Elektrik Strom im Kofferraum?

Die Motorantenne nimmt sich schon mal zwischen 2 und in Spitzen bis zu 4 A. Die Berechnung des zusätzlichen Bedarfs sollte mit 12V vorgenommen werden ( Im Winter, morgens, viele Verbraucher an: Das sind 14,4V Bordspannung eher Wunschdenken). Bei der Leistungsabgabe von 110W dürfte die Leistungsaufnahme in Spitzen auch gerne 150 W und mehr betragen, das müsste / sollte aber aus den Unterlagen hervorgehen und hängt von dem technischen Aufbau des Subwoofers ab.
Du kommst also auf irgenwas bei ~180-220W spitzenleistung raus, was 15A aufwärts sind. Wenn Du das zu gering absicherst, fliegt halt die Sicherung raus.
Viel wichtiger ist es aber, dass der Leitungsquerschnitt stimmt. Und je höher der Strom, desto wichtiger wird auch die Leitungslänge. In diesem Fall wären 2,5mm² oder gar 4mm² angemessen, wobei 4mm² nur bei permanent laufender Motorantenne ;) Bei 3-5 m Leitungslänge ab Sicherungskasten, 1,5mm² Querschnitt und einer 15A-Sicherung würde die Sicherung zwar halten, aber das Kabel würde sich im Besten Fall als Heizung, im dümmsten als Brandstifter verdingen.


Hier mal ne Richtwertabelle zur 12V Gleichstrom-Verkabelung.


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Die Motorantenne (265 von H33-3/ T30-3) hat aber sogar nur 1,0mm² von +30! Damit ist die Leitung mit 2A bereits voll ausgelastet und verschmerzt die bis zu 4 A auch kurzfristig. Der Subwoofer läuft aber eben nicht kurzfristig. Und schmelzen muss die Isolierung ja auch nicht auf einmal, das kann sie auch ganz prima gut peu a peu und die Nachbarn im Kabelbündel dann auch noch gleich mitnehmen. Dazu reichen dann auch 50/60 Watt (vlt 30-45% Lautstärke) am Subwoofer. Happy Kabelbrand

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Genau das mit dem Querschnitt hat mich interessiert, wollte faul sein...

Die Spitzenleistung ist schon 110 W, 90 RMS.

Dann gibt es halt ein dickes Kabel das ich noch rumliegen habe, ab Batterie, natürlich entsprechend abgesichert. Und wen ich schon dabei bin vielleicht auch gleich ein Minuskabel vom selben Massepunkt des Radios, um Störgeräuschen vorzubeugen.

Das wird dann wohl eher in der Winterpause passieren...
 
Wie erwartet war der Hinweis in der Anleitung von Erich Jaeger korrekt und hilfreich. Es funktioniert alles wie es soll. Ich habe hier den kompletten Montagebericht zur AHK und des E-Satzes hier angehängt. Evtl. hilft das dem einen oder anderen Selbermacher ja bei seiner AHK-Nachrüstung.


Gruß Michael

Toll aufgemacht! :)
Drei Punkte hätt ich aber noch: Das mit dem Steuergerät, das dafür sorgt, dass man direkt an den Lampen-Leitungen abgreifen kann und +30 braucht, ist relativ neu. Ein Universalsatz herkömmlicher Bauart funktioniert anders. Das sollte man ggf. klarstellen, das kann sonst (wie hier ja auch geschehen) in die Irre führen.
A propos führen: Die Kabeldurchführung in der Radmulde ist sowohl korrosionstechnisch, bzgl. Fahrsicherheit (Aufsetzen, Äste unterm Auto o.ä) und von der Kabelführung im Fahrzeuginneren eher suboptimal. Der vorgesehene/vorbereitete Durchführungspunkt sitzt spritzgeschützt in der Hecktraverse, also direkt hinter der Stoßstange, in der selbst dann auch die Kabel verzogen werden.

Was aber grundsätzlich und ganz wichtig noch zu klären wäre: der +30-Anschluss des Steuergerätes. Wenn die Lampenleitungen nur als Signalgeber genutzt werden und die eigentliche Stromversorgung über diesen +30-Anschluss läüft, dann reicht der Kabelquerschnitt des Antennenanschlusses definitiv, und zwar bei weitem(!), nicht aus. Ich denke, das sollte man unbedingt sicherstellen, bevor sich jemand nach dieser Anleitung sein Auto abfackelt.
 
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Deswegen Stromaufnahme messen. Gibt auch Verstärker die laufen selbst bei geringer Lautstärke mit annähernd voller Leistung. Desweiteren sorgt eine ausreichend dimensionierte Spannungsversorgung für ausreichend Wums, wenn die jeweilige Musikstück es fordert.
Wen es wumsen soll, sollte man für die Spitzen noch einen Kondensator verbauen, oder 2te Batterie mit angepasster Lichtmaschine... :top:
 
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Ich weiß nicht, wie oft hat man denn alle Leuchten gleichzeitig an? Das ist ein sehr exotischer Betriebszustand.

Ich habe diese Art von E-Sätzen schon etliche Male verbaut, in Autos verschiedener Klassen und verschiedener Baujahre. Es gab noch nie Schwierigkeiten. Diese E-Sätze arbeiten problemlos und zuverlässig. U. a. in unserem 2016er Hyundai, im 2007er VW, 2007er Mini und 2009er Fiat habe ich jeweilis nach diesem Prinzip arbeitende E-Sätze verbaut. Es gab nie irgendwelche Probleme; eine 10A Sicherung habe ich aber immer verbaut. Schließlich will ich kein Auto abfackeln - besonders meines nicht! ;-)

Ich kenne an universalen E-Sätzen nur die kaum noch zu findenden Sätze mit einem Relais oder eben die mit Elektroniken, die mit 12 V versorgt werden müssen. Das klassische, einfache Blinkrelais kann man in "moderneren" Autos aber aus sicher nachvollziehbaren Gründen nicht mehr verbauen! ;-) Ich behaupte mal, die E-Sätze werden nicht nur von mir so verbaut, das dürften die meisten DIYer ganz genauso machen. Übrigens habe ich die Idee mit dem Anzapfen der Dauerstromleitung zur Motorantenne aus der Anleitung des fahrzeugspezifischen E-Satzes von einem der Marktführer übernommen. Also auch wenn ich leider keine Schaltpläne mit Angaben zu den Leitungsquerschnitten finden konnte bin ich überzeugt, keine Angst haben zu müssen.

Was meine Durchführung des Kabelbaums angeht: Bei meinem Auto war im Heckblech kein vorgesehener Punkt zu finden. Die meisten Autos haben entsprechend eingeprägte Ringe im Blech, am Saab 9-3 Cabrio scheint es keinen zu geben, also habe ich einen gut geschützten und für die Kabelführung gut geeigneten Punkt gewählt. Erst einmal liegt er mindestens 10 cm höher als alle anderen Bauteile um die Durchführung herum (wenn die Durchführung beschädigt werden sollte, dann ist der Wagen eh platt, weil dann das ganze Heck platt ist!), außerdem habe ich die Elektronik in der sehr geräumigen Reserveradmulde untergebracht, da gibt es keinen günstigeren Punkt als den, den ich ganz bewußt gewählt habe.

Die AHK wurde übrigens schon erfolgreich genutzt, siehe Bild oben.


Gruß Michael
 
Viel Text ohne die wichtigste Antwort: Rückleuchten plus Nebelschluss plus Warnblinker plus Nummernschild sind über 70 Watt, Leitungsverlust über ankorrodierte Hängerstecker plus Leitungslänge am Hänger selbst...
Was ist nun mit +30?
Warum beantwortest Du das nicht?

Ps:
Automatik, dunkel, Stau, also immer auf der Bremse:
21+21+5+5+1+1 = 54 Watt -> 4,5 A
 
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Was beantworte ich nicht? Es ist alles gesagt bzw. geschrieben. Einen 7-poligen E-Satz kann man an der Motorantenne anschließen, ein 13-poliger E-Satz braucht eine zusätzliche Versorgungsleitung, da geht das nicht.


Gruß Michael
 
Ich hab versucht, das so zu schreiben bzw. anzuregen, dass Du selbst drauf kommen könntest. Jetzt mach ich das halt für Dich:

Leute, die Anleitung von @Obenohne zum Anschluss des E-Satzes ist brandgefährlicher Murks, da die verwendete Antennenmotorleitung den Belastungen nicht standhalten und früher oder später abfackeln wird!

Die nach Einbauanleitung per Stromdieb abgegriffenen Lichtleitungen sind nur Signalgeber! Die eigentliche Versorgung des Hängers erfolgt über den +30-Anschluss, der nach Anleitung nachvollziehbar mit 15 A abzusichern ist. Das erfordert auf jeden Fall eine Leitung mit 2,5mm² Querschnitt: (statt der 1,0mm² der Leitung zum Antennenmotor)
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Wer der Anleitung von @Obenohne folgt, riskiert solide einen Kabelbrand!!

@Obenohne : Hier gehts nicht ums Recht haben oder behalten, sondern um den Austausch im Sinne der besten und vor allem technisch korrekten Lösung. Deine Anleitung hat elementaren Korrekturbedarf!
Und dass Deine Anleitung immer noch unverändert online steht, obwohl das Problem Dir hier dezidiert und auf dem Silbertablett erläutert wurde (Beiträge #39; 42; 45) macht mich persönlich echt sauer. Nicht weil Du beratungsresistent scheinst, sondern weil Du damit, nur um Recht zu behalten, Totalschäden an den Fahrzeugen Dritter einfach in Kauf nimmst. Tut mir auch leid, dass das in der Deutlichkeit sein muss...
 
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Entschuldige dass ich jetzt deutlich werde: Wenn Du tatsächlich so viel davon weißt, warum hilfst Du dann nicht mit Deinem Wissen, anstatt nur den Oberlehrer zu geben? Dass (Zitat) mein oder irgendein anderer Saab "früher oder später abfackeln wird" ist vollkommener Blödsinn, solche Besserwissereien helfen keinem, die machen den Leuten mit weniger Kenntnis von der Materie nur Angst. Nützliches Wissen wäre ein Schaltplan oder Angaben zum jeweils verbauten Leitungsquerschnitt. Solche Informationen würde es einem Selbermacher erleichtern zu beurteilen, wo man den E-Satz anschließen kann und wo nicht. Ich konnte es zwar auch anders klären, aber es hätte einfacher sein können. Damit nicht jeder das Rad komplett neu erfinden muss habe ich die Anleitung gemacht.

Aber warum ist es gefahrlos (!) möglich, den E-Satz über die Leitung zur Motorantenne zu versorgen? Die Motorantenne ist im Sicherungskasten mit 15 A abgesichert. Das Prinzip einer Sicherung ist, dass die Sicherung selbst einen geringeren Strom als die abzusichernden Bauteile verträgt und sich bei höheren Strömen zum Schutz der Bauteile opfert. Da die Saabs nicht seit Jahrzehnten ausnahmslos "früher oder später abfackeln" darf man unterstellen, dass die 15 A möglich sind. Die mit einer 10 A Sicherung abgesicherte Steuerung und Versorgung der Anhängerbeleuchtung kann die für 15 A taugliche Leitung zur Motorantenne nicht überlasten.


Gruß Michael
 
Entschuldige (...)

Gerne, ich war ja auch garstig ;)


Dass (Zitat) mein oder irgendein anderer Saab "früher oder später abfackeln wird" ist vollkommener Blödsinn, solche Besserwissereien helfen keinem, die machen den Leuten mit weniger Kenntnis von der Materie nur Angst. Nützliches Wissen wäre ein Schaltplan oder Angaben zum jeweils verbauten Leitungsquerschnitt. Solche Informationen würde es einem Selbermacher erleichtern zu beurteilen, wo man den E-Satz anschließen kann und wo nicht.

Habe ich doch. Leitungsquerschnitt, Belastbarkeit, Leitungslänge uswusf, habe ich alles in diesem Therad beschrieben (und bebildert).

Das Eingangsproblem war ja, dass Du (neuartige) Art des Steuergeätes nicht beschreiben konntest und warum das System vom Bus-System unabhängig ist. Das sorgte ja für einige Verwirrung, die sich dann ja aber geklärt hat.
Dein Umweg über die Einbauanleitung von Jäger ist deshalb Unsinn, weil das ein ganz anderes Modul ist ,das vor allem nicht den ganzen Apparat mit Strom versorgt.

Aber warum ist es gefahrlos (!) möglich, den E-Satz über die Leitung zur Motorantenne zu versorgen? Die Motorantenne ist im Sicherungskasten mit 15 A abgesichert.

Eben nein. An dieser Sicherung hängen noch mehrere andere Verbraucher, nicht nur die Antenne. Zudem sind das größtenteils nur temporäre Verbraucher.

Das Prinzip einer Sicherung ist, dass die Sicherung selbst einen geringeren Strom als die abzusichernden Bauteile verträgt und sich bei höheren Strömen zum Schutz der Bauteile opfert.

Auch nein. Wenn, dann ist eine solche (Fein-) Sicherung im Gerät sebst verbaut (Radio z.B.). Die Sicherung in der Sicherungszentrale sichert die Leitung(en) bzw. ein Leitungsnetz gegen Überlast mit der Folge von Überhitzung der Kabel und gegen Kurzschluss ab.

Da die Saabs nicht seit Jahrzehnten ausnahmslos "früher oder später abfackeln" darf man unterstellen, dass die 15 A möglich sind.

Wieder nein. 15A Dauerlast auf 3-4 m Länge mit 1mm² lassen die Isolierung früher oder später schmelzen. Die Sicherung juckt das dabei überhaupt nicht. Die Auslegung erfolgt angemessen zu den angeschlossenen Verbrauchern, hier sind es überwiegend nur temporäre Verbraucher (Antenne, die gesamte Innenbeleuchtung inkl. Schalter- und Reglerbeleuchtung). Dabei werden zur Sicherstellung des störungsfreien Betriebs die Lasten abgesichert, die über alle angeschlossenen Leitungen in Spitzen oder durch erhöhte Widerstände auftreten können, abgesichert: Die Mororantenne muss sich z.B. durch Eis den Weg brechen, eine Lämpchen hat einen korrodierten Kontakt...

Zum Beispiel: Ein zweiadriges Ladegerätekabel mit 2*0,75mm² würde den möglichen Strom, den der 16A-Automat, der den Stromkreis der Steckdose absichert, niemals überleben. Deshalb brennen sich die Leute mit überlasteten Mehrfachstecker-Verlängerungen auch die Buden ab.
(Das Sekretariat der Grundschule meiner Kinder hat das vor 10 Jahren genau so geschafft, die Schule thermisch zu vernichten - und das 'finale' Ereignis fand nachts statt, als die meisten angeschlossenen Verbraucher im Standby waren)


Aber das ist alles völlig egal, das muss man auch nicht alles wissen oder jedes mal komplett erklären. Deshalb haben wir zielführende Fragen gestellt und Hilfen gegeben.

Die Fragen waren ja: Was für ein Steuergerät ist das? - Konntest Du nicht erklären.
Dann haben wir's geklärt und DIr die Info gegeben, dass unbedingt die Funktionsweise und die Last über den +30-Anschluss zu klären ist sowie der Querschnitt der Antennenmotor-Leitung - Hast Du nicht geklärt, haben wir dann aber.
Auf die Wiederholung der Frage, nach ausführlicher Erklärung und Darlegung der relevanten Parameter durch uns, hast Du wieder nix geklärt, sondern auf deinem Geniestreich beharrt.

Die mit einer 10 A Sicherung abgesicherte Steuerung und Versorgung der Anhängerbeleuchtung kann die für 15 A taugliche Leitung zur Motorantenne nicht überlasten.

Doch. Nur eine Frage der Zeit - unter Dauerlast. 1,0mm² ist nicht tauglich für 15 A und auch nicht für 10 A.
 
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Für mich machen die Ausführungen von @klawitter durchaus Sinn, man könnte doch einfach das erstellte PDF dahingehend abändern, wäre doch schade wenn solch ein Beitrag nicht in die Knowledge-Base käme……dann hätten diejenigen etwas davon die sich auch mit der Installation beschäftigen ……

Gruß, Thomas
 
Ich weiß nicht, wie oft hat man denn alle Leuchten gleichzeitig an? Das ist ein sehr exotischer Betriebszustand.
Deine detailierte Anleitung in allen Ehren, aber dieser Satz stößt mir sauer auf. Es kann nicht sein, dass man wissentlich in Kauf nimmt, dass bestimmte Betriebszustände, die zugegebenermaßen vielleicht selten auftreten, aber eben doch möglich sind, dann zu einer Überlastung des Systems führen, die im besseren Fall die Sicherung schmeißen (und einen im Dunkeln stehen lassen), im schlimmeren aber tatsächlich zum Kabelbrand führen kann, und die man wissentlich hinnimmt. Da kann ich den Argumenten von klawitter sehr gut folgen und möchte dich ebenfalls bitten, nicht nur deine Anleitung entsprechend zu ändern, sondern auch die Installation in deinem Auto entsprechend anzupassen.
Dass du das schon oft so verbaut hast und bisher problemlos funktionierte (weil der beschriebene Betriebsszustand noch nie eingetreten ist), darf kein Grund sein, hier eine Anleitung zu veröffentlichen, die substanzielle und potenziell gefährliche Fehler enthält.

Die Anleitung oben in diesem Thread lasse ich trotzdem (erstmal) stehen, damit alle Interessierten sehen können, worüber wir hier diskutieren - in die KB wird sie so aber nicht aufgenommen!
 
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