großes Problem mit Ölablassschraube

Registriert
02. Sep. 2006
Beiträge
72
Danke
3
SAAB
9-5
Baujahr
2001
Turbo
FPT
Hallo und frohes neues Jahr euch allen...:smile:

Ich komme gerade von meinem Schrauber und bin ziemlich ratlos.
Folgendes Problem stellt sich dar:

DIE ÖLABLASSSCHRAUBE GEHT NICH AUF:hmmmm:

Wir haben alles probiert. Erst auf dem normalen Weg mit Schraubenschlüssel usw. dann mit Schlagschrauber und zu guter letzt mit einer großen Rohrzange, da bewegt sich überhaupt nichts.
Mittlerweile ist der Kopf natürlich schön Rund :dancing:da kommt freude auf!

Einen Fehler von meinem Schrauber kann ich ausschließen, er ist Meister, macht das täglich und benutzt nur Profiwerkzeug.

Zu guter letzt hat er dann noch ein Loch in die Schraube gebohrt und mit einem "Linksdreher" versucht die Schraube auf zu bekommen... hat auch nicht geklappt.

............... aufgrund von Zeitmangel, bin ich unverichteter Dinge wieder heim gefahren..........

Am Samstag will er es nochmal probieren.


Was kann das für eine Ursache haben, das die Schraube so fest sitzt und was kann man dagegen tun?
Er will jetzt den Kopf der Schraube flach abflexen, also da wo der Kupfering sitzt und hofft das er die Schraube so auf bekommt.

Hat jemand schon mal ein ähnliches Problem gehabt? Habt ihr vielleicht irgendwelche Tips :confused:

Ich wäre euch dankbar....


Viele Grüße

Alex
 
Das einzigste mal das ich soetwas erlebt habe war bei einem Mercedes der 80 000km kein Ölwechsel bekommen hat. :biggrin:

Damit möchte ich sagen das bei deinem Auto evtl. schon lange kein Ölwechsel mehr gemacht wurde, und beim letzten mal richtig festgeknallt wurde.

Oder der Ölschlamm hält die Schraube fest. :)


Die Schraube haben wir dann irgendwie zerstört mit nem Meißel aufgeklopft.
 
.... meinen Kummer hab ich mir ja jetzt schon von der Seele geschrieben...

hab gerade mal die Such bemüht, (hätte ich vielleicht vorher machen sollen) das Thema wurde hier schonmal besprochen.

Mit der Rohrzange ging wirklich absolut nichts, da Hilft wahrscheinlich wirklich nur vorsichtig abflexen..., oder doch eine Mutter aufschweisen?
 
Vorsichtig abflexen geht oder auch Mutter draufschweissen.
 
Erfahrungsbericht meiner Arbeit bie diesem Problem!! Grosse Mutter M14 oder 16 auflegen festschweisen zwei dreimal mit dem Hammer Klopfen(Vorsichtig) dann aufdrehen!!! Hatte selbiges problem bei nem 900II hatte damal selbst die Schraube angezogen und bekam sie ein Jahr später nichtmehr aus!!! nach erwähnter Arbeit gings wie von selbst!!! Vorrausetzung ist natürlich das das Gewind i. O war und ist!!

MFG Alex
 
Jo, wenn sich das Ding so nicht lösen läßt, große Mutter aufschweißen, einen Moment lang abkühlen lassen und dann sollte sich die Sau lösen! :smile:

Vorher natürlich neue Ersatz-Schraube bereitlegen!
 
Schönen Abend

Hat dein Meister eine Ersatzwanne in der nähe??:eek: Sollte diese Ablassschraube etwa mit Locetite:confused: gedichtet sein, hilft noch ein starkes Feuerzeug (Schweiss anlage:cool:). Ölverlust wird auf viele arten verhindert.

Zschüssli und viel Sapss
 
......ich Dank euch allen erstmal für eure Antworten,

irgendwie bekommen wir die Schraube schon raus, hoffe nur die Ölwanne bleibt ganz :rolleyes:

Grüße

Alex
 
Nicht "drehende" Schrauben sind der Supergau eines jeden Mechanikers ... man weiß welche Arbeit dahinter stecken kann, für die man sich auch noch rechtfertigen müßte.
 
Moin

Supergau. Hört mal wer da alle Heiligen vom Himmel herab beschwört........:tongue:
 
Nicht "drehende" Schrauben sind der Supergau eines jeden Mechanikers ... man weiß welche Arbeit dahinter stecken kann, für die man sich auch noch rechtfertigen müßte.

Also bis jetzt habe ich noch so ziemlich jede festsitzende Schraube aufbekommen. Spätestens mit Mutter ausfschweißen hat es immer gefunzt.
Setzt natürlich vorraus, daß man ausreichend Platz hat, um ranzukommen... :redface:
 
Ich hatte das Problem auch mehrmals bei meinen alten Autos. Die beste Methode (wenn nix zum Schweissen bei der Hand)

Mit einem Meissel die Mutter entgegen dem Uhrzeigersinn aufmeisseln, sprich möglichst tangential am Umfang per Hammerschlag aufmeisseln, durch den Schlag löst sich normal jede Schraube. eventuell mit der Flex vorsichtig eine scharfe Kante machen damit der Meissel besser hält und nicht abgleitet.

Viel Erfolg!
 
Ich hatte das Problem auch mehrmals bei meinen alten Autos. Die beste Methode (wenn nix zum Schweissen bei der Hand)

Mit einem Meissel die Mutter entgegen dem Uhrzeigersinn aufmeisseln, sprich möglichst tangential am Umfang per Hammerschlag aufmeisseln, durch den Schlag löst sich normal jede Schraube. eventuell mit der Flex vorsichtig eine scharfe Kante machen damit der Meissel besser hält und nicht abgleitet.

Viel Erfolg!


So hat es meine SAAB-Werkstatt gemacht, nachdem mir Ähnliches passiert war. In den allermeisten Fällen funktioniert es auch.

Viel Glück !!!!
 
Wobei es bei einer Ablassschraube durch den Kupferring eigentlich gar nicht zu so einem festen Sitz kommen kann.

Wenn sie verkantet eingedreht wurde und mit normalem Werkzeug nicht rausgeht, dann ist ein Abreißen schon fast vorprogrammiert.

Dennoch viel Glück!
 
Wobei es bei einer Ablassschraube durch den Kupferring eigentlich gar nicht zu so einem festen Sitz kommen kann.


ja genau, dachte ich eigentlich auch. Also die Schraube ist nicht verkantet worden, ich war beim letzten Ölwechsel dabei.

Ich werde euch berichten wie wir das Problem letztendlich gelöst haben.

Danke nochmal für eure Tipps


Grüße

Alex
 
Wobei es bei einer Ablassschraube durch den Kupferring eigentlich gar nicht zu so einem festen Sitz kommen kann....

Denkste!

Ich hatte schon mehrfach RICHTIG feste Ablassschrauben, wo irgendwelche Grobschlosser am Werk waren. Und die hatten auch einen Kupferring... :rolleyes:

Die waren in zwei von 3 Fällen auch nur noch mit grober Gewalt zu öffnen, weil sie bei den ersten Versuchen Rundgedreht waren...
 
Denkste!

Ich hatte schon mehrfach RICHTIG feste Ablassschrauben, wo irgendwelche Grobschlosser am Werk waren. Und die hatten auch einen Kupferring... :rolleyes:

Die waren in zwei von 3 Fällen auch nur noch mit grober Gewalt zu öffnen, weil sie bei den ersten Versuchen Rundgedreht waren...

Ja,

habe ich auch schon ein paar Male gehabt.

Ich habe es immer mit einem scharfen Meißel losbekommen... (am Wulst tangential angesetzt und mit leichten, gezielten Hammerschlägen)...
 
Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe, wie bekommt man denn die Schraube "rund"?

Angenommen ich würde versuchen, die Schraube loszubekommen (Ringschl. oder Nuß) und ich schaffe es nicht - dann verlängere ich doch nur den Hebel?!?

Wenn sie dann nicht abgeht, dann reißt sie irgendwann ab ... aber der Schraubenkopf ist dann noch intakt?
 
Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe, wie bekommt man denn die Schraube "rund"?

Angenommen ich würde versuchen, die Schraube loszubekommen (Ringschl. oder Nuß) und ich schaffe es nicht - dann verlängere ich doch nur den Hebel?!?

Wenn sie dann nicht abgeht, dann reißt sie irgendwann ab ... aber der Schraubenkopf ist dann noch intakt?

Ringschlüssel (schlechte) haben schon so manche Schraube versaut. Die rutschen dann über und vernudeln die. Habe auch den Eindruck, dass billige Ringschlüssel eine sehr mäßige Paßgenauigkeit haben (spricht leichte Übergröße)...

Wenn man immer eine Sechskant-Nuß braucht, passiert das eigentlich so gut wie nie...und wenn man mit Verstand anzieht.

Die Ölablaßschrauben, die ich reingeschraubt habe, habe ich auch immer aufbekommen...
 
Zurück
Oben