Kraftstoff-Luftgemisch-Aufbereitung

Dieses Thema im Forum "99, 90, 900 I" wurde erstellt von der41kater, 16 Januar 2020.

  1. klaus
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    klaus

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    Das glaube ich Dir gerne, wobei der 6,9 der bis in die frühen 80er in meiner Familie lief, kaum unter 25 Litern bewegt wurde
    und die verschiedenen (damals neuen) M110 eben eher im Bereich von 15-20.
    HAGMAN sagt Danke.
  2. Thomas
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    Thomas

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    Der 6.9er zeigt eine vergleichsweise geringe Spreizung beim geschwindigkeitsabhängigen Langstreckenverbrauch: unter 16,5 l geht gar nichts, auch nicht bei konstanten 120. Scheucht man ihn und steht die Nadel ständig über 200, dann sind's halt 20 l.
    Absoluter Maximalverbrauch bislang nur mit reinem Kurzstreckenbetrieb, das waren 24 l.
    Insgesamt geht das schon finde ich.

    Nochmal zum 280er: Gerade mit Automatik fährt der M110 ja nicht optimal. Deine Zahlen sind wohl schon eher auf Kurzstrecke und/oder bei artgerechtem Betrieb entstanden.
  3. klawitter
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    klawitter

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    @der41kater : Hast Du auch einen Schleier des Nebels, den Du für uns geheimlüften kannst über den Hintergrund dieser Befragung? :hello:
  4. HAGMAN
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    HAGMAN

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    Immer sehr sympathisch wenn man auch noch links und rechts schauen mag.. bist nicht allein damit !
    Meine Familie hatte ab 1973 praktisch alle ovloVmodelle ... bis die grössere Modellvielfalt im neuen Jahrtausend kam ... war das ja auch nicht so schwer.

    Meine Erinnerung beginnt Mitte der 70iger (meine Eltern fuhren aus Sorge vor Pannen immer Neuwagen ... ich hatte dafür noch nie einen):
    1977 ovloV 244 GLT, 2.1 l, K-Jetronic. Lief nach 5 Jahren und 100 tkm immer zu hoch im Leerlauf, die ovloVwerkstatt bekam es nicht hin. Er musste also gehen, sonst ein toller Wagen mit Leder und auch mit 121 PS recht flott ... für einen LehrerovloV.
    1983 kam ein neuer 240 GL mit 2.3l und Choke/Vergaser. Soff gerne mal ab. Langsam. Mein Vater hatte irgendwie aber auch keine Muße den Wagen ordentlich im Gemisch zu steuern. Nach 2 Jahren Frust und Stoffsitzen - kam ein neuer 740GL mit Vergaserautomatik. 2.3l. Ruckelte leider auch gerne - mein Vater war ratlos bis ein Rückruf von Pierburg Vergaser kam und der Spuk aufhörte. Da war er aber schon verkauft ! 1987 ein 740 GLE mit LH, Kat, Luftmassenmessung. Dann ein 760 GLE mit Luftmassenmessung. Dann die 850iger mit Motronic. S80, S60, dann die modernen Diesel ...
    Zusammenfassung : erst die ovloVs mit LMM liefen in unserer Familie dauerhaft gut.
    Auch ich hatte mit Vergasern nur Pech (Kadett 1.3 N, Honda CBR ...). Fahre seit langem nur noch Einspritzer auf vier- und zwei Rädern. Wahrscheinlich verstehe ich die Vergaser einfach nicht ....
    Zuletzt bearbeitet: 26 Januar 2020
  5. kd23se4
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    kd23se4

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    War der Kadett mit Solex 35PDSI oder Pierburg 1B1?

    Hatte eine Yamaha XJ600 Bj. 93, das Ding war unzerstörbar und die Vergasser liefen immer gut, nur 1-5 km/h konnte sie nie so richtig.
  6. HAGMAN
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    HAGMAN

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    Kadett .... da fragste was. 60 PS, Bj 1987. Hatte der einen Kat - weiß ich gar nicht. Jedenfalls mit „Kennfelszündung“. 1989 konnte ich ihn gegen einen 1.6 I mit zentralen Einspritzventil tauschen. 75 PS, der war klasse
  7. kd23se4
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    kd23se4

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    Ja mein Papa hatte auch einen 1987 Kadett 1.3NB der war mit Pierburg ohne KAT - wir hatten keine größeren Probleme bis Anfang der 90er, da waren wir gezwungen geschmuggelten Sprit aus Rumänien zu kaufen (Serbien Sanktionen wegen Bürgerkrieg) da es auf der Tankstelle eine Zeit lang keinen Sprit zu kaufen gab. Das Problem waren dann zugesetzte Spritschläuche und der Vergasser musste überhollt werden. Leider war der Vergasser für die lokalen Werkstätten eine herausforderung da "zu modern"......da gab es ja Unterdruckschläuche und viele Dinge die man von Yugo und Lada nicht kannte.....und Golf 2 war ja noch "Neuwagen" damals, der hatte ja auch den 1B1 - und sie schafen ihn nicht mehr richtig zusammenzubauen - er lief zwar, aber Kaltstart war schlecht.
    Habe mich dann etwas mit dem Thema befasst und zusammen mit einem jungen Mann der genug Ehrgeiz hatte den Vergasser richtig zusammengebaut und eingestellt - der "junge Mann" ist auch heute noch mein Schrauber und ist für meinen 900er zuständig :smile:
    Beim Pierburg war es meiner Meinung nach wichtig, dass der Unterdruck dicht ist, dann lief er OK.
    Den Kadett haben wir 2010 verkauft.