Kaffee-Trinker unter uns?

Zur Latte machiato: einfach die Milch schäumen, ins Glas füllen und ein bisserl warten bis die Grenzschicht sichtbar ist. Dann den Espresso herstellen und einfach reinschütten. Muß heißer als die Milch unten sein damit er in der Mitte bleibt.

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:smile:, das musste ich in SH lernen. Mit dem extrem weichen Wasser schmeckte Kaffee nach nichts. Eine Prise Salz mit in den Filter und schon konnte man den Kaffee geniesen.
Bei Tee ist es übrigens andersherum, je weicher das Wasser, desto besser wird der Tee:smile:
Genau, Tee braucht unbedingt weiches Wasser. Wir holen das Wasser für Tee aus dem Sandsteinboden des Pfälzer Waldes, eine gefasste Quelle nicht weit von hier. Habe ich mal analysieren lassen, da ist fast nix drin, ein wenig Eisen, das war es dann. Das sieht man an dem Kocher den wir schon bald zehn Jahre benutzen, aber nur zum Tee kochen.
Wasserkocher 5.jpg

Man glaubt es nicht, wenn man den Vergleich nicht hat, wie selbst relativ einfacher schwarzer Tee dadurch an Aroma und Farbe gewinnt. Ziehen lasse ich den dann nur maximal 2 min.
 
Hallo,

danke für die Erläuterungen. Die Prise Salz ist aber bei mir ohnehin obligatorisch. Ich bin kein Chemiker, aber mir scheint, dass das Salz auch die Säure etwas reduziert.
Was ich auch schon probiert habe, eine Messerspitze Kakao (also richtigen Kakao, kein Fertiggetränk à la Kaba).
Ich kaufe auch grundsätzlich Kaffeesorten, die wenig Säure enthalten.

Gruß Frank

Jepp, dass ist Ionenaustausch umgekehrt. Das mit dem Kakaopulver kenne ich auch:smile:

Zur Latte machiato: einfach die Milch schäumen, ins Glas füllen und ein bisserl warten bis die Grenzschicht sichtbar ist. Dann den Espresso herstellen und einfach reinschütten. Muß heißer als die Milch unten sein damit er in der Mitte bleibt.

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Der sieht richtig lecker aus:top:

Genau, Tee braucht unbedingt weiches Wasser. Wir holen das Wasser für Tee aus dem Sandsteinboden des Pfälzer Waldes, eine gefasste Quelle nicht weit von hier. Habe ich mal analysieren lassen, da ist fast nix drin, ein wenig Eisen, das war es dann. Das sieht man an dem Kocher den wir schon bald zehn Jahre benutzen, aber nur zum Tee kochen.
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Man glaubt es nicht, wenn man den Vergleich nicht hat, wie selbst relativ einfacher schwarzer Tee dadurch an Aroma und Farbe gewinnt. Ziehen lasse ich den dann nur maximal 2 min.

Ich habe mir vor SH nie Gedanken über Tee gemacht. Aber jetzt weiß ich, warum die Plörre in Norddeutschland so beliebt ist. Das schmeckt wirklich, nur hier muss ich mir den mit dest.Wasser kochen, sonst wird das nichts oder ich bleibe gleich bei Kaffee:biggrin:
 
Zur Latte machiato: einfach die Milch schäumen, ins Glas füllen und ein bisserl warten bis die Grenzschicht sichtbar ist. Dann den Espresso herstellen und einfach reinschütten. Muß heißer als die Milch unten sein damit er in der Mitte bleibt.

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Sieht super aus :top:. Kannst ja mal (bei uns) einen Kurs geben. Wir machen dann die Ultimative Latte-Macchiato-Show daraus.

Titel: "MMM - Macchiato Mit Marbo" :smile:
 
Das war mein erster selbstgemachter den ich getrunken habe - normalerweise mache ich das nur für Mädchen...Ich trinke am liebsten Cafe corrretto (natürlich nur ein Scherz), aber jedenfalls nicht so viel Milch. Hat trotzdem gut geschmeckt und die Schichtung ist ein toller Effekt.
Aber gerne einmal für alle - mal schauen ob sie uns im Lindbergh an die Maschine lassen..
 
Aber gerne einmal für alle - mal schauen ob sie uns im Lindbergh an die Maschine lassen..
Guter Hinweis :smile:. Mit einer guten Siebträgermaschine geht das einfach einfacher. Warum? Weil aufgeschäumte Milch in der Regel nicht mehr als 65°C haben sollte. In der Kanne wird nicht alles aufgeschäumt. So habe habe ich im Glas unten Milch und oben Schaum/Creme. Der Espresso wird mit 90-95°C extrahiert und hat dann um die 80°C wenn er auf die Milch trifft. Was dann passiert...siehe Marbos Bild:top:
 
@DSpecial Wie, bei Marbo ist es auf einmal kein Bauschaum?
Mal abgesehen davon, dass man das auf Marbos Bild nicht genau sieht, verstehe ich den sarkastischen Unterton nicht...Ich hab dir doch keinen Vorwurf gemacht. Ich kann dich beruhigen, mit so einem Handaufschäumer o.ä. bekomme ich auch nur "Bauschaum" hin. Einen idealen Schaum, z.B. für Latte Art bekommt man eben nur mit Dampf hin. Außerdem ist das doch auch völlig egal, jeder der mit seinem Ergebnis zufrieden ist, ist doch nicht "schlechter" als andere. Wir verurteilen doch auch niemanden der seinen 901 nicht im Zustand 1 in der Garage stehen hat, oder? Ich bin mit meinem Zustand 3 auch zufrieden, aber deshalb bezweifele ich ja nicht, dass es auch bessere Kisten als meine gibt. Also, alles bestens.
 
Das war gar kein Sarkasmus, einfach eine Verständnisfrage zum Bauschaum. Alles gut.
Zur Erklärung:
Meine Saeco hat einen Panarello und schäumt natürlich auch mit Dampf auf.
Ursprünglich wurde die Aroma mit einem "Crema-Siebträger " ausgeliefert, also einem Brühsiebträger mit irgend so einem federbelasteten Ventil am Auslauf, was eine Art Crema erzeugt hat. Mir persönlich hat dieses Crema mit etwas warmer Milch immer genügt, da ich eigentlich gar kein so großer Freund von dickem Milchschaum bin.
Irgendwann war aber der Klapperatismus defekt und ich habe das Teil durch einen klassischen Siebträger ersetzt. Dadurch macht die Maschine kaum noch Crema und ich muss wieder Milch aufschäumen.
 
Das war gar kein Sarkasmus, einfach eine Verständnisfrage zum Bauschaum. Alles gut.
Ok, dann hatte ich deinen Beitrag etwas falsch verstanden...so ohne Smileys etc.:smile: Ich dachte du wärst etwas beleidigt aufgrund meines Beitrags.

Bauschaum ist einfach ein sehr fester, grobporiger Milchschaum. Den bekommt man durch zu langes aufschäumen mit suboptimalen Gerätschaften oder der falschen Technik. Selbst mit einer guten Siebträgermaschine bekommt man das hin wenn man es darauf anlegt.
 
Bauschaum, ihr seid ja witzig drauf. Für eine Maschine unter 2000 € macht die ECM Barista, die ja wohl auch der Joseph benutzt erstens eine Supercrema und dann auch einen Schaum der dem in einer italienischen Bar nicht nachsteht. Sehr viel besser geht es nicht, man muß die Maschine natürlich richtig bedienen können, das übt sich aber...
https://www.ecm.de/produkte/details/product/Product/Details/barista/
 
Bauschaum, ihr seid ja witzig drauf. Für eine Maschine unter 2000 € macht die ECM Barista, die ja wohl auch der Joseph benutzt erstens eine Supercrema und dann auch einen Schaum der dem in einer italienischen Bar nicht nachsteht. Sehr viel besser geht es nicht, man muß die Maschine natürlich richtig bedienen können, das übt sich aber...
https://www.ecm.de/produkte/details/product/Product/Details/barista/
Ich kenne Josefs Maschine gar nicht, um seinen Schaum ging es auch ursprünglich nicht, zumindest in meinem Beitrag. Auch mit der Hälfte der Investition (z.B. meine Bezzera Unica) bekomme ich einen tollen Schaum zustande, besonders nach meinem Barista Kurs. Allerdings könnte es noch einen Ticken besser sein. Das ist aber technisch bedingt, ein Zweikreiser macht einfach "trockeneren" Dampf als ein Einkreiser. Mit der dreigruppigen Marzocco im Kurs war es natürlich ein Traum. Aber für den Preis würde ich mir dann doch lieber ein gutes! 901 CV kaufen...
 
Keinen Stress, Ihr Schaumschläger:biggrin:. Es ist absolut richtig, für einen guten Schaum braucht man wirklich nicht die beste Maschine, sondern viel Übung.

Ich bin noch immer am Lernen und tatsächlich ging es um den Schaum in den Bildern von @turboflar und von Martin. Ich gestehe, dass mein Schaum bis heute immer den Charakter des so titulierten "Bauschaumes" gehabt hat :tongue:. Bis heute ! Nach wiederholtem Anschauen diverser Videos im Netz hab ich es jetzt aber raus. Bei mir lag der Schlüssel zum Erfolg, was die Schaumkonsistenz und den Geschmack anging, im sauberen Timing beim Aufschäumen. In der Vergangenheit habe ich die sog. Rolling-Phase zu spät und danach zu lange durchgeführt, dabei die Milch zu stark erhitzt und zu viel Dampf eingetragen. Das Ergebnis waren zwei Phasen, unten eine verdünnte zu stark erhitzte Milch und oben der "Bauschaum".

Heute ist es mir gelungen: Nachdem sich das Volumen beim ersten Dampfeintrag nahezu verdoppelt hatte (das Kännchen war außen erst leicht warm, habe ich die anschließende Rolling-Phase schon gestoppt, als das Kännchen außen noch gut anzufassen war. Meine bessere Hälfte war begeistert vom Ergebnis: Konsistenz, Geschmack und Optik. Selbst für einen zweiten Kaffee hat der bis dahin gestandene Schaum noch funktioniert. Jetzt muss ich nur noch eine ruhige Hand für das Eingießen des Schaumes in den Kaffee üben, damit ich künstlerisch angehauchte Schaumbilder entstehen lassen kann:smile:. Es macht einfach Spaß.

Um Fragen vorzubeugen: Ich eröffne hier kein neues Café.:tongue::hello:
 
Das ist der Punkt: nicht zu stark erhitzen und aus dem Handgelenk ein wenig drehend mischen.
 
Wenmn man das Kännchen passen in der Hand hält merkt man durch die Temperatur schnell, wann aufzuhören ist....
 
:top:
Kleiner Tip noch: Wasser mit Spüli im Milchkännchen mischen, ideal zum Üben.
 
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