Antriebswellen - Fettverlust - CV Bj. 12-1990 16v-Turbo

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16. Apr. 2012
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5.157
Danke
408
SAAB
900 I
Baujahr
1990
Turbo
T...Turbolinchen
Moin,
habe diese Fettspuren am Motor im Bereich Antriebswellen.
Läßt worauf genau schließen?
Arbeitsschritte bzw. -aufwand?

Danke vorab aus Südschwede
Tom
bild 1.jpg bild 2.jpg bild 3.jpg
 
Wie alt ist denn die Antriebseinheit bzw. wieviel Km hat das Fett in den Töpfen hinter sich? Es kommt vor dass machmal ungeeignetes Fett bei Reparaturarbeiten verwendet wird, oder daß das Fett schlicht verschlissen ist und quasi zu Öl wird. Dann könnte es sich in dem flüssigen Zustand durch die Fliehkraft durch den Spalt zwischen dem Mitnehmerteil und dem Blechtopf auf den Weg nach draussen machen. Ich würde mal mit dem Tauschen des Fettes anfangen.
 
Moin,
der Motor hat so 260 TKM auf dem Zähler. Habe das Cabrio seit neun Jahren und selbst noch nie dort etwas gemacht. Läßt sich die Blechtopf-Einheit einfach trennen?
 
Wie alt ist denn die Antriebseinheit bzw. wieviel Km hat das Fett in den Töpfen hinter sich? Es kommt vor dass machmal ungeeignetes Fett bei Reparaturarbeiten verwendet wird, oder daß das Fett schlicht verschlissen ist und quasi zu Öl wird. Dann könnte es sich in dem flüssigen Zustand durch die Fliehkraft durch den Spalt zwischen dem Mitnehmerteil und dem Blechtopf auf den Weg nach draussen machen. Ich würde mal mit dem Tauschen des Fettes anfangen.
Das "Fett" in den Tripoden ist meistens (nach > 20 Jahren) mehr ein dickes Öl.....:tongue::redface:
 
Der Blechtopf läßt sich nicht trennen, muss auch nicht. Die Gummimanschette muß abgezogen werden, und dann sollte man die Antriebswelle mit dem Tripoden-stern am besten aus dem Topf ziehen. Ist dann aber schon ein „bischen“ Arbeit, so mit Dreieckslenker entlasten und die beiden Schrauben von einen Traggelenk rausnehmen damit man die Nabe nach aussen bekommt etc.
 
Moin,
die Tripodentöpfe (Blechtopfeinheit) lassen sich relativ einfach nachfetten. Unter das Auto große Schelle lösen und die Manschette abziehen und dann nachfetten. Es kann aber sein, dass die innere Manschette beschädigt ist, habe ich gerade, deshablb die Manschette auf Einrisse hin überprüfen, vor allem im Bereich der Schelle. Wenn die Manschette dort hinüber ist muss die Antriebswelle raus.
Grüsse Klaus
 
Den alten Rotz komplett rausnehmen, säubern, prüfen und dann mit der korrekten Menge (siehe Bentley) neubefüllen.
In zwei neue Schellen würd ich dann auch noch investieren.....
Bzw am Besten in vier Schellen, die andere Seite ist wohl in keinem wesentlich besseren Zustand und das Fett reicht meist auch für beide Seiten.
 
Bei Schraubschellen mag das gehen (wobei es da auch gute Ware (V2A) in neu gibt), Einohrschellen sind halt einweg.
 
DAs hatte ich auch schon. Damals bin ich nach einem Tip von HFT folgendermaßen vorgegangen.
Topf ausbauen und die Bördelkante getriebeseitig vorsichtig aber beherzt mit Hammer und einem kleinen schmalen Meißel aufbördeln.
Dann läßt sich das äußere in Richtung Fahrzeugaußenseite abziehen. Das muss auch nur soweit geschehen, bis darunter ein O-Ring zum Vorschein kommt. Dieser ist defekt und muss ersetzt werden. Dann das ganze zurückschieben und wieder umbördeln!
Oder einen neuen/gebrauchten dichten Topf besorgen!
Den original Thread wird es irgendwo in den tiefen des Forums auch noch geben!
 
Sieht danach aus daß der Topf undicht ist, nicht die Manschette. Das habe ich bisher noch nie gesehen, aber mal davon gehört.
 
Bei Schraubschellen mag das gehen (wobei es da auch gute Ware (V2A) in neu gibt), Einohrschellen sind halt einweg.
Schau doch auf die Bilder.

Sind Schraubschellen. (an der Stelle eigentlich immer)
 
Ja, das Bild zeigt Schraubschellen.
Ich fand dort aber schon Einohrschellen, auch eine neue Manschette kam schonmal mit einer solchen.
 
Wozu das denn bitte?
Im Zweifelsfalle sind die neu gekauften Schellen schlechter als die, die da montiert sind.
Die würde ich auf keinen Fall austauschen
Mädels, nicht streiten.:tongue:
Das auszulösen, habe ich mehr Talent... :biggrin::biggrin::biggrin:
Außerdem bin ich Heute sensibel und harmoniebedürftig :knuddel:
 
Frage für den Terminkalender:
Zeitbedarf?
Kann ich die Wellen so einfach rauslösen, sanieren uund dann wieder rein mit den Jungs?!
Oder muß ich an der Vorderradaufhängung viel bauen? Erinnere mich hier etwas von "Hölzer in die Federn stecken" etc. gelesen zu haben.
Danachh die gesamte Geometrie einstellen lassen?
 
Frage für den Terminkalender:
Zeitbedarf?
Kann ich die Wellen so einfach rauslösen, sanieren uund dann wieder rein mit den Jungs?!
Oder muß ich an der Vorderradaufhängung viel bauen? Erinnere mich hier etwas von "Hölzer in die Federn stecken" etc. gelesen zu haben.
Danachh die gesamte Geometrie einstellen lassen?


Achsmutter lösen (SW 32)
Querlenker entlasten (Unterlage)
Fahrzeug aufbocken
Rad ab
Traggelenk ab
Schraubmanschette der inneren Manschette lösen
Antriebswelle rausziehen
Schaden suchen : Entweder Manschette oder gelöster Topf
Reparieren
Frisches Fett in den Topf

und retour.
 
Achsmutter lösen (SW 32)
Querlenker entlasten (Unterlage)
Fahrzeug aufbocken
Rad ab
Traggelenk ab
Schraubmanschette der inneren Manschette lösen
Antriebswelle rausziehen
Schaden suchen : Entweder Manschette oder gelöster Topf
Reparieren
Frisches Fett in den Topf
und retour.
Klingt aufwendig...
Danach sicherlich komplette Einstellung der Achsgeometrie, richtig?!
Nun denn, da ich noch einen kompletten Motor eingelagert habe, werde ich mir die Antriebswellen mal vornehmen.
Hoffe, daß die dann identisch sind.
 
Ich kann noch empfehlen einen geeigneten O-Ring zu verwenden. Am besten aus FKM oder FFKM. Ich bin mir recht sicher das der Topf selbst für die für die Undichtigkeit verantwortlich ist und nicht die Manschette, ansonsten wäre der Fettstreifen auf dem ersten Bild ca. 5cm weiter links!
 
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