Von einem der auszog ein Elektroauto zu kaufen

So war heute zwei Stunden unterwegs und der Durchschnittsverbrauch steht bei 15,9 KWh
Wenn das auf 100km bezogen ist - und davon gehe ich aus, wollen wir mal vergleichen:
Bei einem aktuellen Strompreis von ca. 0,30€/kWh kommt du dann auf 4,77€/100km. Mit dem Fabia von Frauchen (3 Zyl., 110 PS) komme ich bei aktuell ca. 5,5l/100km (Stadtverkehr) bei 1,20€/l auf 6,60€/100km. Wobei ich den Verbrauch bei gemäßter Fahrweise z.B. auf Landstraße locker auf 4l/100km runter bekomme, dann wäre ich bei 4,80€/100km, also Gleichstand mit dem Zoe. Und beim Fabia habe ich dazu den ganzen Stress mit der Ladesäulensucherei und der Warterei nicht und muß auch nicht darauf achten, wie weit ich denn mit der aktuellen Batteriekapazität noch komme...
Wo also ist denn nun der große Vorteil des E-Autos :confused::confused: Das Argument Umweltschutz wegen CO2-Ausstoß = Null lasse ich nur gelten, wenn ausschließlich mit "grünem Strom" geladen wird. Ansonsten wird ja der Auspuff quasi ins Braunkohlekraftwerk verlagert...:mad:
 
genau das hab ich doch versucht zu sagen^^, kein Mensch gebraucht den Ausdruck Kilowatt mal Stunde ;-) (darauf wollte ich hinaus, auf diesem Ausspruch :D )

allerdings bezeichnet man kwh eben als Kilowatt PRO Stunde....das sich W aus P mal t berechnet ist doch klar^^.



bis die Subventionen mal auslaufen...war das nicht eigentlich schon für 2018 geplant?!?
Sorry, aber dass jemand zu kWh "kilowatt pro Stunde" sagt, hab ich noch nie gehört. Ist auch Quatsch - und falsch ;-)
Okay "kilowatt mal Stunde" sagt auch niemand, aber eben Kilowattstunde.

Im Gegensatz dazu ist "Stundenkilometer" schon eher falsch, richtig wäre Kilometer pro Stunde (km/h).
Wobei man hier großzügig sein könnte und Stundenkilometer als "(in einer) Stunde (gefahrene) Kilometer" deuten, was dann wieder richtig wäre.
*klugscheiss OFF*
 
Wobei man an öffentlichen Ladesäulen oft schon wesentlich mehr für den Strom bezahlen muss, und den Preis im voraus , also vor dem einstöpseln , nicht kennt.
Mein Ignis verbraucht übrigens momentan 5,1 l auf 100 km mit Heizung, Gebläse, Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Spiegelheizung, Allrad, u.s.w..
Ich schaffe also mit einer Tankfüllung locker 450 km , bei 30 Liter Tankinhalt. Volltanken für ca. 35 Euro ist dann auch lustig.
weezle
 
Sorry, aber dass jemand zu kWh "kilowatt pro Stunde" sagt, hab ich noch nie gehört. Ist auch Quatsch - und falsch ;-)
Okay "kilowatt mal Stunde" sagt auch niemand, aber eben Kilowattstunde.

Im Gegensatz dazu ist "Stundenkilometer" schon eher falsch, richtig wäre Kilometer pro Stunde (km/h).
Wobei man hier großzügig sein könnte und Stundenkilometer als "(in einer) Stunde (gefahrene) Kilometer" deuten, was dann wieder richtig wäre.
*klugscheiss OFF*

d´accord
 
Wobei man an öffentlichen Ladesäulen oft schon wesentlich mehr für den Strom bezahlen muss, und den Preis im voraus , also vor dem einstöpseln , nicht kennt.
Mein Ignis verbraucht übrigens momentan 5,1 l auf 100 km mit Heizung, Gebläse, Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Spiegelheizung, Allrad, u.s.w..
Ich schaffe also mit einer Tankfüllung locker 450 km , bei 30 Liter Tankinhalt. Volltanken für ca. 35 Euro ist dann auch lustig.
weezle

Glaub ich dir...war mit dem Panda meiner Schwester ähnlich :biggrin: 4,5Liter auf 100km und 30 Liter...echt Banane, aber die Kisten sind eben nicht für sehr lange touren gedacht :biggrin:
 
Der Mini Cooper Diesel (170 PS) eines Kollegen braucht
auf Langstrecke zwischen 4 und 4.5 l. Ich war Beifahrer auf
unserer Tour und mit entsprechend viel Gepäck unterwegs.
Tagesetappen von ca. 750 km waren absolut entspannt
zu machen.
 
Wobei man an öffentlichen Ladesäulen oft schon wesentlich mehr für den Strom bezahlen muss, und den Preis im voraus , also vor dem einstöpseln , nicht kennt.
Mein Ignis verbraucht übrigens momentan 5,1 l auf 100 km mit Heizung, Gebläse, Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Spiegelheizung, Allrad, u.s.w..
Ich schaffe also mit einer Tankfüllung locker 450 km , bei 30 Liter Tankinhalt. Volltanken für ca. 35 Euro ist dann auch lustig.
weezle
Ich habe die Ladekarte von ADAC und ENBW, da ist mir an allen Säulen der gleiche günstige Preis garantiert
 
Leute berücksichtigt bei den ganzen Kostenvergleichen folgendes, was ihr vergessen habt: Alleine hier in Albstadt habe ich 6 (!) kostenlose Lademöglichkeiten mit 22 KW und Ökostrom. Dazu hat mittlerweile jedes Kaufland eine extrem leistungsfähige Ladeinfrastruktur, Aldi und Lidl ziehen gerade nach. IKEA ist auch schon gut ausgestattet. Nur etwa 5 Minuten fussläufig von meiner Werkstatt sind zwei dieser kostenlosen Lademöglichkeiten. Dort parke und lade ich immer, wenn ich zum Schrauben gehe.
Wo gibt es kostenloses Benzin oder Diesel?
Zudem bin ich steuerbefreit und habe in der KFZ-Versicherung 10 Prozent Elektrobonus. Also bitte immer die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung nutzen.
 
Solange es kostenlose Ladestellen gibt, ist das ganz nett.

Aber das wird nicht ewig so bleiben und irgendwo muß der Strom ja auch herkommen.
 
Solange es kostenlose Ladestellen gibt, ist das ganz nett.

Aber das wird nicht ewig so bleiben und irgendwo muß der Strom ja auch herkommen.
Da hast du recht aber ich werde in Zukunft mit Solarstrom und Akku hier nachrüsten. Kannst ja mal bei dir nach Öl bohren und eine Raffinerie bauen!
 
Da hast du recht aber ich werde in Zukunft mit Solarstrom und Akku hier nachrüsten.
Und damit kommst du auch durch den Winter bei wochenlang bedecktem Himmel und Nebel :rolleyes:? Hab selber ein PV-Anlage auf dem Dach und weiß, wieviel (oder besser "wenig") da an solchen Tagen runter kommt...:mad:
 
Und damit kommst du auch durch den Winter bei wochenlang bedecktem Himmel und Nebel :rolleyes:? Hab selber ein PV-Anlage auf dem Dach und weiß, wieviel (oder besser "wenig") da an solchen Tagen runter kommt...:mad:
Gibt ja noch Kaufland und alles was ich beschrieben habe als Rückfallebene. Fahre jetzt ca. 2 Monate E-Auto und hab die Kiste erst dreimal und dann eher aus Bequemlichkeit an der Wallbox hängen gehabt. Und da habe ich auch einen passenden und günstigeren Stromvertrag ab 01.01.21
 
Es geht schon wieder Richtung schwarz/weiß und man sucht nun nach "dem dreckigen Strom".

Weder ist der Strom (zur Zeit!) so sauber, dass man mit einem E-Auto automatisch einen Heiligenschein auf dem Kopf hat, noch ist der ach so sparsame Diesel/Benziner/Gasantrieb so sauber, dass dies passieren wird!
Vielen Menschen ist heute das Verständnis abhanden gekommen Alternativen zu akzeptieren, da ist der Strom das Teufelszeug und auf der anderen Seite das Benzin das Teufelszeug.
Für die nächsten Jahre ist weiterhin einfach BEIDES das Teufelszeug, weil die Welt sich leider nicht schneller ändern lässt.

Langfristig mit einem vernünftigen Ausbau erneuerbarer Enenrgien, sehe ich aber eindeutig den Strom im Vorteil.

PS: Ich fahre mit den Saabs Uralt Verbrenner (fun driver), ich fahre einen PHEV (daily driver) und ich fahre ein BEV (gehört meinen alten Herrschaften). Einfach mal alles ausprobieren!
 
Es geht schon wieder Richtung schwarz/weiß und man sucht nun nach "dem dreckigen Strom".

Weder ist der Strom (zur Zeit!) so sauber, dass man mit einem E-Auto automatisch einen Heiligenschein auf dem Kopf hat, noch ist der ach so sparsame Diesel/Benziner/Gasantrieb so sauber, dass dies passieren wird!
Vielen Menschen ist heute das Verständnis abhanden gekommen Alternativen zu akzeptieren, da ist der Strom das Teufelszeug und auf der anderen Seite das Benzin das Teufelszeug.
Für die nächsten Jahre ist weiterhin einfach BEIDES das Teufelszeug, weil die Welt sich leider nicht schneller ändern lässt.

Langfristig mit einem vernünftigen Ausbau erneuerbarer Enenrgien, sehe ich aber eindeutig den Strom im Vorteil.

PS: Ich fahre mit den Saabs Uralt Verbrenner (fun driver), ich fahre einen PHEV (daily driver) und ich fahre ein BEV (gehört meinen alten Herrschaften). Einfach mal alles ausprobieren!


Quasi ein gelebter Drittelmix :biggrin:.

Wie Recht du hast...allerdings würde ich sagen, langfristig gehört der ÖPNV ausgebaut und der Individualverkehr auf ein Minimum reduziert. Dann gerne auch mit Elektrofahrzeugen und Ökostrom. Alles deutlich nachhaltiger als heute.
Irgendwie möchte ich meinen Kindern und Kindeskindern keinen ausgelutschten Klumpen als Planeten überlassen.
 
Gebe meinen beiden Vorrednern absolut recht. Fahre z.B. auch gerne meinen 96er Zweitakter aber im Alltagsbetrieb elektrisch. Bin also ganz sicher kein Autoveganer, der andere bekehren will.
Apropos: Bin gerade in meiner Werkstatt und mein Auto lädt während dessen ganz entspannt von 64 auf 100 Prozent.
 
.... wird ein Mittel-zum-Zweck-Thema werden. BEV ist doch optimal für Kürzest- und Kurzstrecke (wenn ich seh, wie da Zweitonner über 2,5 km bewegt werden), mit steigender Batteriekapazität auch für mittlere Distanzen.
Für echte Langstrecke mit/ohne hohe Last (Anhänger, viele Leute/Gepäck) wird ein Verbrenner noch eine ganze Zeit konkurrenzfähig sein.

Das absolute Allzwecktool war ja nicht mal der konventionelle PKW, auch wenn einige Modelle schon ein sehr breites Einsatzspektrum haben.

Was aber schädlich ist, ist die einseitige Festlegung der Politik auf bestimmte Lösungen. Lasst Die Leute selbst entscheiden, die wissen am besten bescheid über ihren Mobilitätsbedarf. Rahmenbedingungen kann man setzen (Besteuerung von Kraftstoffen), aber ein tiefgreifender Eingriff in die Marktwirtschaft bringt nur suboptimale (Ökonomendeutsch für: sehr schlechte, teure und daneben zielende) Lösungen.
 
.... wird ein Mittel-zum-Zweck-Thema werden. BEV ist doch optimal für Kürzest- und Kurzstrecke (wenn ich seh, wie da Zweitonner über 2,5 km bewegt werden), mit steigender Batteriekapazität auch für mittlere Distanzen.
Für echte Langstrecke mit/ohne hohe Last (Anhänger, viele Leute/Gepäck) wird ein Verbrenner noch eine ganze Zeit konkurrenzfähig sein.

Das absolute Allzwecktool war ja nicht mal der konventionelle PKW, auch wenn einige Modelle schon ein sehr breites Einsatzspektrum haben.

Was aber schädlich ist, ist die einseitige Festlegung der Politik auf bestimmte Lösungen. Lasst Die Leute selbst entscheiden, die wissen am besten bescheid über ihren Mobilitätsbedarf. Rahmenbedingungen kann man setzen (Besteuerung von Kraftstoffen), aber ein tiefgreifender Eingriff in die Marktwirtschaft bringt nur suboptimale (Ökonomendeutsch für: sehr schlechte, teure und daneben zielende) Lösungen.

Absolut richtig.

Ich finds immerwieder spaßig, wenn die ganzen Muttis und Papis ihre Zwerge die 2km mit ihrem SUV in die Kita schaffen...obwohl keine 100m weiter die nächste Straßenbahnhaltestelle ist...
Ich kombiniers wenigstens mit meinem Arbeitsweg (50km) und setz den Zwerg da ab...meine Frau holt sie entweder zu Fuß oder mit der Bahn ab. In Zeiten von Homeoffice haben wir vermehrt auf die Füße oder die Bahn zurückgegriffen...so ein Spaziergang an der frischen Luft tut allen gut ;-)...Außer dem Saab, der steht sich die Räder eckig :biggrin:
 
Nochmal was horizonterweiterendes zum Thema Elektromobiltät. Das allermeiste davon wusste ich ja schon, aber es war doch einiges neues dabei (wie z.B. die riesigen Dieselgeneratoren versteckt hinter den Zäunen an Formel-E-Rennstrecken), und all das hat mich doch sehr erschüttert :mad:.
 
Es ist doch aber auch so , wenn keiner einen Anfang startet , tut sich ja überhaupt nichts . So , die Anfänge sind nun gemacht und schon gibt es Mitbewerber , die versuchen , es noch besser zu machen . Wir sind eine schnelllebige Gesellschaft geworden und was damals 20 Jahre gedauert hat , geht heute doch bedeutend schneller . Von daher sehe ich es so , dass es wohl nicht mehr all zu lange dauert , dass sich auch umwelttechnisch einiges verbessern wird , die Fahrzeugangebote vielfältiger werden, sodass für Jedermann etwas dabei sein wird .
 
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