Achtung >> Schnellfahrer neue Fahrverbotsregelung

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Genau. Siehe oben: mit Recht. Und Paragraph 1 wird kaum wegen zu wenig Geschwindigkeit angewendet. Eher bei grober Überschreitung des Vertretbaren.
 
In Berlin fahre ich generell mit U und S. Taktzeiten nachts um 2.00 alle 5 min. Teuer ist es auch nicht. Alles andere ist mir zu blöd.
Wenn man z.B. am Hauptbahnhof ankommt, und dann im reinen Innenstadtbereich bleibt, kommt das sicher so hin. Aber eben nur dort.
Beispiel, von mir zu Hause zu einem unserer Hauptkunden (Deutsche Oper): rd. 1km zu Fuß + 1x Bus + 2x S-Bahn + 1x U-Bahn, ergo so einiges zu laufen und 3maliges Umsteigen mit im Idealfalle (!) 1:30 reiner theoretischer Fahrzeit. Aber dank Weichen-, Signal- und aller möglichen sonstigen Störungen paßt diese Theorie nach dem, was ich immer wieder so von ein paar ÖPNV-Nutzer im Umfeld so höre, nicht wirklich nachhaltig zur Praxis.

Einen wichtigen Punkt als Nachtrag:
Müßte ich täglich 2-3 h die 'Sitzmöbel' des ÖPNV nutzen, würde mir mein Rücken dies sicher nicht wirklich freundlich danken. Das ich nunmehr schon seit über 25 Jahren SAAB fahre, ist ja nicht zuletzt auch den Sitzen der Kisten geschuldet.
Dazu kommt natürlich die im ÖPNV völlig fehlende Privatsphäre. Das ist wie ein Abend auf harten Stühlen im vollen Wartezimmer, statt gemütlich zu Hause auf der Ledercouch.
 
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Dann hast Du also Angst erwischt zu werden.
So ein Blödsinn, ehrlich... Wie lang ich schon punktefrei fahre, kann ich mich gar nicht mehr erinnern.
Aber kann ja jeder machen wie er will...
Aber an dem Tag, wo es keine anderen Verträge mehr gibt, höre ich mit Autofahren auf. Oder fahre ohne Versicherung - dann kommt's auch nicht mehr drauf an.
Aber die Grundlagen sind ja längst gelegt, seit die Autos rollende Mobiltelefone mit Internet sind/sein müssen... So eins kommt mir nicht auf den Hof.
 
Dann hast Du also Angst erwischt zu werden.
Mit Angst hat nichts zu tun. Wohl eher mit dem Wunsch, nicht in einem Überwachungsstaat leben zu wollen. Wenn ich entscheide, auf einer Landstraße 120 zu fahren, ist das meine Entscheidung. Diese treffe ich, wenn die Rahmenbedingungen passen und es aus triftigen Gründen erforderlich ist. Dafür will ich nicht bestraft werden können, nur weil meine verdammten Fahrdaten an irgendeine Stasibehörde weitergeleitet werden durften/mussten.
 
Dann hast Du also Angst erwischt zu werden.
Naja, jeden der einer Totalüberwachung kritisch gegenüber steht unter Generalverdacht zu stellen ist ja auch nichts Neues...

...ich vergaß...: Das kann er ja dank seiner I-Listen-Filterblase garnicht lesen... ...na dann nicht...
 
Aber an dem Tag, wo es keine anderen Verträge mehr gibt, höre ich mit Autofahren auf.
Ich würde dies dann eher als (allerletzten) Grund sehen, einem solchen Staate den Rücken zu kehren.
Denn die Chance, dass sich die Masse das nicht bieten läßt, und dem Blödsinn, wie '89 in der 'Zone', ein klares Ende setzt, sehe ich zumindest derzeit als nicht wirklich gegeben an.
 
War jetzt mal ein Stündchen im Wind den Kopf freipusten. Leaving the Comfort Zone. Keine besonderen Vorkommnisse.

Screenshot_20200221-163342_Polar Flow.jpg
 
Na dann will ich mal hoffen, dass Du zu Spaziergängern auch einen großzügigen Sicherheitsabstand eingehalten hast. Meine 84-jährige Mama wurde neulich umgerannt. Der hippe Sportler drehte sich nur kurz um und lief dann einfach weiter, mein über 90-jähriger Vater half ja bereits beim Aufstehen....
 
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Wie gesagt, keine besonderen Vorkommnisse. Um mal den Bogen zurück zu bekommen: regelmäßiges Training hat nur Vorteile, es nimmt Aggresion raus, es verlängert das Leben, es ist gegen Krebs, es nimmt das Übergewicht zrück, senkt den Blutdruck und stärkt das Immunsystem, es macht Spass und es ermöglicht auch entspanntes Autofahren ohne Strafen und Punkte weil man sich woanders austoben kann und das nicht gegen sondern mit seinem Körper tut.
Nur als Idee...
 
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Wie gesagt, keine besonderen Vorkommnisse. Um mal den Bogen zurück zu bekommen: regelmäßiges Training hat nur Vorteile, es nimmt Aggresion raus, es verlängert das Leben, es ist gegen Krebs, es nimmt das Übergewicht zrück, senkt den Blutdruck und stärkt das Immunsystem, es macht Spass und es ermöglicht auch entspanntes Autofahren ohne Strafen und Punkte weil man sich woanders austoben kann und das nicht gegen sondern mit seinem Körper tut.
Nur als Idee...
Das ist keine Idee, sondern Allgemeinwissen. Ich denke, Sicherheitsabstand sollte jeder halten, der sich am Verkehr auf öffentlichen Wegen beteiligt. Wer sich gefährdet fühlt, könnte darüber nachdenken, ob alternative Routen zur Verfügung stehen. In Städten stelle ich jedoch ständig fest, dass Radfahrer und Fußgänger jene sind, die sich andauernd Sonderrechte herausnehmen und sich dadurch gefährden: beim Abbiegen kein Zeichen geben, entgegen der Fahrtrichtung fahren und Ampeln eher als Hinweis empfinden, wo man evtl. mal kurz vom Gas gehen könnte. Nun bekommen Radfahrer mit der Gesetzesänderung auch noch Zucker in den Hintern geblasen, damit das subjektive Sicherheitsempfinden wächst und bei jenen, die bisher nicht auf das Zweirad setzten, der Wechsel attraktiver wird. Dabei wäre etwas Verkehrserziehung angebracht. 100 Euro Parken auf Radwegen - OK. Dann aber bitte auch 100 Euro für Fahren ohne Licht oder Benutzung von Gehwegen. Und wenn die Damen und Herren Radfahrer sich wirklich so benachteiligt fühlen ob nicht vorhandener oder schlechter Wegeinfrastruktur, könnte ja eine Besteuerung für Abhilfe sorgen. Und in dem Zuge dann bitte auch die Einführung der Kennzeichenpflicht. Bin sicher, da kommen die Kampfradler schnell auf den Boden ihrer Fahrradwege zurück. :top:
 
Probier es halt mal aus.
 
in München exakt das gleiche - mit resultierendem Verkehrskollaps.
Ich kann langsam den Hass auf die „Radlhooligans“ nachvollziehen ...

Meinst du den Hass auf Radler, die sich wie Verkehrshooligans verhalten oder auf Radler allgemein, weil die jetzt völlig zu Recht mehr Verkehrsraum bekommen?

Nicht ernst- und schon gar nicht persönlich gemeint: Gehörst du auch zu denen, die die 100 auf der Landstraße bis zum letztem Meter ausfahren und dann am Ortseingangsschild eine Vollbremsung auf Strich 50 hinlegen? :redface:

Also das finde ich zwar auch blödsinnig, aber das widerspricht nicht der StVO und ist auch nicht per se gefährlich. Wenn ein zweiter dahinter am Ortseingang aus 100 noch ausrollen lassen will oder noch vor dem Ortsschild die ersten Häuser mit Einfahrten sind, dann sieht das anders aus. Oft gibt es ja auch noch eine 70 km/h-Pufferzone davor.

Genau das ist das Problem.
Dafür kann man dann Abends (nach 23:00) durch die Aachener Innenstadt mit 120 fahren....und niemand kontrolliert das.

Ich erinnere mich... ...wenigstens hat man diese "Klientel" mit den illegalen Abgasanlagen schon von weitem gehört und konnte in Deckung gehen.

Nun bekommen Radfahrer mit der Gesetzesänderung auch noch Zucker in den Hintern geblasen, damit das subjektive Sicherheitsempfinden wächst und bei jenen, die bisher nicht auf das Zweirad setzten, der Wechsel attraktiver wird.

Absolut richtige Maßnahme, falls für potentielle Radfahrer die Angst von einem Auto angefahren zu werden (weil leider ständig zu wenig Sicherheitsabstand gehalten wird und die Radwege zugeparkt werden) der Hinderungsgrund sind auf das Rad umzusteigen.

Und in dem Zuge dann bitte auch die Einführung der Kennzeichenpflicht.
Ja, aber bitte auch Kennzeichen auf den Klamotten für Fußgänger und Jogger mit Musik im Ohr, welche die urplötzlich ohne sich umzuschauen die Richtung ändern oder beim Laufen nur auf ihr Smartphone gucken.

Bin sicher, da kommen die Kampfradler schnell auf den Boden ihrer Fahrradwege zurück. :top:
Das glaube ich kaum. Bei den Kampfautofahrern hilft es ja auch nicht.
 
Der Zeitung entnehme ich heute morgen das bei einer Geschwindigkeiskontrolle in der Nacht zum Freitag auf der A650 ein Drittel der 450 gemessenen Fahrer das Limit nicht eingehalten haben. Das ist eine hohe Quote! Schnellster Fahrer wurde mit 187 km/h anstatt erlaubte 90 gemessen. Das bringt mindestens 600€ Strafe, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.
Auf der A659 ziehen sie mit dem Provida-BMW ständig Schnellfahrer heraus. Besonders bitter ist das für die Nasen die beim 80 km/h Limit bei Nässe mit doppelter Geschwindigkeit vorbeirasen. Am Parkplatz in WeinheimWest sieht man sie dann wieder. Bringt alles nix.
Die Abschreckung nach altem Recht ist nur gering. Die Erhöhung der Sätze dringend geboten.Die Erhöhung ds Kontrolldrucks ebenso.
 
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Der Zeitung entnehme ich heute morgen das bei einer Geschwindigkeiskontrolle in der Nacht zum Freitag auf der A650 ein Drittel der 450 gemessenen Fahrer das Limit nicht eingehalten haben. Das ist eine hohe Quote! Schnellster Fahrer wurde mit 187 km/h anstatt erlaubte 90 gemessen. Das bringt mindestens 600€ Strafe, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.
....
Du weißt, das ist meine Haus- und Hof-Strecke. Das ist dort so, gefühlt hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung keiner. Die Anwohner der Hochhäuser werden es wissen, warum da auf 90ig begrenzt ist. Wird viel zu wenig kontrolliert.
 
@Marbo: Danke! "Leaving the comfort zone" ist hierzulande das wahrliche Problem. Es ist halt bequem mit dem Auto ... Fahrrad, ohgott, ich könnt ja schwitzen! Bahn, ohgott, die Sitze! ... Ich kann nur mitm Kopf schütteln ... Bequemlichkeit macht krank!
Man könnte auch in der Bahn stehen, nur mal so als Gedanke, dann muss man sich auch nicht über die Sitze beschweren. Mehr aufrechter Gang/Stand (deswegen sind wir ja Menschen) hat bei mir Wunder gewirkt, man muss die Rückenmuskulatur halt auch mal nutzen und fordern, sonst ist klar, dass sie bei jeder Gelegenheit jammert ... vorher hab ich viel Auto gefahren und im Büro nur gesessen, hatte ständig Rückenprobleme und quasi Bandscheibenvorfall ... nachdem ich nen Stehtisch im Büro hab und viel Rad fahre überhaupt kein Problem mehr ...
Und da gibt es viele Beispiele, wo nur der Komfort im Fordergrund steht. Aber an Gesundheit, Fitness, Lebensqualität, schöne Innenstädte und sicherlich auch den Umweltgedanken denkt keiner. Wieviele Volkskrankheiten könnte man eindämmen, wenn die Leute sich mehr bewegen würden. Wie ruhig, leise und sauber könnte eine Innenstadt sein, wenn die Autos nicht da wären. Wieviel Plätz hätte man in der Stadt mehr, wenn statt fetter Strassen Parks, Cafes oder Wohnungen dort wären? ...
 
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