"Vergaser-Vereisung" beim Einspritzer????

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05. März 2009
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SAAB
9000 II
Baujahr
1997
Turbo
LPT
Hallo liebe Saab-Gemeinschaft,
bei meinem 900i (8V, Bj. 88) tritt beim hinterherzuckeln von in Winterpanik befallenen Verkehrsteilnehmern, in letzter Zeit folgenedes Problem auf: Der Wagen fängt irgendwann an zu ruckeln was sich dann bis zur Verweigerung der Gasannahme steigert. Tritt auch häufig nach längerer Fahrt mit wenig Drehzahl und einen dann folgenden Abbiegen auf. Nach dem treten der Kupplung ist´s dann aus. Es hift nur stehen bleiben, wobei die Drehzahl kurz vorm Totpunkt ist, Beleuchtung nur noch schwach, keine Gasannahme möglich. Nach mehreren Versuchen Gas zu geben, schnellen die Drehzahlen auf einmal hoch, als wenn ein Propfen o.ä. weggeflogen wäre, der etwas verstopft hat und die Beleuchtung ist hell wie am ersten Tag und alles ist wieder normal. Kommt mir vor wie eine Vergaser-Vereisung, gibt´s denn sowas auch beim Einspritzer oder ist die Ursache eine ganz andere?
Freue mich auf eure Denkanstöße :smile:
SMUTTI
 
Ich würde mal eher auf einen klemmenden Steuerkolben der K-Jet tippen...
 
Abgesehen von den KJet-Wehwehchen:

Wie alt sind: Zündgeschirr, Filter, Öl usw.?
Wann wurde zuletzt der ZZP und das Ventilspiel kontolliert?
 
Vielen Dank schon mal für die Antworten...
Öl und Filter sind neu, der Rest wäre sicher mal fällig.
 
Vielen Dank schon mal für die Antworten...
Öl und Filter sind neu, der Rest wäre sicher mal fällig.

Na dann fang damit erst mal an und wenn du den LuFi tauscht, kannst du direkt mal gucken ob sich die Stauklappe der K-Jet leicht und ohne zu haken bewegen lässt.
 
Auf jeden Fall solltest du die Ratschläge der Vorposter beachten:

Luftfilter, Benzinfilter und Zündkabel wenn Alter unbekannt erneuern.
Zündzeitpunkt kontrolieren, oder einstellen lassen.

Weiterhin wird es sich lohnen, mal die Unterdruckschläuche zu checken. Sitzen die locker, oder sind sie porös, solltest du sie ersetzen!
Du solltest auch mal die Drosselklappe kontrollieren. Ist diese sehr verölt und verschmutzt, solltest du sie vorsichtig reinigen.


..Axel
 
Guten Morgen zusammen,
nach der obigen Fehlerbeschreibung trat das Problem nicht wieder in Erscheinung - bis heute Morgen! Und das ist insofern interessant, daß ich heute einen Zusammenhang zwischen dem Lichtschalter und der Gasannahmeverweigerung feststellen konnte!! Als ich heute Morgen mit gemütlichen 90 Km/h dahinrollte (also wieder mit wenig Power unterwegs, s.o.) fing das Ruckeln wieder an, der Wagen wurde immer langsamer, keine Gasannahme. Nach dem Anhalten Licht aus gemacht und siehe da, die Drehzahlen schnellen gleich wieder nach oben und die Fahrt ging weiter. Als ich dann Standlicht anmachte begann das Ruckeln wieder, Lichtschalter auf Fahrlicht gedreht und keine Gasannahme mehr. Das Spiel habe ich mehrfach hintereinander in beide Richtungen durchgespielt. Schalter auf Standlicht = Ruckeln aber fahren, Licht aus = alles ok, Licht an = kein fahren möglich! Nach dem Anfahren an der nächsten Ampel, die üblichen Probleme bis das Gefühl eines sich Lösenden Propfen wieder für freie Fahrt ohne große Probleme sorgte (siehe Erstbeschreibung). Also alles doch nur ein Elektrikproblem? Aber was und wo?
Bin für jeden Vorschlag dankbar!
Frank
 
Als erstes einfach mal (mit und ohne Licht) die Spannung messen.
Und zwar am besten zuerst direkt am Akku. Danach dann langsam vorarbeiten.
 
ich würde einen Massefehler oder Unterspannung durch Korrosion (Übergangswiderstand) nicht ausschliessen. Sofern Batterie und Lima OK, dann würde ich mal die Spannung an der Benzinpumpe +/- und dann gegenüber der Fahrzeugmasse messen. Alle Massepunkte kontrollieren aund dann wie René bereits erwähnte systematisches Vorarbeiten
 
Das Problem hatte ich beim 8V auch mal-und in der Tat war es ein verrotteter Massepunkt-in dem Falle vorne am Schloßträger/unter dem Kühler.
 
Ja, der Massepunkt unter dem Kühler kann ärgern. Bei mir waren damals bei meinem erstem 900 die Scheibenwischer das Symptom mysteriöser Zündussetzer.
Ich hatte bei dem Wagen (8V TU Kat) allerdings generell den Eindruck, das bei diesem 900 bei der Entstehung im Werk etwas geschlampt wurde.
Weder mein aktueller 93er, noch ein leider weggerosteter 84er hatten diesen Eindruck geweckt.
 
Generell wurde da etwas mit Masse gegeizt (meiner war ein 82er Turbo ohne Kat,dem ich sehr nachtrauere...);und so habe ich der Zündspule und dem Verteiler nochmal "extra" Masse gegeben-das Problem war fortan verschwunden.
 
Das Problem hatte ich beim 8V auch mal-und in der Tat war es ein verrotteter Massepunkt-in dem Falle vorne am Schloßträger/unter dem Kühler.

Dito.
Bei mir vielen die Kabel bei Berührung einfach vom Massepunkt ab!

- Kabel kürzen, abisolieren, neue Kabelschuhe daran Krimpen
- Massepunkt mit feinem Schleifpapier blank schleifen
- Kabelschuhe daran schrauben
- mit etwas Batteriepolfett schützen
-
 
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