Ausstattung - Montagebericht Anhängerkupplung an 9-3 YS3D Cabrio (Baujahr 1998 bis 2003)

Dieses Thema im Forum "900 II - 9-3 I" wurde erstellt von Obenohne, 29 Juni 2020.

  1. Obenohne
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    Obenohne

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    Montagebericht Anhängerkupplung an 9-3 YS3D Cabrio (Baujahr 1998 bis 2003)

    Zunächst vorweg: Aus mir nicht bekannten Gründen sind die günstigeren Anhängerkupplungen nur für die verschiedenen geschlossenen 9-3er zugelassen. Wer an sein YS3D 9-3 Cabrio eine Anhängerkupplunmg montieren will muss deutlich mehr bezahlen, weil nur die Bosal 024-241 und die baugleiche Oris 024-241 auch eine Betriebserlaubnis für das Cabrio haben.

    Da die für das Cabrio in Deutschland zulässigen Anhängerkupplungen hier deutlich teurer als die für die Limousinen sind sollte man klug einkaufen. Das günstigste Angebot für die Oris 024-241 lag nach langer Suche bei 220 €. Also weiter suchen. Wo haben mehr Autos eine AHK als keine? Richtig, bei unseren niederländischen Nachbarn sind die Haken sehr verbreitet. Also habe ich auch dort gesucht und wurde fündig: Ich konnte durch den Kauf in den Niederlanden fast 80 € sparen. Das bekam ich geliefert:

    [​IMG]

    In der solide eingeschweissten Verpackung war leider das Befestigungsblech etwas verbogen und die Schutzkappe für die Kugel beschädigt. Das war erkennbar kein Verschulden des Händlers und ist Kleinkram.

    Der erste Schritt beim Einbau der AHK ist die Demontage des hinteren Stoßfängers. Wenn man im Kofferraum die Verkleidung herausnimmt (ggf. vorher die Zurrösen abschrauben), sieht man auf jeder Seite zwei Muttern. Diese müssen abgeschraubt werden:

    [​IMG]

    Der Stofänger ist aber noch fest am Auto und es besteht die Möglichkeit, die Halterungen bei der Demontage zu beschädigen. Worauf muss man achten? Der Stoßfänger geht am Ende um das Blech herum. Stellen wir uns mal vor, wir könnten von oben auf das Blech sehen. Ich habe mal die rechts Seite skizziert:

    [​IMG]

    Das Blech ist hellgrau, der Stoßfänger aus Kunststoff ist dungelgrau. Um den Stoßfänger zu demontieren muss man mit einer Drehbewegung diesen um die Blechkante heraus biegen. Nun steht der Stoßfänger am Radlauf so ein oder zwei Zentimeter vor. Das macht man an beiden Seiten. Nun braucht man den gesamten Stoßfänger nur noch mit etwas Gefühl nach hinten herausziehen. So sieht das rechts hinten am Auto aus:

    [​IMG]

    Am Stoßfänger sollte innen links und rechts nichts gebrochen oder beschädigt sein:

    [​IMG]

    In der Mitte hat der Stoßfänger ein recht massives Mittelteil aus Aluminium mit drei Gewinden. In einem steckt wohl standardmäßig eine Schraube - wozu die auch immer gut sein soll:

    [​IMG]

    Die Schraube kommt raus und der massive Winkel, der die Anhängerkupplung später tragen soll wird angeschraubt. Ein bisschen Öl oder Fett schützt vor Korrosion.

    Nun wird der Stoßfänger wieder montiert. Man muss dabei darauf achten, dass links und rechts der Stoßfänger in die seitlichen Halterungen rutscht:

    [​IMG]

    Wenn man den Stoßfänger nun ganz bis an das Auto schiebt sollte er beidseitig einrasten. Nun kommen die 2 x 2 Muttern wieder drauf:

    [​IMG]

    Nun schraubt man die eigentliche Anhängerkupplung provisorisch unter das Auto und markiert die Befestigungspunkte an der Reserveradmulde. Da bohrt man an den markierten Punkten zwei Löcher. Diese schützt man gegen Rost. Bewährt hat sich da Fett. Einfach ein Wälzlager- oder Kettenfett, z. B. vom Motorrad von oben und unten satt auftragen und man braucht keine Angst vor Korrosion zu haben. Nun alle Schrauben richtig anziehen (richtig heißt bitte nicht mit maximaler Kraft, sondern mit dem korreken Drehmoment) und wir sind mit der Montage der AHK fast fertig:

    [​IMG]

    Nun fehlt noch die Elektrik. An geeigneter Stelle bohrt man ein weiteres Loch für die Durchführung des Kabelbaums. Nach dem Anschließen des Kabelbaums an der in meinem Fall 7-poligen Buchse sollte man den noch befestigen. Ich habe drei Kabelbinder dafür genommen:

    [​IMG]

    Erfreulich an der Bosal 024-241 bzw. Oris 024-241 ist, dass kein Stoßstangenausschnitt erforderlich ist. Für eine fest montierte AHK ist die Optik erfreulich dezent:

    [​IMG]

    Nun muss lediglich noch im Auto der E-Satz angeschlossen werden. Aber das ist eine andere Geschichte...


    Michael alias Obenohne
  2. MartinSaab
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    Saubere Arbeit. Bei meinem 9.3-II Facelift hat die Werkstatt fast 5 Stunden gebraucht incl. Anpassungsarbeiten an der eigentlich passenden Cabrio-AHK...
    In der Heckstoßstange ist ein minimaler Ausschnitt, der aber echt nicht stört.
    Zuletzt bearbeitet: 29 Juni 2020
  3. F.Aurelius
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    Auch wenn ein Cabrio mit Kupplung nicht in mein Weltbild passt, tolle Anleitung.
    bantansai und Eber sagen Danke.
  4. Obenohne
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    Ich habe zwischendurch nur leider immer wieder vergessen, dass ich Fotos machen wollte...


    Gruß Michael
  5. T.Töpfer
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    Danke dir für die tolle bebilderte Anleitung!
    By the way: Wo liegt eigentlich die anhängelast beim Cabrio?
    Im Netz habe ich was von 1200kg gelesen, bei mir sind aber 1600kg eingetragen...
    Gruß Thomas
  6. Obenohne
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    1.600 kg stehen auch bei mir in den Papieren und das ist maßgeblich. Es gibt aber bei diversen Herstellern und Modellen unterschiedliche Anhängelasten abhängig von Fahrzeuggewicht, Motorleistung und Bremsen. Es wäre denkbar, dass Saab für den 2.0 Liter mit 96 kW bzw. 131 PS weniger freigegeben haben könnte. Ich weiß es aber nicht.


    Gruß Michael
    T.Töpfer sagt Danke.
  7. klawitter
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    Ich habe gerade dieser Tage mit dem 931 CV etwa 1350 -1400 kg über 300 km Mittelgebirge gezogen. Nicht wirklich gut. Nach 150 km sprang permanent die Beifahrertür auf und im Anschluss hat das Verdeck gestreikt, was sich mit Schmackes und indifferentem Knacken allerdings beheben liess.
    T.Töpfer sagt Danke.
  8. T.Töpfer
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    T.Töpfer

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    Ouha.
    Ich habe schon relativ viele negative Meinungen dazu gehört, habe dies aber für Panikmache gehalten da keine negativen Praxiserfahrungen vorlagen... Was du aber schreibst macht mir sorgen... Dann wird wohl der V70 nen Hacken bekommen... Wie viel Kilometer hat bei dir die Karosserie runter?
  9. MartinSaab
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    MartinSaab

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    Stichwort Fahrradträger... :-)
    T.Töpfer sagt Danke.
  10. Obenohne
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    Ich kann es gar nicht mehr genau sagen, ich meine aber, der ältere Wohnwagen lag bei einem zGG von 1.200 kg. Tatsächlich wog er voll etwas mehr:

    [​IMG]

    In der Ebene (wir waren damit mehrfach unterwegs, aber nur in den Niederlanden und Belgien) hatte der Saab keine Probleme mit dem Wohnwagen. Aber der 900 II war so wie der jetzige 9-3 I schon ohne Anhänger weicher als z. B. der Panzer mit dem Namen New Beetle:

    [​IMG]

    Der Wohnwagen war übrigens noch etwas schwerer, durfte auch 1.200 kg schwer sein. Der New Beetle hat locker 20 cm hohe Schweller, da ist es der Karosserie völlig egal, ob da was am Haken hängt. Beim 2.3er Saab 900 II mit 110 kW waren dagegen Motor und Bremsen unbeeindruckt von der Last am Haken, da tat sich der kleine 1.9 TDI mit nur 77 kW schon merklich schwerer.

    Ich ziehe aber meist nur einen ungebremsten 750 kg Anhänger. Nicht ganz voll beladen, weil der Saab ja nur 740 kg ungebremst ziehen darf... :rolleyes:

    Aber mal aus dem Nähkästchen geplaudert, denn der 9-3 ist mein sechstes Cabrio mit AHK: Der Saab liegt in Sachen Stabilität im guten Mittelfeld. Das liegt etwas am Alter der Konstruktion. Neuere Cabrios sind in der Regel etwas steifer, aber ich hätte keinerlei Hemmungen, anderthalb Tonnen an den Saab dranzuhängen. Besonders wenn man sich die Befestigungspunkte ansieht, habe ich noch weniger Bedenken. Bei klawitters Erfahrungen würde ich auf einen Defekt o. ä. als Auslöser tippen. Ähnliche Effekte gibt es selbst bei geschlossenen Fahrzeugen, wenn z. B. eine Feder gebrochen ist oder andere bei normalem Fahren noch nicht auffällige Fahrwerksschäden vorhanden sind. Mal ganz blöde gefragt: Über den Haken kann ich keine Torsion übertragen, also wie soll der Anhänger das Auto in sich verdrehen? Das geht aber bei Unterschieden im Fahrwerk zwischen links und rechts ganz leicht.


    Gruß Michael
  11. MartinSaab
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    Der Fahrradträger überträgt Torsion, da er auf der Kugel festgeklemmt ist.
    Ich hoffe, das schadet dem Cabrio nicht...
    Wobei der 9.3-II ja deutlich steifer ist als sein Vorgänger.

    Und auch ein Anhänger überträgt ein wenig Torsion, da ja die Kugel im Allgemeinen höher liegt als die Befestigungspunkte der AHK.
  12. Obenohne
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    Obenohne

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    Sicher, grundsätzlich stimmt das, aber wie groß sind diese Momente? Die sind doch zu vernachlässigen. Bevor sich das Auto in einer schnell gefahrenen Kurve durch einen schweren Anhänger in sich verwindet habe ich als Fahrer ein ganz anderes Problem: Der Anhänger lässt den Zug einknicken und das Gespann fährt einen engeren Radius als gewollt.

    Nach Jahrzehnten mit Gespannen kann ich aus meiner Erfahrung sagen, die Probleme, die klawitter hatte sind nicht normal. Ja, viele Cabrios sind weniger verwindungssteif als ihre geschlossenen Kollegen, aber das merkt man vor allem auf üblen Straßen. Selbst wenn man im Cabrio mit Anhänger so schnell und agressiv unterwegs ist, dass man anfängt ein Risiko für sich und andere darzustellen macht das dem Auto noch lange nichts aus. Abgesehen von Bremsen, Motor, Kupplung und Kühlsystem vielleicht. Da wird kein Kofferraumdeckel und schon gar keine Tür oder das Dach nicht mehr passen.

    Ich kenne aus eigener Erfahrung einen Fall, der mich bei klawitters Auto an Fahrwerksschäden denken lässt: Meine Frau beklagte sich über komische Geräusche beim Fahren mit unserem Ur-Twingo mit Faltdach. Also auch eine nach heutigen Maßstäben nicht übermäßig steife Karosserie. Man hörte besonders auf üblen Straßen und in Kurven Knack- und Knarrgeräusche von rechts. Ich konnte sie abstellen, indem ich die Beifahrertür am Griff etwas zu mir zog und unter Spannung hielt. Zuerst dachte ich natürlich an einen Fehler der Türscharniere, Schloßeinstellung oder etwas in der Art. Ich konnte aber nichts finden. Erst nach einer Weile hatte ich die richtige Idee: Federbruch. Wir hatten über die Jahre mehrere Twingos und ich weiß, dass man die Fahrwerksfedern im Abo kaufen kann, weil die angelegten Windungen gerne brechen. Übrigens vorne und hinten. Feder getauscht, Mangel abgestellt. Das war sogar bei einem der zwei Twingos, die eine AHK hatten, die ich natürlich auch benutzt habe.

    Nun zu meinem weichsten Cabrio: Das war ausgerechnet das einzige mit Überrollbügel, ein Golf. Pudding! Eine total weiche Karosserie. Wie ich erst nach dem Kauf erfuhr hatte das Auto die ich glaube 5. Windschutzscheibe. Die verklebt ist und die Karosserie versteifen soll. Als ich den Wagen kaufte war er wieder auf ein Serienfahrwerk zurückgerüstet, er lief aber vorher einige Jahre mit dicken Rädern und einem brettharten Sportfahrwerk. Das hat die Karosserie massiv überlastet und dem Auto auf Dauer die Steifigkeit genommen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Auch ein schwerer Anhänger schadet einer Cabriokarosserie überhaupt nicht, Gedanken muss man sich da nur um Bremsen, Kupplung und Kühlung machen. Besonders Cabrios sollte man außerdem nicht mit harten Fahrwerken und großen Rädern quälen. Die schaden dem Auto wirklich.


    Gruß Michael
  13. klawitter
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    Der Haken der AHK wirkt sebst wie ein Hebel und leitet somit Momente in das Chassis ein. Aber ganz unabhängig davon, dreht und windet sich das Cabrio, denn auch über alle 4 Räder werden Lasten und Momente eingeleitet. Die Beifahrertür ist bei meinem dort aufgesprungen (nicht komplett, sondern in 'halb geschlossen' gegangen), wo es auf schlechten Straßen serpentinig und steil wurde. Zudem habe ich ziemlich straffe Dämpfer mit einem saublöd hohen Losbrechmoment drin. Wenn dann vorne der Motor noch mit 200 NM und mehr zog, hatte das CV bzw. das Chassis schon ordentlich Schaff damit. Da die obere Befestigung der Kupplung einiges höher sitzt als die Antriebswellen, entsteht zwischen beiden zwingend ein Moment aus dem Zug und Schub des Hängers, was sich nicht nur theoretisch, sonden offensichtlich auch praktisch in einer leichten Durchgiegung des Chassis nach oben (Zug) oder unten (Schub) zeigt. Das es nur (Edit:) rechts in der Form passiert ist, kann daran liegen, dass links im Bereich des maximalen Moments 80 kg Fahrer sitzen ;)
    Defekt ist nichts - daran habe ich spontan auch gedacht und habs kontrolliert: Achsaufnahmen, Dämpfer-/Federdome etc.. Aber allein wenn man es auf einen Wagenheber stellt, kommt es ja auch schon mal vor, das eine Tür nur noch sehr schwer auf geht oder auch gar nicht mehr zu. Also alles im normalen Bereich.
    Beim Dahingleiten auf der Autobahn auf den letzten paar km gabs dann auch keine Probleme mehr.

    PS: Da zudem vorn ein Subframe verbaut ist, kann es natürlich auch sein, dass in den Bereich der Schweller und der B-Säule größere Kräfte eingeleitet werden, als im Serienzustand.

    Ich werd auf jeden Fall keine knapp 1 1/2 tonnen mehr dranhängen, zumindest wenns bergig wird und es nicht nur eine kurze Strecke ist.

    Mit dem Fahrradträger (zwei E-Bikes) hatte ich solche Probleme btw. nicht.
    Zuletzt bearbeitet: 30 Juni 2020
    F.Aurelius sagt Danke.
  14. Obenohne
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    Das geht aber genau in die Richtung, in die ich auch dachte: "Zudem habe ich ziemlich straffe Dämpfer mit einem saublöd hohen Losbrechmoment drin." Es war kein Defekt, aber die Hauptursache war das Fahrwerk.

    Wir sollten uns daher auf das einigen: Vorsicht bei der Kombination von harten Fahrwerken und großen Rädern und einer AHK. Die Einflüsse können sich potenzieren.


    Gruß Michael
  15. hb-ex
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    Naja, ich hatte einen Nachbarn der hatte sich 2007 ein neues 3er BMW Cabrio gekauft. Wenn der leicht schief (verschränkt) auf dem Bürgersteig geparkt hatte konnte man zwischen Seitenscheibe und Verdeck fast mit der Hand durchgreifen
  17. Obenohne
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    Das ist ja auch eine Belastung, die das Fahrzeug verwindet. Eine solche Belastung entsteht aber nicht beim Anhängerbetrieb. Fahrwerk, Untergrund, also Straßenzustand - das sind alles Einflüsse, die beim Cabrio kritisch sind, nicht der Anhänger hinten dran.


    Gruß Michael
  18. klawitter
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    klawitter

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    Die Belastung ist immer die resultierende Last/ Moment/ Impuls aus allen eingeleiteten Kräften, so auch dem, was über den Haken ankommt. Und je steifer ein Teil des Systems, desto höher die Lasten auf die weicheren Teile des Systems. Ich denke, das kann man aus den verschiedenen Beschreibungen hier auch recht gut ableiten. Jedenfalls habe ich mir das ganze ja nicht eingebildet und kaputt is ja nu auch nüschd...:hello:
    F.Aurelius sagt Danke.
  19. Obenohne
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    Obenohne

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    Natürlich, aber es hat eben nicht alles einen gleich großen Einfluss.


    Gruß Michael
  20. Obenohne
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    Obenohne

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    Das habe ich vorhin entdeckt: https://www.saabforum.nl/viewtopic.php?f=7&t=171203 Der niederländische Kollege hat mehr gemacht (er hat auch PDC-Sensoren eingebaut), aber einiges sieht sehr ähnlich aus! :tongue: Ich habe mir erlaubt, meinen Bericht mit Googles Hilfe in niederländischer Übersetzung auch dort zu posten.


    Gruß Michael