Einstiegskamera... Aber welche?

Öh, doch? Arbeitsblendenmessung mit green button?
 
Arbeitsblendenmessung geht bei Pentax natürlich, ist aber unelegant, lahm und des Scharfstellen funktioniert abgeblendet manuell auch nicht mehr gut.
 
P1040857.JPG

Mal ein Beispielbild, woran es bei mir hapert: oben Blendenring mit Non-AI-Kupplung (Blendenkupplung nur über die Halbmond-Gabel) unten: Umbau auf AI-Kupplung mittels AI-Blendenring und zusätzlich invers aufgeschraubter Halbmond-Gabel zum Gebrauch an einem Non-AI-Body. Die Lichtstärkeinfo wird nur noch über die "ausgefräste" Aussparung an einen kleinen Haken am Body übermittelt. Und diesen Haken haben auch die modernen Digicams noch. Er steht aber soweit vor, dass das Bajonett nicht greifen kann, weil der Blendenring (oben) zu tief (zu dick) ist. Zur Anschauung habe ich die roten Striche gezogen.
 
Man kann das professionell umbauen lassen. Das kostet etwa 45 Euro je Objektiv. Selbst wenn man diesen Eingriff (sichtbar) rückgängig machen kann, bleibt so ein Objektiv eben doch "verbastelt". Je nach Optik verliert man mit dem "gestiegenen" Gebrauchswert bis zu 800% an Sammlerwert (bei Zustand mint). Ich habe aber nur "sehr gute", da ich sie eben hin und wieder verwende. Und ob ich mir das antue? Das obige Objektiv wäre in etwa ein Saab-CV erste Serie, Zustand 1-. Und ob man das auf neue Achse umbaut? Ich weiß nicht… :stupido:
 
na ja, die alten Gläser in Ehren (ich mag sie auch sehr gerne) aber der "schärfeeindruck" bzw. die Bildschärfe ist ja nicht nur vom Auflösungsvermögen der Optik abhängig. Das bloße zählen der aufgelösten Linienpaare führt hier leider in die Irre, weil wir ja doch auch ganz gerne mal "farbig" fotografieren ;-) Und in Bezug auf Farbfehler (Chromatische Aberation, Farblängsfehler usw.) sind die alten Gläser aktuellen Optiken deutlich unterlegen und das ist auch der Grund warum die damit gemachten Bilder eher "weich" oder auch "analog" anmuten - Aber ganz ehrlich, schaut euch mal ein Zeiss Otus an, ein Apochromat, gerechnet nach Altvater Sitte (ergo nicht weit von den alten Gläser weg) aber eben mit der aktuell verfügbaren Glastechnik ausgestattet. Da liegen Welten dazwischen.

Aber wie gesagt, ich mag die alten Dinger auch sehr gerne.

Gruß
Hennig
 
Da hast Du wahrscheinlich (?) des Pudels Kern getroffen. Im SW-Bereich habe ich keine Einbußen. Nur im Farbbereich. Ob's an der Qualität der Filme liegt, oder am Entwicklungsprozeß, mag ich nicht beurteilen können. Aber im Farbbereich ist mir langsam der Spaß vergangen.
 
Äh, nein. Ausser du beleuchtest mit monochromatischem Licht. Aber bei mir ist die Welt farbig. Und physikalisch gesehen ist auch weisses Licht farbig. Oder enthält Licht vieler Farben bzw. Wellenlängen. Die Fehler bei der Abbildung hast du somit somit auch wenn du auf SW-Film photographierst. Fällt nur nicht so auf, da es keine Farbsäume gibt. Aber ein scharf abgegrenzter weisser Punkt wird dann nicht als solcher abgebildet.
 
Mal ganz im ernst: ist das relevant? Wenn ich ein Bild auf Wandgröße aufblase vielleicht, aber dann stehe ich meistens ja auch ein paar Meter entfernt. Klar, bei 100% Am Bildschrim fällt das im Scan schon auf, aber wo, außer in Photoforen, ist das relevant?
Für uns Hobbyknipser eher nicht.
 
für einen Hobbyknipser brauchen wir aber auch nicht über eine DSLR zu reden, schon gar nicht Vollformat.

Und ja, das spielt eine Rolle. An feinen Strukturen sieht das auch schnell der Laie, da es dann zu flächigen Farbschimmern kommt.
 
Wärm hier das Thema mal wieder auf: Meine Holde will sich mit Digitalfotografie auseinander setzen - Motive: Garten (Makro) / Blumen / unsere Katzen...
derzeit ist eine Kompaktkamera von Panasonic DMC-TZ6 in Verwendung.

Was sind nun meine Kriterien - zum einen soll der Einstieg preiswert erfolgen - falls sie in kürzester Zeit das Interesse verliert, soll nicht all zu viel Geld in den Wind geschossen sein. Also überlege ich was gebrauchtes anzuschaffen. Falls das Interesse doch bleibt, so kann man ja weiter investieren - da wäre es günstig, wenn man Zubehör weiter verwenden kann. Was soll das Ding können: von Vollautomatisch bis hin zu späteren Spielereien - die eierlegende Wollmilchsau eben :rolleyes:...

Hier im Thread ist schon mal die Nikon D200 gefallen - ist die noch zu empfehlen? Oder anders gefragt - SLR oder Systemkamera?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mit 2009 eine Olympus PEN E-P1 zugelegt und damit den Schritt ins sog. MicroFourThirds System gewagt. Das habe ich bis heute nicht bereut.
Die PEN E-P1 ist mittlerweile nur noch meine Zweitkamera. Hauptsächlich nutze ich die OMD E-M10. Der große Vorteil des MicroFourThird Systems ist, dass die Komponenten (Kameragehäuse, Objektive) verglichen mit dem klassischen DSLRs sehr klein ausfallen. So bekomme ich in eine wirklich kleine Fototasche, zwei Kameragehäuse und vier Objektive rein. Es macht einfach Spass damit zu arbeiten.

Achso ... eine PEN E-P1 gibts gebraucht mittlerweile für deutlich unter 100,- samt Objektiv. Empfehlen würde ich jedoch eine der Nachfolgemodelle (unwesentlich teurer).
 
Hier im Thread ist schon mal die Nikon D200 gefallen - ist die noch zu empfehlen? Oder anders gefragt - SLR oder Systemkamera?
An sich ja. ABER: Nikon hat gerade nach langer Wartezeit den Nachfolger der D300, die die D200 abgelöst hatte, vorgestellt, die neue D500. Von daher wurde ich derzeit etwas warten und eine D300s nehmen. Alternativ die günstigere Reihe. D7x00.

Hm, soll es bei den Vorgaben wirklich eine DSLR sein? P7800?

CU
Flemming
 
Preiswert ist die erste Prämisse. Da ist die Frage was das konkret bedeuten soll, sonst kann man da garnichts empfehlen.
 
Also zum reinschnuppern sag ich mal so 250-300€, bis die ersten Bilder gemacht werden können. Ich weiss ist nicht viel - später vielleicht mehr....
Ach ja - von der Praktika Spiegelreflex werd ich wohl nix weiterverwenden können? Naja den Blitz vielleicht? Wenns da ein Digitalgehäuse gäbe, könnte die meinige so richtig einsteigen in Blende/Focus/Belichtungszeit....

Die Coolpix P8700 hab ich mir gerade kurz mal angesehen. Klingt interessant - Was kann die Besser als unsere TZ6...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht mal dem Blitz. Die digitalen brauchen eine andere Blitzsteuerung als die analogen, da der digitale Sensor im Vergleich zu analogen Film nicht genug diffus reflektiert. Nennt sich dann heute iTTL, eTTL, etc.

Wenn man mit Abblendtaste oder Autofokusmotor in der Kamera um alte Objektive bedienen zu können, nichts anfangen kann, dann ist man imho bei Nikon mit den Modellen über den D5x00 zu weit oben unterwegs. Ausser Geld spielt keine Rolle. Entsprechend bei den anderen Herstellern.
 
Wenn man nicht zu viel ausgeben will, sollte vielleicht auch nicht Nikon draufstehen.
Meine Sony A100 hat auch eine Abblendtaste und man bekommt sie gebraucht mit Kitobjektiv fuer weniger als 150,-. Es passen die Minolta-AF (A-Bajonett) Linsen der letzten 30 Jahre drauf, entsprechend gross ist das Angebot, denn ein Makro Objektiv sollte sicherlich auch noch drin sein, oder?
 
Bin gerade über die DMC-TZ61 gestolpert - sozusagen als Nachfolger der bereits benutzten TZ6.. Muß mal schauen, ob es irgendwo einen Vergleichstest zur P7800 gibt - oder kann man sowas gar nicht vergleichen?

Hm hab grad ein paar Rezensionen auf Amazon gelesen - dürfte wohl nicht so doll sein das Teil...
 
Zuletzt bearbeitet:
vergleichen kann man alles. Manchmal die Frage, ob der Vergleich sinnvoll ist, aber interessanter ist die Frage wie man für sich bewertet. Und da kommt jeder zu einem anderen Ergebnis. Ich kann z.B. sich eine Smartphone-Kamera mit einer grossen DSLR vergleichen. Erster Test, einstecken in die Brusttasche vom Hemd. ;-) Ich hoffe es wird klar, was ich meine. Häufig ist es sogar schwieriger ähnliches zu vergleichen als Dinge mit deutlichen unterschieden.
 
Zurück
Oben