1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Nochn Vorschlag: Würde den Kandidaten den Autoführerschein für Jahre sperren und lediglich einen Motorradlappen erlauben. So schutzlos unterwegs zu sein würde viele lehren, was es mit gegenseitiger Rücksichtnahme auf sich hat.

Möchte mich hier mal kurz dazwischen (t)rollen:
Als ehemaligem Moppedfahrer hat mir der Vorschlag spontan sehr gut gefallen, weil der/die Delinquent/in (ja, auch Frauen bauen schwere Unfälle aus Sorglosigkeit - besonders häufig erwische ich sie beim Telefonieren mit Gegenverkehr - und haben Motorradführerscheine), nicht komplett der eigenen Mobilität beraubt wird, aber diese scheinbar gefahrlose Alternative zum ÖPNV mit Maske ist natürlich in der Praxis auch nicht vor möglichen Problemen gefeit.
Was, wenn die betreffende Person sich einem MC anschließt und von nun an im Pulk fährt ? Habe mal einen Prozess gegen ein solches Mitglied angestrengt wegen rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr und grobfahrlässiger Gefährdung an Leib und Leben. Der Typ wirkte vor Gericht neben seiner Rechtsanwältin wie ein Schuljunge, hatte zuvor aber eine wirklich strafwürdige Bemerkung gemacht. Konnte ich nur leider nicht beweisen.
Nun gut, die pädagogische Wirkung war da und ich war's zufrieden.
Das Pulkfahren ist überhaupt saugefährlich. Kürzlich gab es einen entsprechenden Unfall in der Nähe von Regensburg:
Zwei Pulks auf der Landstraße ineinander verwickelt, 5 Tote.
Selbst das Nebeneinanderherfahren auf der Autobahn ist gefährlich. Habe das einmal selbst erlebt. Da lagen auf einmal 5-6 Harley-Fahrer mit ihren Maschinen am Straßenrand ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Motorrad ist noch viel zu harmlos. Die sollen Radfahren, das ist richtig gefährlich.
 
D.h. es wird die Annahme vertreten, dass jemand, der im YOLO-Style im "sicheren" Auto fährt, sich durch die selbst erlebten Gefahren des Motor- oder Fahrradfahrens derart beindrucken lässt, dass er/sie nach dem Rückerhalt des Führerscheins völlig geläutert am Autoverkehr teilnimmt?
 
Weiß man nie. Aber unser auf christlichen Werten (der verlorene Sohn) basierendes Rechtssystem sieht für jeden -auch schweren- Missetäter eine zweite Chance vor, wenngleich manchmal erst nach Jahrzehnten. Gut, es gibt welche, die versemmeln auch diese und man kann trefflich streiten, ob Strafen zu hart oder zu milde sind, aber grundsätzlich ist das in Ordnung.
 
Nur weil einige sich so aufregen: in diesem Fred wird doch ständig manchmal offen und manchmal unterschwellig von fast allen mit solchen Klischees versucht zu argumentieren. Mal sind es Frauen mal sind es die Jungen, mal die Alten. mal sind es Mütter die ihre Kinder zur Schule fahren und dann ist es der Pizzadienst oder was auch immer.

Nur gibt es einen Unterschied zu dem Verhalten der "Rennfahrer": Ich unterstelle keinem bzw. keiner aus den eben genannten Gruppen ein billigendes in Kauf nehmen oder gar durch niedrige Triebe gesteuertes Verhalten.
 
Wohl kaum. Kann man im konkreten Fall in 10-15 Jahren mal diskutieren.
Gute Führung schließe ich mal aus.
 
Wer will hier denn unterschiedliches Recht ?

Aber gutes Beispiel mit dem Golf. Viele Käfer und Golf (1) landeten am Baum mit Alkohol am Steuer und nicht angeschnallten Insassen. Verboten wurde nicht der Golf, was ja auch Blödsinn wäre, aber Fahren unter Alkoholeinfluß und ohne angelegten Gurt. Sogar die Zulassungsvorschriften wurden angepasst: Gurte auf der Rückbank sind erst seit ca. 1980 vorgeschrieben.

Wenn die Zahl der Unfälle mit Personenschaden von Ü60 Lenkern dramatisch zunimmt, könnte eine wiederkehrende Fahrtauglichkeitsprüfung ins Haus stehen. Den ersten Schritt hat der Gesetzgeber duch die Hintertür gemacht, neu ausgegebene Führerscheine haben ein Ablaufdatum.

Immerhin hat der Gesetzgeber auf diese illegalen Autorennen reagiert. Bleibt zu hoffen, dass die Gerichte entsprechend urteilen und diese Urteile ausreichend abschreckend wirken. Es kann ja auch nicht sein, daß man solches Verhalten schulterzuckend als importierte Folklore akzeptiert.

Nochn Vorschlag: Würde den Kandidaten den Autoführerschein für Jahre sperren und lediglich einen Motorradlappen erlauben. So schutzlos unterwegs zu sein würde viele lehren, was es mit gegenseitiger Rücksichtnahme auf sich hat.

Ich habe auch schon einen Unfall gesehen, wo ein Motorad in ein Auto reingefahren ist und der im PKW war tot Den Motoradfahrer hat es übers Auto geschleudert und der hat (verletzt) überlebt.

Nix da. Gar kein Führerschein mehr...oder nur Mofa.max 25 km/h (frisiert 40 km/h).
 
Ich habe auch schon einen Unfall gesehen, wo ein Motorad in ein Auto reingefahren ist und der im PKW war tot Den Motoradfahrer hat es übers Auto geschleudert und der hat (verletzt) überlebt.

Es gibt nix was es nicht gibt, aber das ist schon die sehr seltene Ausnahme von der Regel.
 
Motorrad ist noch viel zu harmlos. Die sollen Radfahren, das ist richtig gefährlich.

Ich würde solchen Menschen noch nicht mal ein Bobby-Car geben:mad:

Nur weil einige sich so aufregen: in diesem Fred wird doch ständig manchmal offen und manchmal unterschwellig von fast allen mit solchen Klischees versucht zu argumentieren. Mal sind es Frauen mal sind es die Jungen, mal die Alten. mal sind es Mütter die ihre Kinder zur Schule fahren und dann ist es der Pizzadienst oder was auch immer.

Nur gibt es einen Unterschied zu dem Verhalten der "Rennfahrer": Ich unterstelle keinem bzw. keiner aus den eben genannten Gruppen ein billigendes in Kauf nehmen oder gar durch niedrige Triebe gesteuertes Verhalten.

:top:, hier waren ja auch einige gern mal etwas schneller, und ich bin selbst keine Un(h)eilige. Allerdings passe ich mich immer den Gegebenheiten an und starte kein Rennen gegen die Ankunftzeit des Navis, wenn es mir zu voll auf der Strecke ist. Und mehrere Stunden Dauerflamme zu fahren finde ich persönlich ab 180 km/h sehr anstrengend, und es hat bestimmt einen Grund, dass echte Rennfahrer so gut körperlich und auch mental trainiert sind.
Jedenfalls tut es mir sehr leid um die Frau und ihre Hinterbliebenen, denn so ein Unglück, weil jemand geistig nicht dazu geeignet ist, ein Fahrzeug zu lenken, kann jedem hier passieren. Ich bin ja auch schon mal so einem Idioten im Weg gewesen und hatte einfach nur Glück, dass nicht mehr passiert ist.
 
Es gibt nix was es nicht gibt, aber das ist schon die sehr seltene Ausnahme von der Regel.
Ein Motorad mit 180 ist wie eine Kanonenkugel. Was da im Weg ist, wird zerteilt. Habe auch schon einen PKW gesehen, wo das Motorad bis zur Rückbank drin steckte...
Ich denke es wäre völlig falsch, solchen Leuten ein 180 PS Motorrad zu geben...ist genau so eine Waffe

Verstehe Deinen Ansatz da überhaupt nicht.
 
Was wir hier an Ereignissen und Umständen diskutieren, hat alles verschiedene Ebenen mit unterschiedlichen Rechtsansprüchen (auch ethisch-moralischen Ansprüchen), die an irgendeiner Stelle miteinander kollidieren, von der jeweiligen Grundannahme her aber für sich gerechtfertigt sind. Trotzdem kann man deshalb nicht der einen Perspektive von vorn herein unterstellen oder vorwerfen, die andere verletzen zu wollen. An diese Stelle müssen Ausgleich und Abwägung treten, wobei die Wahrung des einen Rechts nie die vollständige Versagung eines anderen Rechts bedeuten kann.

Will heissen: Wenn man die Perspektive des Opferss betrachtet, bedeutet das nicht automatisch, den (vermutlichen) Täter vorzuverurteilen und umgekehrt, das Opfer zu missachten.

Und worums mir geht: Egal, welche Ebene man gerade betrachtet, immer diesen Kollisionspunkt vor Augen haben und respektieren. Dann funktioniert der Austausch auch ohne 'komische Gefühle' oder einen falschen Eindruck vom anderen. Ist manchmal schwer, das geb ich zu.
 
Ein Motorad mit 180 ist wie eine Kanonenkugel. Was da im Weg ist, wird zerteilt. Habe auch schon einen PKW gesehen, wo das Motorad bis zur Rückbank drin steckte...
Ich denke es wäre völlig falsch, solchen Leuten ein 180 PS Motorrad zu geben...ist genau so eine Waffe

Verstehe Deinen Ansatz da überhaupt nicht.

Hirnlos Rasen mit dem Motorrad ist in den allermeisten Fällen selbstschädigend (Ausnahmen bestätigen ... siewissenschon). Auch in Deinem Beispiel wird der Motorradfahrer kaum mit leichten Verletzungen weggelaufen sein.
Genügend Grips vorausgesetzt, lehrt einen das Demut, Vorsicht und Rücksichtnahme. Also genau die Eigenschaften, die den drei Spezialisten in eklatanter Weise zu mangeln scheinen.
 
Spielt das eine Rolle ? Hab ich das (oder ein anderer) geschrieben ?
 
Hirnlos Rasen mit dem Motorrad ist in den allermeisten Fällen selbstschädigend (Ausnahmen bestätigen ... siewissenschon). Auch in Deinem Beispiel wird der Motorradfahrer kaum mit leichten Verletzungen weggelaufen sein.
Genügend Grips vorausgesetzt, lehrt einen das Demut, Vorsicht und Rücksichtnahme. Also genau die Eigenschaften, die den drei Spezialisten in eklatanter Weise zu mangeln scheinen.

Die Voraussetzung "genügend Grips " ist doch schon von Anfang an widerlegt. Ich würde deshalb auch davon abraten, den Verbrechern Motorräder zu erlauben.
 
À propos, wie heisst denn eigentlich der Dritte im Bunde? Was ist, wenn der jetzt Michael heisst?

Dann ist das mein Mann und hat vom Autofahren soviel Ahnung wie eine Schlange vom Hindernisspringen. Nach dem dritten Fahrer wird intensiv gefahndet.

Die Voraussetzung "genügend Grips " ist doch schon von Anfang an widerlegt. Ich würde deshalb auch davon abraten, den Verbrechern Motorräder zu erlauben.

Richtig. Ich bin eine der ersten mit Stufenführerschein. Mit 34 PS ist man beim Anfahren ziemlich schnell und man kann auch damit richtig Unfug betreiben, wenn man es darauf anlegt.
Aber was soll man denn machen? Ab einer gewissen PS-Stärke/Kg- Fahrzeuggewicht eine MPU verlangen?
 
Hirnlos Rasen mit dem Motorrad ist in den allermeisten Fällen selbstschädigend (Ausnahmen bestätigen ... siewissenschon). Auch in Deinem Beispiel wird der Motorradfahrer kaum mit leichten Verletzungen weggelaufen sein.
Genügend Grips vorausgesetzt, lehrt einen das Demut, Vorsicht und Rücksichtnahme. Also genau die Eigenschaften, die den drei Spezialisten in eklatanter Weise zu mangeln scheinen.
Grips?

Dann würden die auch nicht in einem Auto so etwas machen...

Naja wie dem aus sei...
 
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