Karosserie - Frontscheibe und Dichtung

Dieses Thema im Forum "95, 96, Sonett" wurde erstellt von KGB, 29 Juni 2020.

  1. KGB
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    KGB abdiqué

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    Ich habe mich jetzt zweieinhalb Stunden einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, nach Steuererklärung und Backofenreinigung, hingegeben: Entsilikonisierung einer widerspenstigen Fensterdichtung. Super :redface: . Das habe ich jetzt schon bei drei 96er Frontdichtungen hinter mir. Dabei stellt sich die Frage: Sikaflex zwischen Dichtung und Karosserie, ja, aber zwischen Dichtung und Scheibe? Bin ich nur Opfer von nachträglich verbessertem Dichtungspfusch, oder gehört das tatsächlich so? Der gesamte Scheibenausschnit/Rahmen von St. Peter wird gerade artgerecht restauriert. Die Dichtung ist halbwegs gereinigt, und wird jetzt in Lenor gewaschen/gebadet... Scheibe habe ich - nachdem die alte beim Ausbau (weil voll verklebt) gerissen ist, noch in gutem Zustand auf Lager. Wie gehe ich vor, und wo gehört Sikaflex rein?
  2. SAABOTÖR
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    SAABOTÖR

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    KGB sagt Danke.
  3. uusikaupunki59
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    uusikaupunki59

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    hi KGB......
    ich nehme fuer scheibendichtungen nie sikaflex oder silikon oderso.
    bei meinen alten kisten nehm ich , falls es nach dem einbau undicht ist, immer
    teroson RB 4120elastic scheibendichtmasse .
    hat bei den alfas, den enten und den saabs geholfen.
    das schoene auch ist, dass die tube eigentlich nicht austrocknet.
    KGB sagt Danke.
  4. KGB
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    KGB abdiqué

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    Ja, ich habe ein WHB auf deutsch... Hier geht es um Erfahrungswerte!
  5. KGB
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    KGB abdiqué

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    Auch zwischen Dichtung und Karosse?
  6. erik
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    erik

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    Ich habe bei Scheibeneinbau auch immer Teroson o.ä. Hersteller Scheibendichtmasse genommen. Keinen Kleber oder Sikaflex oder sowas, was richtig aushärtet. Klassische Scheibendichtmasse bleibt dauerelastisch und leicht schmierig. Das war ab Werk drin und sowas kommt bei mir bisher immer wieder dort rein. Bis jetzt waren alle Scheiben, die ich so verbaut habe, dauerhaft dicht.

    Ich habe vornehmlich zwischen Dichtung und Karosse das Zeug rein geschmiert. Zwischen Scheibe und Dichtung eher wenig oder gar nix. Meistens war noch ein Rest von der ursprünglichen Füllung drin. War offenbar bei mir immer genug.
    KGB sagt Danke.
  7. jo.gi
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    jo.gi

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    Wenn Du mit Sika das 221 o.ä. meinst, bitte nicht. Nicht, wenn Du die Scheibe irgendwann nochmal ausbauen willst/mußt.
    Wie schon oben geschrieben, es gibt dauerelastische und abtupfbare Scheibendichtmasse. Ich kenne die eigendlich auch nur zwischen Dichtung und Karosse.
    Und das zuviel reingespritzte kann man dann leicht wieder entfernen.
    erik sagt Danke.
  8. 96er
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    96er

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    Kannst auch Dekalin nehmen, jibbet beim Wohnwagenhändler. Hat die gleichen Eigenschaften wie das Zeug von Teroson.
    KGB sagt Danke.
  9. KGB
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    KGB abdiqué

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    Ihr seid so gut .. Nur: was wohin? (Das ist übrigens auch das Hauptproblem bei fast allen online-Anleitungen. Die Mittel werden genannt, aber nicht, wohin genau damit)
  10. uusikaupunki59
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    uusikaupunki59

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    ...ich bau die scheibe samt dichtung ein, dann nehm ich ein holzpaeddelchen(ein bissle stabiler wie ein eisstengelchen)
    spreize die gummidichtung ein bissle von der karosserie ab und druecke gleichzeitig von der tube dichtmasse
    ganz wenig durchgehend in den spalt. das gleiche vorgehen dann zwischen scheibe und gummi.
    dichtmittel sehr sparsam verwenden, wenn geschmiert wird kann man mit sprit wegputzen.


    ich verwende es nur von aussen........
    KGB und erik sagen Danke.
  11. erik
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    erik

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    Genau so. Nach Einbau der Scheibe mit Dichtung (Keder noch nicht eingebaut) unter die Lippe der Dichtung rundum Dichtmasse aus der Tube drücken.

    Zwischen Scheibe und Dichtung habe ich das bisher nicht gemacht, würde mit heutigem Wissensstand dort vor Einbau eineene dünne "Wurst" Dichtmasse rein packen, bevor die Dichtung auf die Scheibe kommt.
  12. jo.gi
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    jo.gi

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    Aus der Tube habe ich das Zeug noch nie verwendet.
    Bei den Kartuschen ist eine Spitze mit einer „Führungsfahne“ dabei, damit kommt man eigentlich sehr gut unter die Dichtung.
    Auf dem kleinen Bildchen hier kann man es ganz gut sehen, auch wenn ich es bislang noch nicht zwischen Glas und Gummi verwendet habe.
    Zum Entfernen von überschüssiger Dichtmasse habe ich Kreppklebeband zu einem kleinen Ball gerollt und damit den Rahmen sauber“getupft“. So wurde es mir damals in der Ausbildung gezeigt.
    In der Kartusche hält sich die Dichtmasse ziemlich lang, die kann man sich also für weitere Anwendungen wieder ins Regal legen.
    fastchicken, KGB und erik sagen Danke.