Blinkende Bremsleuchten, was haltet Ihr davon ?

Lies doch einfach noch mal Deinen Eröffnungsbeitrag, es geht ums "Gefahren-Bremslicht" oder in Fachkreisen auch "adaptives Bremslicht" genannt.

Das an Deinem LKW nur gebastelt wurde, war doch inzwischen klar ... dachte ich wenigstens.
 
Ich glaub manche verstehen nicht worum es hier geht:
Lenkt mal eure Gedanken vom permanenten Blinken eines Bremslichtes weg auf eine Notfallsituation. D.h., wenn ich in einer Gefahrensituation das Bremspedal VOLL durchhaue, also das Fahrzeug extrem verzögert, DANN leuchten die Bremslichter heller, bzw. blinken noch zusätzlich um dem Hintermann die Gefahrensituation aufzuzeigen.
Es geht hier nicht darum, daß bei jedem antippen des Bremspedals das Bremslicht auch blinkt. Das verwechseln hier manche mit den Eingangs beschriebenen BAsteleien vom LKW, oder wie man sie manchmal an der blinkenden dritten Bremsleuchte sieht.

Und diese Funktion macht meines Erachtens doch Sinn, da eine Blinkfrequenz von Natur aus schon eine schnellere Reaktion hervorbringt, als ein Dauerlicht, egal wie hell es sein mag.
Beweis: Wenn manche denken da vorn ist Stau, ist der Warnblinkschalter schneller gedrückt als man denkt und dann machen es 20 Trottel dahinter einfach nach, ohne mal zu überlegen und zu gucken, ob da vorn wirklich Stau ist. Ergo: Blinkfrequenz steigert Aufmerksamkeit.
 
wenn ich in einer Gefahrensituation das Bremspedal VOLL durchhaue, also das Fahrzeug extrem verzögert, DANN leuchten die Bremslichter heller, bzw. blinken noch zusätzlich um dem Hintermann die Gefahrensituation aufzuzeigen.

so sollte es (sinnvollerweise) ja auch sein, aber .....

ist das denn schon irgendwo in der Strassenverkehrordnung so niedergeschrieben ?

Es geht hier nicht darum, daß bei jedem antippen des Bremspedals das Bremslicht auch blinkt.

na hoffentlich

Und diese Funktion macht meines Erachtens doch Sinn, da eine Blinkfrequenz von Natur aus schon eine schnellere Reaktion hervorbringt, als ein Dauerlicht, egal wie hell es sein mag.
Beweis: Wenn manche denken da vorn ist Stau, ist der Warnblinkschalter schneller gedrückt als man denkt und dann machen es 20 Trottel dahinter einfach nach, ohne mal zu überlegen und zu gucken, ob da vorn wirklich Stau ist. Ergo: Blinkfrequenz steigert Aufmerksamkeit.

deswegen habe ich ja den Umbau am LKW kritisiert, da dieser Umbau absolut kontraproduktiv gewesen ist.

(jetzt weiss ich aber immer noch nicht, ob die aktuellen gesetzl. Vorschriften sowas erlauben oder verbieten ?)
 
Nochmal: Wenn die Flimmerlampen nötig sind, um Aufmerksamkeit für eine Gefahrenbremsung zu erzeugen, dann hat der Hintermann alles verkehrt gemacht, was es verkehrt zu machen gibt. In diesem Gesamtpaket ist enthalten: Kein Abstand, die Augen nicht auf der Strasse und nicht vorausschauend unterwegs.

Die Typen, die einem im Stau hinten in die Karre knallen, sind in der Regel immer wieder die gleichen Patienten. Zu dicht drauf und mit allem am Lenkrad beschäftigt, nur nicht mit Autofahren. Und gegen diese Spezies werden auch keine Flimmerfunzeln helfen. Da könnte man eine blinkende Bremleuchte so groß wie eine Las-Vegas-Werbetafel plus 4 Rundumleuchten auf das Auto schrauben und man hätte den Spinner trotzdem im Kofferraum kleben.

Letztes WE hab ich mal kurz über die Sinnhaftigkeit dieser technischen "Errungenschaft" nachgedacht, als ich auf der A7 unterwegs war. Und ich wurde durch eben diese Dicht-hinten-drauf-Spezies daran erinnert. Ich kam zu dem Schluss, dass wenn ich jetzt bei 170 eine Vollbremsung hätte hinlegen müssten, hätten diese Blitzbirnen mir schon das Reserverad auf die Rückbank geschoben, noch bevor die Lampen das zweitemal aufgeblinkt hätten.

Ergo: Diese Blinkdingenskirchenslampen sind eine Erfindung, die absolut keinerlei echten Nutzen hat, solange die Leute einem hinten draufklatschen, weil sie keinen Abstand gehalten haben. Leider kann man in der Aufpreisliste bei Audi, BMW, Benz und all den anderen Vertreterkutschen keinen Verstand mitbestellen. DAS wäre ein echt sinvolles Extra!
 
@AOG: Sehe ich auch so.

In einem "Schubverband" aus 5-6 Autos, die auf der linken Spur mit 140+ und maximal einer Wagenlänge Abstand hintereinander her brettern hilft kein Geblinke mehr.

Da hilft nur noch ein Klaps in den Nacken.
Könnte man ja mal in die Kopfstützen implementieren...
 
Nochmal: Wenn die Flimmerlampen nötig sind, um Aufmerksamkeit für eine Gefahrenbremsung zu erzeugen, dann hat der Hintermann alles verkehrt gemacht, was es verkehrt zu machen gibt. In diesem Gesamtpaket ist enthalten: Kein Abstand, die Augen nicht auf der Strasse und nicht vorausschauend unterwegs.

Für diese Fälle ist das adaptive Bremslicht auch nicht gedacht.
 
Die Argumentation mit erhöhter Geschwindigkeit und zu geringem Abstand in allen Ehren, aber darum geht es nicht und - auch ich pflichte bei- dann hilft ein adaptives Bremslicht nicht mehr.
Es geht darum, daß es einem Fzg-Führer hilft einfacher unterscheiden zu können, ob der vor mir (sei es in 200 m Entfernung) nur etwas das Bremspedal streichelt, oder den Anker wirft.
Und genau das sieht keiner, auch wenn ich so einen großen Sicherheitsabstand einhalte. Genau deshalb spielen ja soviel Leute mit ihrem Warnblinklichtschalter herum, damit sie dem nachfolgenden Verkehr sagen: Pass uff, Stau !
 
Und genau das sieht keiner, auch wenn ich so einen großen Sicherheitsabstand einhalte.

Wenn ich einen so großen Sicherheitsabstand halte, dann kann ich auch anhalten, wenn der vor mir den Notanker im Großformat wirft.
Leute: Ihr versucht ein unsinniges "Sicherheitsfeature" damit zu rechtfertigen, indem ihr einfach mal den nötigen Sicherheitsabstand zu einem "nice to have" oder zu einer groben Empfehlung erklärt. Wenn du rechtzeitig anhalten konntest, hat das rein garnichts (!!!!) damit zu tun, ob der vor dir mit 'nem blinkenden Daddelautomaten rumfährt, sonder nur damit, dass du weit genug Abstand hattest um anzuhalten. Wenn's nicht gereicht hat und Blech kaltverformt wird, dann hattest Du eben diesen Abstand nicht eingehalten. So einfach ist das.

Und das Stauargument ist auch Unsinn: Wenn der Typ vor dir aufmerksam ist, dann kann er auch erkennen, das da vorn der Verkehr langsamer wird und zum stehen kommt. Dann ist der Warnblinker eine nette Geste, die entspannt betätigt werden kann, aber nicht notwendig. Die Typen, die so heftig in die Klötze gehen müssen um das System zu aktivieren, haben schlicht und ergreifend gepennt!! Und wenn du dir irgendwann mal einbildest, das dich dieses System im Vorderwagen jemals vor einem Crash gerettet haben sollte, dann hast du ebenfalls tief und fest geschlafen und nur mit einem Riesenglück die Trümmerlandschaft verhindert, weil's gerade eben so gereicht hat. Lass dir gesagt sein: Das Blinken hatte dann aber leider garnichts damit zu tun, da du diese Info im Gehirn schlichtweg nicht verarbeiten kannst, sondern nur folgende Informationen verarbeitest: Hellrote Rücklichter(Veränderung der Helligkeit/Veränderung des optischen Eindruckes), sicht schnell reduzierender Abstand zum Vorderwagen (räumliches Sehen) = Rückgriff auf die Erfahrungen und antrainierte Reflexe im Unterbewusstsein. Ob das da vorn blinkt und blitzt interessiert deine Denkmurmel leider nur sekundär und wird bestenfalls als Randnotiz wahrgenommen. Wenn du über ein halbes Jahr verteil, nicht mindestens vier bis fünfmal am Tag in eine solche Situation kommst, in der der Vordermann mit blinkenden Rückleuchten eine härtere Bremsung vornimmt und du somit die Verknüpfung "blinkende Bremsleuchte = Gefahrenbremsung" antrainiert bekommst, ist diese Form der Warnung möglicherweise für deine unterbewusste Entscheidungsfindung ehr kontraproduktiv als förderlich. Die meisten Autofahrer würden nämlich folgendes erkennen: "Hellrote Rücklichter (Veränderung der Helligkeit/Veränderung des optischen Eindruckes), blinkendes optisches Signal (Zuordnung dieses optischen Reizes zu vorhergegangenen gesammelten Erfahrungen), sicht schnell reduzierender Abstand zum Vorderwagen (räumliches Sehen) = Rückgriff auf die Erfahrungen und antrainierte Reflexe im Unterbewusstsein. Dieser Zwischenschritt kann einem Normalautofahrer schon wieder genau diese Reaktionssekunde wegnehmen, die das System eigentlich bringen sollte. Im Endeffekt wird der Fahrer nur auf das Bremslicht reagieren, und nicht auf den Blinkeffekt.

Und wozu dieser Blödsinn? Nur um den nichteingehaltenen Sicherheitsabstand (wie weit immer der auch sein mag) zu rechtfertigen? Oder dir eine Information zuzuspielen, die du mit einer aufmerksamen Fahrweise sowieso rechtzeitig (!) erhalten hättest? Das System ist eine Antwort auf eine Frage, die vollkommen unnötig gestellt wurde.
 
Leute: Ihr versucht ein unsinniges "Sicherheitsfeature" damit zu rechtfertigen, indem ihr einfach mal den nötigen Sicherheitsabstand zu einem "nice to have" oder zu einer groben Empfehlung erklärt.
Ist ja so weit alles richtig. Nur beruht das 'nice to have' eben oft auch darauf, dass es 'very nice' wäre, wenn einem der eigene Sicherheitsabstand tatsächlich gelassen und nicht permanent zugefahren werden würde.
Alles, was auch nur entfernt an 'halben Tacho' erinnert, reicht zumindest auf der Berliner Stadtautobahn gelegentlich schon zum Einscheren ZWEIER Fahrzeuge.
 
@aog: ...genauo ist es! leider (sicherheitsabstand)... wenn du auf der normal befahrenen bab mit dem angemessenen sicherheitsabstand unterwegs bist, dann max. 10 sekunden - dann hast du den nächsten, der dir da reinfährt. und ich finde es schon nicht schlecht, wenn ich evtl. ja sehen kann, dass weit vor mir jemand gerade eine gefahrenbremsung hinlegt. immerhin eine chance, zu reagieren. und bitte erzähle mal dem, dem einer z.b. ohne blinken einfach vors auto zieht, er hätte ja noch bremsen können, um einen zusammenstoss zu vermeiden...selbst, wenn du immer mit der blödheit der anderen rechnest und sie kalkulierst - es gibt genügend unwägbarkeiten, die auch mit der dir eigenen, ewig währenden aufmerksamkeit und umsicht nicht mehr zu meistern sind. und in diesen fällen - warum nicht dem hintermann/den hintermännern eine chance geben...??? sorry - aber meiner meinung nach bist du bei dem thema ein wenig "unflexibel", was deine denke angeht.
 
Ich hab erstmal über den Normalfall gesprochen. Bei den alltäglichen Fällen, in denen wirklich garnichts mehr zu retten ist, weil eben irgendwelche Vollpfosten in deinen Sicherheitsabstand reinplatzen und dir den Überlebensraum nehmen, den du wegen der nun plötzlich auftretenden Vollbremsung vor dir nicht mehr hast,hilf dir aber auch kein Blink-Bremslicht mehr. Da ist es dann vollkommen unerheblich weshalb der Sicherheitsabstand nicht mehr vorhanden ist. Du siehst: Das System ist und bleibt vollkommen unnütz!

Hast du genug Sicherheitsabstand, brauchst Du das Geblinke nicht.
Hast Du nicht genug Abstand (weswegen auch immer!!) bringt dir die Flimmerkiste nichts, weil der Anhalteweg nicht lang genug ist.
 
Du siehst: Das System ist und bleibt vollkommen unnütz! Und es geht in meiner Argumentation nur (!) um die Sinnhaftigkeit eines solchen Systems und aus welchen (menschlichen) Gründen es eben nicht sinnvoll ist.

und das sehe ich eben anders - denn ich finde es schon nicht schlecht, wenn ich sehe, dass 200m vor mir einer volles rohr in die eisen steigt! das sehe ich mit "normalem" bremslicht nicht - da sehe ich nur, dass er bremst, aber nicht, ob er eine vollbremsung hinlegt. in meinen augen nicht unerheblich diese information...
das mir das nichts bringt, wenn ich dem vordermann mit 50cm abstand folge ist klar!
 
Richtig, ich bleibe auch dabei: Wenn ich dem Bremslicht ablesen kann mit welcher Intensität der Fahrer in die Eisen steigt, ist das eine wertvolle Info für meine Reaktion.
 
und das sehe ich eben anders - denn ich finde es schon nicht schlecht, wenn ich sehe, dass 200m vor mir einer volles rohr in die eisen steigt! das sehe ich mit "normalem" bremslicht nicht - da sehe ich nur, dass er bremst, aber nicht, ob er eine vollbremsung hinlegt. in meinen augen nicht unerheblich diese information...
das mir das nichts bringt, wenn ich dem vordermann mit 50cm abstand folge ist klar!

Richtig, ich bleibe auch dabei: Wenn ich dem Bremslicht ablesen kann mit welcher Intensität der Fahrer in die Eisen steigt, ist das eine wertvolle Info für meine Reaktion.

daher ja meine Eingangsfrage, darf das eigentlich so sein wie beim LKW beschrieben ? (dass es bei normaler Bremsleistung blinkt)

(ich hatte ja (nur) die Sinnhaftigkeit des Blinkens bei normaler Bremsung angezweifelt !)
 
und das sehe ich eben anders - denn ich finde es schon nicht schlecht, wenn ich sehe, dass 200m vor mir einer volles rohr in die eisen steigt! das sehe ich mit "normalem" bremslicht nicht - da sehe ich nur, dass er bremst, aber nicht, ob er eine vollbremsung hinlegt. in meinen augen nicht unerheblich diese information...
das mir das nichts bringt, wenn ich dem vordermann mit 50cm abstand folge ist klar!
Ja, da muss ich Kaj-Arne leider absolut zustimmen. Das 'leider', weil eben die Situation hier wirklich LEIDER so besch...en ist. Denn das was Du, lieber AOG, als 'Normalfall' bezeichnest, gibt es hier im Bundeshauptgetto bestenfalls nachts um 3 Uhr.

Ständig bremst irgendwo 50m oder 100m weiter vorn jemand. Irgendwelche Bremsleuchten sieht man ständig irgendwie an den Vordermännern vorbei oder durch deren Heckscheiben aufleuchten. Da ist die Info, ob es nur das ja ohnehin mehrmals in der Minute notwendige und übliche leichte Verzögern, oder eine (zum Glück etwas seltenere) Vollbremsung ist, durchaus hilfreich.
Das es hier in der Praxis nie 'genug' Sicherheitsabstand (also halber Tacho) gibt, MUSS man die Bremserei weiter vorn sehen, nicht erst beim eigenen Vordermann. Hierbei ist aber eine Einschätzung der sich tatsächlich ergebenden Verzögerung nicht entsprechend sicher und zeitnah möglich. Daher könnte die 'Blinkerei' (aber bitte DEUTLICH schneller als die Blinker) sicher etwas bringen.
 
daher ja meine Eingangsfrage, darf das eigentlich so sein wie beim LKW beschrieben ? (dass es bei normaler Bremsleistung blinkt)

(ich hatte ja (nur) die Sinnhaftigkeit des Blinkens bei normaler Bremsung angezweifelt !)

Nein.
Laut StVZO gibt es da 2 Unterschiede:
In §53 wird das Schlußlicht definiert. Und ein weiters Schlußlicht, daß die Betätigung der Bremse anzeigt (Bremslicht), welches jedoch heller leuchten muss, als das normale Schlußlicht.
In §54 wird das Blinklicht, also Fahrtrichtungsanzeiger, definiert. Darin steht das dieses ausschließlich in gelber Farbe und in einer festen Frequenz blinken muss, um die EINDEUTIGE Richtungsänderung eines Fahrzeugs anzuzeigen.

Im Umkehrschluss heißt das, daß ein blinkendes Bremslicht nicht erlaubt ist, da ein Bremslicht ein Schlußlicht ist und dieses konstant leuchten muss.(Sobald der Fahrer die Bremse betätigt.)
Es steht aber nicht explizit in §53, daß ein Bremslicht nicht blinken darf. Also eine Grauzone.

(Und ich denke mal hier ist die Gesetzesgrundlage für die Einführung von adaptiven Bremslichtern.)
 
will das hier nochmal hervorkramen, weil ich selbst damit liebäugele, bei meinem 9-5 ein solches Gefahrenbremslicht nachzurüsten.

paar Fakten/Zahlen dazu:
- Gefahrenbremslicht verringert die Reaktionszeit des Hintermanns von 1,0Sekunden auf 0,8s (laut Aussage eines Herstellers, der entsprechende Module zum Nachrüsten anbietet)
- bei Tempo 144km/h schafft man binnen einer Sekunde 40m
- leider schon lange her, dass bei der Geschwindigkeit ein Hintermann einen solchen Abstand hatte
- wenn ich recht informiert bin, schaut die "Rennleitung" erst genauer hin, wenn nen Abstand von 25m unterschritten wird - ja, ich weiß, der Abstand müsste selbstverständlich geschwindigkeitsbezogen gewählt werden
- 0,2s Reaktionszeitgewinn bedeuten bei 144km/h, dass der Hintermann seinen Reaktionsweg um satte 8m reduziert - bei höheren Gewindigkeiten entsprechend mehr sogar

Falls ich das Modul (verbaut) bekomme, berichte ich hier davon.
 
@ el-se: Aber dann sollte Deine Umrüstung auch (legal?) mit LED´s arbeiten, die schon beim Aufleuchten um 0,irgendwas Sekunden früher volles Licht abgeben, im Gegensatz zu konventionellen Gühlampen. Ich bin wohl auch zu wenig auf schnellen Strecken unterwegs, denn ich sehe bei neuen PKW nie die Bremslichter binken, aber inzwischen die Blinker als LED-Leuhtbändern von innen nach außen wandern ! Teure Spielerei oder Sicherheitsgewinn ?
 
Gefahrenbremslicht (so wie ich es kenne) wird durch Regeleingriffe von ABS oder ESP aktiviert (bei neueren Gefährten auch durch Notbremsassistent).
Das ist insofern sinnvoll, als daß es sich hierbei definitiv um eine "nicht normale" Bremsung handelt und im Alltag seltenst auftritt.
Pipi-Blinker find ich nicht gut, da der harte Kontrast abgeschwächt wird und die Information an Prägnanz verliert.
Aber möglicherweise irritiert die harte Blinkfrequenz den Nachfolgenden derart stark, daß er sich nicht mehr auf sein Telefonat oder die zu schreibende WhatsApp konzentrieren kann?
 
Zurück
Oben