SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

So what? Irgendwann mal wurde Sprit in der Apotheke verkauft.

Das war der Schritt vom Pferd oder bestenfalls Dampfross zum Auto. Heute sollte man genug Erfahrung haben, um für die notwendige Infrastruktur zu sorgen.
Momentan sinkt sogar der Absatz von E-Autos in D wieder, wie kürzlich zu lesen war. Warum wohl?

Ein einheitlicher Stecker sollte wohl Pflicht sein! Es kann ja nicht sein, dass man am Ende markenabhängig die Ladestationen suchen muss.

Irgendein neuer Chinese kommt mit einem E-SUV. Die haben erkannt, dass in Großstädten oft der Platz fehlt, um Ladestationen einzurichten.
Die wollen das lösen, indem sie den schnellen Austausch ermöglichen und zudem mobile Supercharger zu den liegengebliebenen Autos schicken,
die in kurzer Zeit Energie für 100 km "hineinblasen". Dabei stellt sich mir die Frage, ob Powercharging nicht der Lebensdauer schadet.
Man sagt ja, dass auch eine normale Autobatterie nur im Notfall an den Schnelllader soll. Langsam wäre besser.
 
So what? Irgendwann mal wurde Sprit in der Apotheke verkauft.
Ich kritisiere nicht, daß diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt. Ich kritisiere, daß nur wenige (Tesla Supercharger) sich darum bemühen, etwas daran zu ändern. Obwohl ich kein Erdöllobby-Verschwörungstheoretiker bin, gewinnt man bisweilen den Eindruck, daß man absichtlich die Situation nicht verbessert.
 
Momentan sinkt sogar der Absatz von E-Autos in D wieder, wie kürzlich zu lesen war. Warum wohl?
Meines Wissens gingen viele der hier zugelassenen Karren direkt als Tageszulassung nach Norwegen. Hatte sich wohl gerechnet, und die Zahlen geschönt. Falls dies auch nur teilweise weggefallen sein sollte, wäre schon klar, was die Zahlen verhagelt.
 
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Momentan sinkt sogar der Absatz von E-Autos in D wieder, wie kürzlich zu lesen war. Warum wohl?
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Deine Infos sind nicht ganz aktuell:
Im November lagen die Zulassungszahlen nach einem kleinen Knick im Oktober bei über 3.000.
 
@FFM als Betroffener, wohne in MZ und arbeite in F (am Nordwestkreuz). Mit dem Auto, je nach Uhrzeit, Fahrzeit zwischen 35 Minuten bis 1h30min möglich (letzteres zum Glück nicht die Regel). Bin auch schonmal in Einzelfällen mit den Öffis gefahren, aber da ist das Angebot leider trotz Rhein-Main-Verbund bescheiden. Mit Bus & Bahn brauche ich bestenfalls 1h35min, sofern alle Anschlüsse klappen und keine Verspätung eintritt (was selten der Fall ist). Also eher 2 Stunden. Von den Kosten mit der Monatskarte ist man auch nicht im Atrraktiven Bereich im Vergleich zum Auto. Da ich auch öfters mal auf Dienstreise bin, ist eine Monatskarte dann leider auch nicht die Dauerlösung.

Mir fehlen da die Anlaufstellen, wo man mal Verbesserungen einbringen könnte. Ich denke, wenn du dein Auto dann irgendwo abstellen könntest und du wüsstest, dass es ab dem Abstellort zügig weitergehen würde, würdest du es auch nutzen:smile:

Letztens nach HH gefahren, wollte zum Rothenbaum. Aber wo parkt man da? Richtig garnicht. Von der A7 auf den P+R Bahrenfeld, weiter mit dem Bus. Das war sogar trotz Ersatzverkehr für die SBahn mit Umsteigen doppelt so schnell und vermutlich genauso günstig wie das reinkriechen in die Innenstadt und Suchen eines Parkplatzes.

Aber ich muss schon zugeben: Bin zwar kein Großstadtkind aber zumindest ÖPNV in anderen Städten beruflich gewohnt gewesen. Da ist in Puncto Benutzerfreundlichkeit in fast allen Großstädten echt noch viel Platz nach oben, sowohl was die Verständlichkeit von Tarifen angeht als auch das "Leiten" der Menschen, die die Strecke nicht täglich pendeln.

Sag ich doch. Und Platz für Verbesserungen ist immer.

Noch witziger wird's dann bei den vorhandenen Anschlußtypen. Toll, daß man bis heute keine allgemeine Norm gefunden hat. Man stelle sich vor, in einer anderen Stadt hätte der Benzinrüssel einen dreieckigen Querschnitt und man bräuchte einen Adapter. Bei so vielen Knüppeln, die den Elektroautofahrern zwischen die Beine geworfen werden, ist es ein Wunder, daß überhaupt welche verkauft werden.

Es ist keinerlei Systematik zu erkennen. Für mich ist es einfach nur chaotisch. Resourcen, die breits vorhanden sind, werden nicht genutzt,weil viele Privatfahrten nur allein ausgeführt werden. Fahrgemeinschaft scheint ein Fremdwort zu sein, ÖPNV in Ballungsräumen ebenso:rolleyes:
Aber natürlich sind Verbrenner dreckig und wir müssen alle elektrisch fahren.
Mit Fahrgemeinschaften habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und habe teilweise die ersten in Itzehoe eingesammelt in HH-Stellingen rausgeworfen, die nächsten eingeladen und so ging es bis Salzgitter weiter. Das viertelt den Schadstoffausstoß jeden Autos, egal wie es angetrieben wird.

Ich kritisiere nicht, daß diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt. Ich kritisiere, daß nur wenige (Tesla Supercharger) sich darum bemühen, etwas daran zu ändern. Obwohl ich kein Erdöllobby-Verschwörungstheoretiker bin, gewinnt man bisweilen den Eindruck, daß man absichtlich die Situation nicht verbessert.

Nee, das ist kommunaler Klüngel, jeder macht das, was ihm gerade in den Kram passt. Und sobald es was kostet, muss es auch wieder weg.
 
Mit Fahrgemeinschaften habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und habe teilweise die ersten in Itzehoe eingesammelt in HH-Stellingen rausgeworfen, die nächsten eingeladen und so ging es bis Salzgitter weiter. Das viertelt den Schadstoffausstoß jeden Autos, egal wie es angetrieben wird.
Das mag alles funktionieren, wenn man a) die dafür benötigte zusätzliche Zeit über hat, b) überhaupt einen entsprechenden Planungsvorlauf hat, und c) auf jegliche Rest-Flexibilität verzichten kann.
Weder habe ich Bock, wenn ich beim Kunden früher fertig bin, wegen eines Mitfahres zu warten, noch kann ich einen Kunden mit halb fertiger Arbeit sitzen lassen, weil ein Mitfahrer seinerseits auf mich wartet.
Meine Frau hatte die Mitfahrerei ein paar mal mit einem alten Studienkumpel von mir gemacht, der in der selben Firma arbeitet. Das ging so lange gut, bis die Schule angerufen hatte (ich war nicht in B, konnte also auch nicht schnell hin), dass einer unserer Jungs sich verletzt hatte und in der Rettungsstelle saß. Er hat dann schnell Überstunden genommen, und ist mit gefahren. Sonst hätte er dort autolos in der Pampa gesessen und >2h nach Hause gebraucht.
Wie wir sehen, ist das also in der Praxis alles Müll.
 
Mir fehlen da die Anlaufstellen, wo man mal Verbesserungen einbringen könnte. Ich denke, wenn du dein Auto dann irgendwo abstellen könntest und du wüsstest, dass es ab dem Abstellort zügig weitergehen würde, würdest du es auch nutzen:smile:....

Damit habe ich mich schon beschäftigt. Leider keine brauchbaren Lösungen gefunden.

@Fahrgemeinschaft:
Da man ja von uns Arbeitnehmern volle Flexibilität fordert, klappt das leider auch kaum und sorgt oft vor allem für zusätzlichen Stress und Frust bei allen Beteiligten.
Sofern sich da bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes nichts ändert, sehe ich da leider bei vielen Arbeitnehmern schwarz.
 
Meine Frau hatte die Mitfahrerei ein paar mal mit einem alten Studienkumpel von mir gemacht, der in der selben Firma arbeitet. Das ging so lange gut, bis die Schule angerufen hatte (ich war nicht in B, konnte also auch nicht schnell hin), dass einer unserer Jungs sich verletzt hatte und in der Rettungsstelle saß. Er hat dann schnell Überstunden genommen, und ist mit gefahren.
Ja wie oft macht der das? Aber eben genau das ist die Flexibilität, die wir in Zukunft mehr brauchen. Aber ich geben zu, mir geht es momentan nicht anders. Tiotal verkorkste Arbeitszeit (nach normalen Gesichtspunkten) und gleich im Zickzack mit zwei Schleifen nach Hause. Geht nur alleine. Mittwoch wird immerhin die Bahn entlastet, nehme noch zwei Personen auf Langstreck mit.
 
Aber eben genau das ist die Flexibilität, die wir in Zukunft mehr brauchen.
Na, also das erachte ich als falsch.
Es kann doch nicht sein, dass ein Dritter seine Zeiten flexibel nach dem planen muss, was bei mir (oder in diesem Falle meiner Frau) gerade an externen Dingen dazwischen kommt.
Und es reicht auch, wenn durch solche Geschichten ein Elternteil aus der produktiven Arbeit abgezogen wird, und nicht noch ein ansonsten völlig unbeteiliger Dritter. Das ging an der Stelle auch nur, weil er gerade an einem längerfristigen Projekt arbeitet. Hätte er z.B. mit in der Programmredaktion gesessen, oder gerade Dienst im Support gehabt, wäre das alles nicht gegangen. Das, was da mit dem Allerwertesten eingerissen wird, muss ja auch für die Firma bitte halbwegs im Rahmen bleiben.
 
Ja, aber dann einmal eben die zwei Stunden Bus fahren? Sowas ist ja normal nicht die Regel sondern eher selten. Den jetzigen Luxus werden wir uns vielleicht bis zur Rente noch leisten können, aber auf Dauer geht es so wie heute eben nicht weiter. Und je länger wir weiter machen wie bisher um so harter wird der Umbruch.
 
Da kann ich jetzt auch nicht so richtig die Katastrophe erkennen. Ich praktiziere Fahrgemeinschaften zur Arbeit seit vielen Jahren. Ja, man muss sich absprechen und Rücksicht nehmen. Aber man spart Sprit, Spritkosten und noch wichtiger, Fahrzeuge im Straßenverkehr.
 
Dann kannst du dich glücklich schätzen, daß dein Arbeitsumfeld das hergibt. Meines gibt es jedenfalls nicht her. Und ich kenne viele Leute, bei denen es auch so ist.
 
Ja, aber dann einmal eben die zwei Stunden Bus fahren?
Lass mich kurz überlegen: Mind. 3x Umsteigen (kann auch einmal vergessen haben, weiß nicht so genau, wie er nach Wendenschloss kommt).
Außerdem hatte er nach der Arbeit auch, wie dies ja oft so ist, noch einen Termine, welcher er dann auch hätte in die Tonne treten müssen. Damit wäre nicht nur er als Dritter, sondern noch weitere betroffen gewesen.
Ich halte es für wichtig, so weit wie jeweils möglich autark zu sein.
Aber man spart Sprit, Spritkosten und noch wichtiger, Fahrzeuge im Straßenverkehr.
wird sonst abgefackelt, hält sich daher in Grenzen, und sie kann B zum Glück zum größten Teil umfahren
Dann kannst du dich glücklich schätzen, daß dein Arbeitsumfeld das hergibt. Meines gibt es jedenfalls nicht her. Und ich kenne viele Leute, bei denen es auch so ist.
Klar, so etwas geht nur bei Beamten und Leuten mit ähnlichen nine2five-Jobs. Wer z.B. an Kundenprojekten sitzt, kann zwar mit etwas Glück auch mal früher gehen, wenn es gut lief. Aber in der Regel geht es eher in die andere Richtung.
 
Leute Ihr schaut immer, ob die eine oder andere Lösung bei Euch passt. Wenn Ihr aber nicht der Maßstab seid, sondern einige oder auch viele andere? Ich jedenfalls kenne viele, die Fahrgemeinschaften aus Kostengründen bilden. Und es würden schnell mehr werden bei höheren Spritkosten. Die Situation hatten wir schon. Und die Arbeitgeber müssen darauf eingehen und tun es auch. Nicht selten werden Fahrgemeinschaften durch spezielle Parkplätze sogar explizit unterstützt. So kenne ich das. Das passt selbstverständlich nicht für jeden. Aber jeder der allein fährt sollte froh sein um jemand anderes, der in Fahrgemeinschaft fährt.
 
Klar, so etwas geht nur bei Beamten und Leuten mit ähnlichen nine2five-Jobs. Wer z.B. an Kundenprojekten sitzt, kann zwar mit etwas Glück auch mal früher gehen, wenn es gut lief. Aber in der Regel geht es eher in die andere Richtung.
Immer diese Vorurteile und veraltetes Wissen. Gerade da hast du reichlich Arbeitszeiten, die das nicht hergeben. Polizei, Feuerwehr, Lehrer, ... Wenn dann wirst du eher was mit den typischen Verwaltungsangestellten, dann aber egal ob öffentlicher Dienst oder Privatwirtschaft. Beamte werden pauschal bezahlt, Überstunden häufig nicht mal erfasst.
 
Nicht selten werden Fahrgemeinschaften durch spezielle Parkplätze sogar explizit unterstützt. So kenne ich das. Das passt selbstverständlich nicht für jeden. Aber jeder der allein fährt sollte froh sein um jemand anderes, der in Fahrgemeinschaft fährt.
Siehe P&R Parkplätze an den BAB-Anschlussstellen. Nur für Berufspendler da meist ohne ÖPNV-Anbindung. Auch nicht ideal, aber eben auch ein Baustein.
 
Damit habe ich mich schon beschäftigt. Leider keine brauchbaren Lösungen gefunden.

@Fahrgemeinschaft:
Da man ja von uns Arbeitnehmern volle Flexibilität fordert, klappt das leider auch kaum und sorgt oft vor allem für zusätzlichen Stress und Frust bei allen Beteiligten.
Sofern sich da bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes nichts ändert, sehe ich da leider bei vielen Arbeitnehmern schwarz.

Tja,man soll alles machen und alles können. Wird es einem gedankt?

Da kann ich jetzt auch nicht so richtig die Katastrophe erkennen. Ich praktiziere Fahrgemeinschaften zur Arbeit seit vielen Jahren. Ja, man muss sich absprechen und Rücksicht nehmen. Aber man spart Sprit, Spritkosten und noch wichtiger, Fahrzeuge im Straßenverkehr.

Genau so:top:

Lass mich kurz überlegen: Mind. 3x Umsteigen (kann auch einmal vergessen haben, weiß nicht so genau, wie er nach Wendenschloss kommt).
Außerdem hatte er nach der Arbeit auch, wie dies ja oft so ist, noch einen Termine, welcher er dann auch hätte in die Tonne treten müssen. Damit wäre nicht nur er als Dritter, sondern noch weitere betroffen gewesen.
Ich halte es für wichtig, so weit wie jeweils möglich autark zu sein.
wird sonst abgefackelt, hält sich daher in Grenzen, und sie kann B zum Glück zum größten Teil umfahren
Klar, so etwas geht nur bei Beamten und Leuten mit ähnlichen nine2five-Jobs. Wer z.B. an Kundenprojekten sitzt, kann zwar mit etwas Glück auch mal früher gehen, wenn es gut lief. Aber in der Regel geht es eher in die andere Richtung.

Also bitte, einen Fahrplan in Zeiten des Smartphones nicht hinzubekommen ist eine billige Ausrede:rolleyes:
Tja, und bei meinem Jobs habe ich die Kondtionen ausgehandelt, z.B. das meine Freitage für mich heilig sind.
 
Nun können Rentner gut reden. Bin selbst in Rente. Also kann ich mir meine Zeit einteilen, wie es mir passt.
Aber wer noch mitten im Job steckt, muss heutzutage flexibel sein. Wir haben zum Glück gerade eine ganz
gute Konjunktur und das sichert auch den Arbeitsplatz. Aber das nächste Tief kommt zwangsläufig und dann
muss man eben länger arbeiten, wenn der Chef es will. Egal, ob dann noch ein Zug oder Bus fährt. Und ob
das Smartphone die Verbindungen angibt, ist angesichts der "Zuverlässigkeit" des ÖPNV doch reine Theorie.

Als meine Tochter in der Ausbildung war, habe ich sie jeden Abend am Bahnhof abgeholt, da zum Laufen zu weit.
Logischerweise bin ich so gefahren, dass ich 5 min. vor fahrplanmäßiger Ankunft dort war. Es kam maximal
1 x pro Woche vor, dass diese unfähige Bahn unter 5 min. Verspätung hatte. Normal war 30 min., es kam aber
mindestens 1 bis 2 x pro Monat vor, dass es zwischen 1 und 2 Stunden Verspätung gab. Die Nahverkehrszüge
sind immer im Nachteil, wenn Fernverkehrszüge und Güterzüge Verspätung haben. Dann steht man schnell
auf dem Abstellgleis und wartet. Ich rede nicht von solchen Fällen, wo sich wieder mal einer vor den Zug
geworfen hat und Schienenersatzverkehr eingesetzt wird oder wenn durch Unwetter Bäume auf die Gleise
gefallen sind. Was die Bäume angeht, verstehe ich nicht, wieso die überhaupt in Reichweite stehen.
Aber solange die Organisation des ÖPNV nicht funktioniert, muss man nicht an die Leute appellieren, das
Auto stehen zu lassen.

Als ich meine Ausbildung in Freiburg machte, musste ich kurz nach 4 Uhr aufstehen, da es keinen Bus gab,
der so rechtzeitig am Bahnhof gewesen wäre, dass ich es bis 7 Uhr in die Firma geschafft hätte. Mangels
Auto bin ich dann bei jedem Wetter mit dem Fahrrad an den Bahnhof gefahren (ca. 6 km). Im Winter habe
ich die erste Spur in den Schnee gelegt. Dann mit dem Zug nach Freiburg. Dort vom Bahnhof wieder knapp
4 km. Ich hatte deshalb ein altes Fahrrad auch dort deponiert. Dann war ich zu früh im Geschäft bzw. stand
30 min. vor der Tür. Bequem wäre gewesen, den 1. Bus zu nehmen, der aber so am Bahnhof ankam, dass
man den Zug gerade noch wegfahren sah. Wenn man es braucht, hatte der keine Verspätung. Man konnte
ja nicht darauf spekulieren. Der nächste Zug fuhr so spät, dass ich 30 min. zu spät im Geschäft gewesen wäre.
Am Abend dann das gleiche Spiel. Kam man nicht superpünktlich weg, verpasste man den Zug und stand
1 Std. am Bahnhof. Normalerweise wäre man 18.30 Uhr wieder am Bahnhof gewesen und durfte nun die 6 km
heimradeln, allerdings bergauf. Also kurz nach 4 aus den Federn, ca. 19 Uhr wieder daheim. Mit Pech aber
auch erst 20 Uhr. Hätte ich mir in der Ausbildung ein Auto leisten können (wie mit DM 200,-- im Monat?),
wäre ich tausendmal lieber mit dem Auto gefahren. Wie ich von meinen Enkeln weiß, hat sich in all der
Zeit an dieser Situation nichts geändert. Mein Fazit: Die Verantwortlichen schwätzen die ganze Zeit, was
der Bürger tun soll. Dabei fahren die in ihrer gepanzerten Limousine auf Steuerzahlers Kosten, womöglich
noch mit Eskorte. Solange das so ist, wird man nur die überzeugen können, bei denen es zufällig passt.
Im ländlichen Bereich bist Du total abgemeldet ohne Auto oder wenigstens Motorrad.
 
Die Verantwortlichen schwätzen die ganze Zeit, was
der Bürger tun soll. Dabei fahren die in ihrer gepanzerten Limousine auf Steuerzahlers Kosten, womöglich
noch mit Eskorte. Solange das so ist, wird man nur die überzeugen können, bei denen es zufällig passt.
Im ländlichen Bereich bist Du total abgemeldet ohne Auto oder wenigstens Motorrad.

Das ist fast richtig, denn im Moment sabbelt jeder, der meint was zum Thema sagen zu müssen, z.B. ein Herr Müller. Dabei haben wir aktuell noch nicht ein mal eine beschlussfähige Bundesregierung.
Deswegen ist es momentan völlig chaotisch und planlos, während sich die Autoindustrie gerade mal wieder die Taschen voll macht.
 
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