommt nicht mehr rein in die Bude. Das macht ja keinen Sinn.
 
Befürwortet jetzt hier jemand nicht vorhandene Tempolimits und fordert dann im selben Atemzug, nicht über Tempolimit zu reden? :biggrin::hello:

Ich glaube, dass ich nicht für Tempolimits bin geht aus meinen Posts hervor oder :biggrin:

Wenn es welche aus Umweltgründen geben sollte, dann analog zu Österreich.
 
Es ist wie immer Theorie, die evtl. auch auf mathematischen Berechnungen beruht.

Die Praxis sieht aber oft ganz anders aus, kann sich bezogen auf die Fahrtstrecke
so oder so erweisen.

Von mir zum Hauptbahnhof Freiburg als willkürlich gewählte Strecke, die ich aber hin
und wieder bewältige, um jemanden abzuholen. Die weiterführende Regionalverbindung
ist unterirdisch.

Die A 5 war ohne Tempolimit und man konnte locker in 20 min. zum Hbf fahren, ohne sehr
schnell zu fahren. Die Autobahn war auch relativ leer, Staus nur bei Unfällen mal möglich.

Seit Jahren nun Tempolimit 120. Schlagartig hat sich mit der Einführung der Verkehr verdichtet.
Die A 5 macht einen Bogen, die B 3 ist wesentlich kürzer.

Unter Normalbedingungen (kein Unfall, Baustelle) der Vergleich:

A 5: Strecke 42.6 km Zeit 33 min.
B 3: Strecke 31.4 km Zeit 37 min.

Also fahren viele lieber B 3, entlasten die A 5, dennoch ist dort der Verkehr deutlich dichter,
natürlich auch durch die vielen Lkw. Das Tempolimit auf der A 5 spart aber auf keinen Fall
Benzin/Diesel, höchstens indirekt, wenn man statt dessen über die B 3 fährt, denn 11 km
auf der Autobahn benötigen auf jeden Fall mehr Sprit. Es kann aber nicht Sinn der BAB sein,
dass man auf die Landstraße ausweicht. Das hatte man anfangs bei der Lkw-Maut gesehen,
als die Mautpreller über die B 3 fuhren.

Durch die immer größere Verkehrsdichte wird auch die Staugefahr erhöht. Bei einem Tempolimit
von 120 hat man fast immer die gleichen Autos um sich herum, was zusätzlich ermüdet.

Als ich am letzten Sonntag von unserem Treffen heimkam, war zwischen Freiburg Süd und
Bad Krozingen ein Stau, der 90 min. in praller Sonne bedeutete. Die Außentemp-Anzeige
stieg im Stand auf 50° C.
Das Limit gilt etwa ab FR Mitte Richtung Süden. Bis dahin floss alles ganz entspannt und ohne
Stress. Kurz nach dem 120-Schild wurde es dichter und irgendwo gab es dann einen Unfall.

Mir persönlich ist es egal, ob man Tempo 130 oder 120 einführt. 100 wäre dann etwas zu viel des
Guten. Nicht zu vergleichen mit 100/Landstraße und div. Ortsdurchfahrten. Die ziemlich gerade
verlaufende BAB ermüdet viel stärker, wenn es zu langsam wird, als eine Bundes-/Landstraße.
 
Ich finde lediglich die Diskussiionen um solche Limits ermüdend.

Ich fahre gerne etwas zügiger und geniesse andererseits trotzdem Langstecken auf limitierten Strassen wie Frankreich oder Ungarn.
Das eigentliche Chaos tritt dann sofort wieder bei Grenzüberschreitung auf bundesdeutsche Autobahnen ein.
 
Ab und zu schaue ich hier mal wieder rein und wundere mich, wo die beschriebenen (Dauer-)Geschwindigkeiten gefahren wurden.
Das geht nicht nur dir so.

In meiner Umgebung von 100-200 km gibt es (auf A6, A5, A8, A81, A 61, A3) zwar noch offene Teilstrecken , die sind allerdings so kurz,
dass Sie allenfalls eine legale Möglichkeit für einen relativ kurzen Zwischenspurt bieten.
Und selbst der wird einem ganz schnell von einer der zahlreichen Schnarchnasen abrupt beendet, die mit 90 hinter dem LKW herfahren und ihn dann, wenn sie dich im Rückspiegel mit hoher Geschwindigkeit ankommen sehen, diesen mit 95 überholen. Immerhin machst du denen dann eine große Freude, weil sie dich so schön ausgebremst haben.
 
Das eigentliche Chaos tritt dann sofort wieder bei Grenzüberschreitung auf bundesdeutsche Autobahnen ein.
Das erlebe ich auch so und hätte alleine aufgrund dieser wiederkehrenden Beobachtung keine Einwände gegen ein - optimalerweise evtl. sogar adaptives - Tempolimit. Die meisten Fahrer können ganz offensichtlich keine Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsdifferenzen einschätzen oder es ist ihnen vielleicht sogar wurscht.
 
Das erlebe ich auch so und hätte alleine aufgrund dieser wiederkehrenden Beobachtung keine Einwände gegen ein - optimalerweise evtl. sogar adaptives - Tempolimit. Die meisten Fahrer können ganz offensichtlich keine Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsdifferenzen einschätzen oder es ist ihnen vielleicht sogar wurscht.


"Wurscht" ist der korrekte Fachbegriff .
 
Das gleiche hier auf der A2 zwischen Bad Oeynhausen und Hannover.
Vor knapp 20 Jahren wurde eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage eingeführt. Das hat so halbwegs funktioniert, die Geräte fielen aber gern mal aus.
Jetzt zeigen sie eigentlich dauerhaft 120 an. Eigentlich, weil sie auch auch gern mal tagelang bei 80 hängen bleiben wenn zwischendurch mal Sträuche geschnitten wurden.
120 sind also auch Nachts oder am Sonntags um 6 Uhr wenn man alleine auf der Bahn ist.
Das kann weder der Sinn noch der Anspruch einer so teuren Anlage sein, wenn sie nur ein besseres Straßenbschild darstellt.
Mir ist aber das gleiche wie euch aufgefallen. Seit dort 120 herrscht, ist der Verkehr deutlich dichter bzw. die Straßen voller. Das kann man zum einen physikalisch erklären, dass langsame Autos länger auf der selben Strecke sind als Schnelle. Aber auch die Disziplin der Autofahrer fällt ins bodenlose. Das Rechtsfahrgebot hat keinen Bestand mehr, jeder fährt dann wo er will, die Abstände sind willkürlich und es geht deutlich zäher voran. Und wenn man mal 10min hinter jemandem mit 110 fest hing, kann man diese Zeit nicht mehr entspannt aufholen sondern schiebt die immer vor sich her. Wer öfters in NL oder F unterwegs ist wird das kennen. Da wird gedrängelt dass man schier sprachlos wird. Die fahren bei 110kmh 10cm hinter einem her, um dich dann mit 111kmh zu überholen. Eine vollkommen aufgeladene Situation weil die einmal verlorene Zeit nicht mehr eingeholt werden kann.

Ich fahre mit meiner V Klasse auch gern 120-140 auf Langstrecken. Merke aber, dass ich bei offenen Streckenabschnitten viel entspannter vorankomme als dort wo eine Begrenzung vorhanden ist. Da ist links einfach oft eine Lücke zum überholen und das Tempomat hat wenig zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer öfters in NL oder F unterwegs ist wird das kennen. Da wird gedrängelt dass man schier sprachlos wird. Die fahren bei 110kmh 10cm hinter einem her, um dich dann mit 111kmh zu überholen. Eine vollkommen aufgeladene Situation weil die einmal verlorene Zeit nicht mehr eingeholt werden kann.
Habe ich bisher in keinem der genannten Länder so erlebt und ich bin da schon seit mehr als 15 Jahren unterwegs.
 
Ist zumindest in NL recht gemischt. Kenne ich aber auch immer wieder so. Und Stauungen lösen sich zäher auf weil keiner mal ein wenig mehr Gas gibt. man muss ja immer Angst haben geblitzt zu werden. Naja, wir werden es nicht lösen. Aber man sieht an solchen Effekten schön, dass man nicht an einer Stellschraube drehen kann ohne das sich der Rest vom System mit bewegt. Und nicht alles gleich sondern an vielen Stellen. => Dann nehm ich lieber den Flieger, wenn ich keinen Spaß beim schnell Fahren haben kann, dann kauf ich mir halt einen schönen Pickup, ... Was dann unter dem Strich raus kommt ist die interessante Frage und häufig kaum voraus zu sagen. Das einzige was ich mir traue voraus zu sagen ist, dass das System nicht nur so reagieren wird wie man sich das wünscht.
 
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